Brainworker's Textwerkstatt (E)

Internet-Journalismus und Webverlag/eBook-Shop

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Wirksamkeit (Position) von Webseiten und Reichweite (thematischer Umfang) von Websites -

solange diese nicht zensiert werden, und der Einfluss von Zensur

   
Einige Beispiele aus www.brainworker.ch und www.diskussionsforen.ch

 

Die Anzahl Besucher einer Website 1 hängt ab von folgenden

1. FAKTOREN:

  1. das aktuell herrschende Interesse an einem Thema, das Sie kaum beeinflussen können. So sind z.B. Tropenwald sowie die hier nicht aufgeführte Agrarplattform, trotz Top-rankings (Platz 1 bis 2 bei Google, sear.ch und search.ch!), besuchermässige totale Flopps, also weit unter Durchschnitt.
 Inhalt:
  1. Faktoren, welche die Besucherzahlen bestimmen.
  2. Analyse der Besucherzahlen nach Inhalten: www.brainworker.ch und www.diskussionsforen.ch
  3. Analyse der Entwicklung der Besucherzahlen bei Brainworker/Diskussionsforen
    1. Saisonale und ferienbedingte Schwankungen der Besucherzahlen
    2. [Die Bedeutung der Referrenten-Statistik (referrers)]
  4. Besucherzahlen der grössten Schweizer Zeitungen
  5. Organisationsziel (objectives)
  6. Editorial: Wahrheit und Wirkung
    1. Die Wirkung pornographischer Inhalte auf die Besucherzahlen 1 - 2 - 3
    2. rechtliche und publizistische Probleme mit Pornographie
 
  1. die Position der Webseite bei den Suchmaschinen, die vor allem dadurch beeinfluss wird, wie viele Links von ebenfalls gut besuchten Websites darauf zeigen - aber auch, wie viel Koordinationsleistung eine Webseite erbringt, also wie viele einigermassen sinnvoll zusammenhängende Links sie anbietet! Eine Seite, auf die kaum Links zeigen, und die auch kaum auf andere Seiten verlinkt, geht unter. Nicht ganz zu Unrecht, denn sie interessiert niemanden und sie interessiert sich selbst für niemanden, ist also antiweb.

    * Links über Javascript sind für Suchmaschinen nicht interpretierbar, tragen also nichts zu besserem Ranking bei. Datenbankinhalte eben so wenig.

    Musterexemplar, das nebenstehenden Satz zur Ordnung belegt: Beats Biblionetz: http://beat.doebe.li/bibliothek/index.html

Suchmaschinen
belohnen Sie dafür,
dass Sie im Web ORDNUNG &
ORIENTIERUNG schaffen. Sie kriegen einen Bonus für Portalsfunktionen! *

  1. die Breite der auf der Site präsentierten Themen: Je breiter das Angebot desto stabiler ist die Site gegen Schwankungen der Besucherinteressen!
  2. Anzahl und Umfang angebotener Seiten: Die Besucherdichte ist bei Brainworker ist zur Zeit mit 75 Besucher pro Monat und mb noch etwas höher als bei Diskussionsforen mit 60 Besuchern pro Monat und mb. Dies liegt vor allem an den umfangreichen Beständen an Dokumenten zur Waldpolitik, die nur für einen relativ kleinen Kreis an Spezialisten von Interesse sind.
  3. die Text-Qualität der angebotenen Seiten
  4. die innere Besucherführung auf der Website.
  5. graphischer Design und Gestaltung: Der Internetauftritt einer Firma dient in erster Linie als Visitenkarte, welche nur die absolut wichtigsten Informationen - was, wer, wo - präsentiert. Wenige Firmen nutzen das Internet als Kommunikationsinstrument, noch weniger tun dies qualifiziert. Deswegen, weil der Internetauftritt auch als Visitenkarte dient, muss die Gestaltung dem Corporate Design (Gestaltung von Firmennamen, Firmenzeichen, Firmenfarben, Logo) entsprechen, der auch Geschäftspapier, Prospekten, Visitenkarten, Messeständen, Fahrzeugen, etc. verwendet wird. So weit, so gut, ganz klar nicht meine Spezialität - aber Besucher bringt Ihnen dies eh keine auf die Website.

Das Credo von he www.brainworker.ch lautet demzufolge:

Die Website * lebt nicht primär von einem tollen Design -

sondern von Webseiten, die für die Besucher interessant sind!

... was manchmal zu seltsamen Beiträgen führen kann ...

1 Eine Website ist die Gesamtpräsentation, wie etwa www.brainworker.ch, eine Webseite (webpage) ist ein einzelnes Dokument, wie etwa http://www.brainworker.ch/webdesign/web-wirkung.htm.

2. Analyse der Besucherzahlen nach Inhalten: www.brainworker.ch und www.diskussionsforen.ch

Die aktuellen Top Ten, die 10-20+ am stärksten besuchten einzelnen Webseiten (webpages) von brainworker und diskussionsforen waren:

August 04:
  1. Die arabische Küche ( http://www.brainworker.ch/Irak/Rezepte.htm ) ~ 500 Besucher pro Monat
  2. Rhetorik: Ziele, Stile und Texttypen (  http://www.brainworker.ch/definition.htm ) ~ 300
  3. Von Diogenes' Kynikern zum modernen Zynismus ( http://www.brainworker.ch/zynismus/ ) ~ 290
  4. www.diskussionsforen.ch wie auch www.brainworker.ch als Portale je  ~ 270
  5. Freiheit, Macht, Herrschaft und Gewalt ( http://www.brainworker.ch/Freiheit/ ) ~ 250
  6. Albert Camus: Der Mythos von Sisyphos. Ein Versuch über das Absurde. ( http://www.brainworker.ch/zynismus/sisyphus.htm ) ~240
  7. Stoiker und Epikuräer ( http://www.brainworker.ch/zynismus/stoiker.htm ) ~ 235
  8. Bauern, Geld und Herrschaft ( http://www.brainworker.ch/Geldtheorie/Bauern.htm ) ~ 220 -
  9. Postmoderne ( http://www.brainworker.ch/Dialog/postmoderne.htm ) ~200
  10. Die Bedeutung von Kultur für die Entwicklung ( http://www.brainworker.ch/Kultur/ ) ~ 180

Total bringen also diese 10 Seiten 2700 Besucher pro Monat, also knapp 20% der total 14'000 (heute 18'000) Besucher, obwohl sie nur 2% der angebotenen Seiten darstellen. Diese Beiträge wirken also als kleine Portale, wie auch die am stärksten besuchten Themencluster Irak und Bildung.

Apropos Bildung. Irgendwer hat da einen Link publiziert mit www.brainworker.ch/Bildung/bildung - der bringt mir zwar 185 Besucher pro Monat ... aber so ein File gibt's dummerweise gar nicht. Vermutlich ein Verschnitt von http://www.brainworker.ch/Bildung/bildung&arbeitslosig.htm. Da mir Google nicht sagen kann, wer das ist, bitte Urheber informieren und korrigieren falls Sie von diesem Link kommen.




 

September 04:
  1. 440
  2. 340
  3. 180
  4. 190 / 550
  5. 220
  6. 170
     
  7. 260
  8. 345
  9. 230
  10. 130

neu im Top-Ranking:

Definition Intelligenz/IQ: 300

Buttenmost 280

Orientierung 100 (24.Aug)

Eunomie 60 (12. Sept!)

 

 


 

November 04

436
403
168
165 / 287
239
291

345
830
232
117

neu:

Arbeit 249
Argumentation 223
Wissen 220
Cartoons Bush 210
Fundamentalismus 188
Wissenschaften 183

 




 

Dezember 04      

330
360
143
272/189
232
269

470
630
323
130

neu:

Fundamentalismus 265 Bildungspolitik 198
Argumentation 184
Intelligenz/IQ:180
Bauern und Herren 173
Wissenschaften 156
Fazit zum Irak-Krieg 157
Autorität 152

 


 

Juni 05

613
423
267
< 200 / 537
401
318

460
843
584
< 250

neu:

Cartoons Irak 1287
Lohn des Kapitals 435
Wettbewerb 418
Intellektuelle 294
Diskussionsforen 292
Fundamentalismus 266
Waldsterben 260
Argumentation 258
Wertsystematik 252
Orientierung 246
Zufriedenheit 235

 

Oktober 05

733
419
157
287/551
335
375

429
828
410
112

neu:

Lohn des Kapitals 585
Waldpolitik 427
Wettbewerb 419
Forstpolitik 413
Wertsystematik 334
Intelligenz/Q 322
Intellektuelle 313
Gute Arbeit 308
Diskussionsforen 268
Zufriedenheit 253
Irakische Architektur 223

November 05

  897
  441
  180
   -/1022
  427
  488

  403
1801
  621
  -

neu:

Lohn des Kapitals 826
Wettbewerb 745
Rhetorik 533
Fundamentalismus 436
Lebensqualitaet 357
Intellektuelle 353
Intelligenz/IQ 346
Autorität 320
Gentechnologie 310
Irak 308
Wertsystematik 301
Kritik 297
 

Januar 2006

  890
  569
  -
  693/819
  691
  589
 
  558
1468
  627
-

neu:

Cartoons Sex 37'000
Zufriedenheit 1414
Lohn des Kapitals 1120

Postmoderne 867
Intelligenz/IQ 588
Denken 551
Wettbewerb 491
Intellektuelle  452
Lebensqualität 471
Gentechnologie 448
Forstpolitik 401
Fundamentalismus 378
 

Mai 2006

1073
   747
   619
2129 / 2428
   749
   577

   460
   987
  -
  -

neu:

Cartoons Sex 125'000
Zufriedenheit         4054
cartoons iraq         1332
Intelligenz/IQ          1034
Psychologie             981
Lohn des Kapitals   942
Wissen/Quiz            748
Dialog                     736
Irak                         735
Wettbewerb            691
Die Grössten           634
Lebensqualität         481
 

August 2006

 1052
 537
 339
 709 / 1109
   306
 -

 -
 -
  275
  198

neu:

Cartoons Sex 3989
Lohn des Kapitals  1264
Intelligenz/IQ 992
Wissen, Quiz 934
Die Grössten  716
Forstpolitik 611
Pornographie 596
Cartoons Irak 564
Zufriedenheit 536
Dialog  432
Denken 395
Postmoderne 345
 

März 07

1231
 - 
  538
  832 / 1636
  826


 848


 -

neu:

Cartoons Sex  5548
Pornographie 2105
Lohn des Kapitals 1507
alternative Energie 1232
Cartoons Irak 1049
Wissen: Quiz 1004
Irak 938
Forum 911
Die Grössten 824
Islam 766
Dialog  639
Denken 577
 


Besucherzahlen hängen zwar direkt von der Position bei den Suchmaschinen ab, lassen als solche aber keinen Rückschluss zu auf die Position. In der unten folgenden Tabelle (türkis) wird eine kleine Auswahl der bestpositionierten Webseiten aufgelistet. Sie sehen jeweils die Position / aus dem Total [- Situation am 1.5.03, mit periodischen Updates] - rot diejenigen die am stärksten Besucht werden und zusammen über 2/3 der Besucher von www.brainworker.ch pro Monat ausmachen, grün die zyklischen, da saisonabhängig wie speziell Buttenmost, der vor allem im Herbst und Winter mehrere hundert Besucher pro Monat bringt, oder sonst eine Art Modeerscheinung, wie Irak z.B.

Interessant können auch die unterschiedliche Wertung bei den Suchmaschinen sein. Postmoderne z.B. findet sich Mitte Januar 04 bei www.search.ch auf Platz eins von 1600, bei Google auf Platz 29 von 165'000 (auf 12/154'000 gestiegen bis August 04!)  www.sear.ch (Bluewin) läuft mal grad wieder nicht, braucht aber eh Wochen bis Monate, bis neue Texte dort erscheinen). Dies zeigt, von wie unterschiedlichem Interesse Stichworte je nach Land sind. Während die Postmoderne in Deutschland offensichtlich kritisch diskutiert und auch reichlich für Werbezwecke verwendet wird, während die Avantgarde bereits nach der Post-Postmoderne sucht, sind grosse Teile der ländlichen Schweiz nach wie vor erst auf dem Weg in die Moderne und werden sich in ihrer Zurückhaltung bestätigt sehen: Wozu sich mit der Postmoderne (seit 1940) abmühen, wenn dann doch nichts draus wird? Wozu Europa .... wir müssen ja nicht auf jedem Modefurz surfen ....

 Ich bin noch nie einem Autor begegnet, der zugab, sein Buch würde nicht gekauft, da es langweilig ist.

S. Maugham

Dass Ihre Beiträge am Web gesehen und besucht werden, ist nicht nur wichtig, wenn Sie Ihre Firma präsentieren oder etwas verkaufen wollen, sondern genau so wenn Sie politisch etwas bewirken oder aufklärend wirken wollen. Beispiele für zweiteres sind Irak, Islam, Tropenwald, Neoliberalismus etc., ein Beispiel für ersteres die Forstpolitik. Bei diesem Wort ist es kaum möglich einen Spitzenplatz zu erreichen, wenn man sich nicht Hochschule für ... oder Ministerium für .. nennt. Dennoch sind die praktischen forstpolitischen Beiträge bei Google Schweiz unter Forstpolitik auf Platz 1 (!) gelandet (Mei, ich weiss wer sich da ärgert. Und wie mich das freut!!). Die selben landen bei der Suche nach Forstpolitik (Deutsch) immerhin noch auf Platz 19 von 8370, bei der Suche nach Waldpolitik (Schweiz) auf Platz 4, Waldpolitik Deutsch auf Platz 10, aber immer noch auf Seite 1. Verstehen Sie nun, was ich mit Webwirkung meine und wodurch sich meine Dienste als Webdesigner auszeichnen?

 

Hinweis zur Klassierung bei Google - und damit auch zu präzisem Suchen: Die neueren Beiträge zu Kultur, Freiheit und Wettbewerb zeigen eine Besonderheit der Suchmaschinen, die es beim Erstellen von Webseiten, wie natürlich beim Suchen, zu berücksichtigen gilt. Bei obigen drei Worten handelt es sich um recht häufig vorkommende Stichworte. Bereits drei Wochen nach der Erstellung sind sie bei den Suchmaschinen prominent registriert, allerdings primär unter Doppelstichworten wie "definition kultur" (12/155'000), "bedeutung kultur"  (15/1'290'000), "freiheit macht" (1/588'000), freiheit herrschaft" (1/105'000), "freiheit politik" (22/519'000), freiheit wirtschaft"  (19/385'000)) etc. [Alle Angaben, vom 22.8.04, gelten für den gesamten deutschsprachigen Raum.] Bei Beschränkung der Suche auf den Ursprungsort, die Schweiz, sind fast alle auf Platz 1 ("kultur x") bis 4 ("freiheit x"). Suchmaschinen versuchen also, Infos möglichst präzise einzuordnen und werfen nicht einfach alles unter "freiheit". Dort landen Sites und Beiträge in denen ausser freiheit (... die ich meine, toll, grandios, super ...) nicht viel zu finden ist. Durch diese intensive Klassierung können Ihre Beiträge aber auch an Orten auftauchen, wo Sie sie eigentlich nicht erwarten. So tauchen die Seiten z.B. bloss unter "kultur rheinfelden" (4 & 21/6030) auf, weil darin Rheinfelden in der Adresse des Verfassers vorkommt.

Dies macht die Suche andererseits natürlich anspruchsvoller, da Sie sich wirklich überlegen müssen, welche Aspekte des betreffenden generellen Stichworts Sie nun wirklich interessiert. Apropos Stichworte, einen Index der wichtigsten Stichworte von www.brainworker.ch und www.diskussionsforen.ch finden Sie unter SEARCH.

Überflüssiges, Privates und zu Spezifisches von Suche ausschliessen: Da die Suchmaschinen immer umfangreicher dokumentieren, erfassen sie natürlich auch mehr und mehr Käse, wie Beiträge, die eigentlich nichts bringen, oder einen seltsamen Eindruck machen, also negative Wirkung erzeugen, wenn sie so unvermittelt bei Suchresultaten auftreten. Derartige Seiten sollten von der Suche ausgeschlossen werden, indem Sie im header <head>....</head> der Website angeben: <meta name="robots" content="noindex" > Wird leider nicht immer respektiert von Suchmaschinen ...

Warnung: www.sear.ch, der zweite grosse Suchmaschine der Schweiz, benutzt von Bluewin, Data von Inktomi, ist eine Art Volkssuchmaschine, für Leute die nicht hunderttausende von Resultaten wollen, sondern nur die wichtigsten. Diese Übersicht scheint Inktomi dadurch zu erreichen, dass es die Intensität seiner Suche and die Intensität anpasst, mit der bei Inktomi nach diesem Begriff gesucht wird. So wird offenbar hier weder nach Forstpolitik noch nach Waldpolitik gesucht, und dementsprechend zufällig und unbrauchbar sind die Resultate der letzten 2 Jahre.

Suchbebgriffe (Entst.Jahr) google www.sear.ch www.search.ch webpage

brainworker (02)

Martin Herzog

cartoons irak (03-)
 

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forests yemen (98)

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liberalismus wald (02-)

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selbst lernen (03)

Bildung & Arbeitslosigkeit (03)

Gute Arbeit

agumentation / komplexe arg.

Intellektuelle (04)

1,24 / 927

2,3 / 247'000

6 / 7060
 

1 / 11'000

1,2 / 18'000

7 / 15'700

9 / 8700

4,30 ... / 1110

57 / 870'000

2 / 1520

2 / 175'000

2 / 5700

1,10,25 / 1260

4/3'000'000

1/159'000
 

1 / 10

4 / 22'000

... / 3'330'000

6 / 13'000

1 / 7300

1 /4200

1 / 2520

6/135'000

 

3/2'670'000

2/700'000

1/2'100'000

79/548'000

5/223'000

2,3,6,10... / 194

1,2,4,5,10,12 / 38'602

1,2,/ 888
 

3,4 / 7300

1-4 / 15

1,2 / 55

3 / 4500

-

-

1,2,3,10 ... / 952

1-3 / 101'199

..., 10 / 140

1,2,3,5,12 ... / 2916

1/630'000

4/1310
 

-

1 / 13'021

2 / 4509

-

3,23 / 3300

-

1,5 ... / 8179

4,5 / 55'000

 

2/1'000'000

13/88'000

-

1/12'400 - 11/118'000

-

1,2,7,8 / 32

2,3 / 200'000

1,2 / 5600
 

1,2 / 69'000

1,2,9 / 12'000

1,2 13'000

1 / 920'000

6,7 / 80

3 / 250

1,2 / 53'000

1,2 / 400'000

1 / 440

1-4 / 42'000

1/1'800'000

1/41'000
 

1,2 / 2

1,2 / 27'000

4 / 83'000

1,2 / 510

1,2 / 31'000

1-4 / 13'000

1,2 /13'000

1,2 / 68

 

1/400'000

2/75'000

1/470'000

1/28'000-3/7'900

 1/3'900

http://www.brainworker.ch/sitemap.htm

Martin Herzog

Irak - noch heute ein kultiviertes Land und kein Hort von Barbaren / Wer ist ein Araber? / Krieg im Irak?

irakische Küche

4.3: The Natural Forests of Yemen

0: Yemen - Participatoryt & Social Forestry

Araber (Sarazenen) und Muslime in der Schweiz

www.brainworker.ch/WAP/

Die Ausbildung der forstlichen Kader ...

Forestry and Woodland Management in Somaliland

NEWSFLASH WALD-INTERNATIONAL

http://www.forest.ch/tropenwald/

Beiträge zu Liberalismus im Wald

Probleme der Restrukturierung über Grössenvorteile

SUNK COSTS - Prohibitiver Markteintrittszoll
der freien Wirtschaft

www.brainworker.ch/Buttenmost

Bauern, Boden und Herrschaft

Working Poor in der Schweiz

Waldsterben

Bauern und Demokratie

Warum verdienen die einen zu viel ...

Investition oder Spekulation

Topik - eine archaische Forschungsmethode &

Topik - das konsensfähige Argument

Selbst lernen statt belehrt werden.

Bildung hilft nicht gegen Arbeitslosigkeit - sie verlagert sie ...

Was bedeutet gute Arbeit? Wie schaffen wir sie wieder?

Argumentation - Komplexe Argumentation

Was sind und tun Intellektuelle?

Neu dazugekommen, einer auf den ich stolz bin: herzog - philosophie, rangiert bei Google international und national, wie bei www.sear.ch  auf Platz eins mit  System der Wissenschaften - Was heisst wissenschaftlich?, bei www.search.ch ebenfalls auf Platz eins mit der generellen Info zur Person und Entstehungsgeschichte der Website und auf Platz 2 mit Web-Philosophie: Wahrheitssuche in intuitivem und anderem zerstreutem Wissen. Gegenwärtige Probleme mit der Wahrheitssuche.

Neuste Auswertung (März 2006) der Prominenz, in Hinsicht auf die Eignung gewisser Beiträge für Buchpräsentationen/Bücherwerbung

 

3. Analyse der Entwicklung der Besucherzahlen

www.brainworker.ch entwickelt sich prächtig, von rund 250 Besuchern pro Monat bei der Eröffnung im Frühjahr 2002 (Übertragung von www.tauschring.ch) bis zu durchschnittlich über 800 Besuchern pro Tag heute  Dabei halfen 2003-2004 meine Beträge zum Irak deutlich mit, heute ist der Rückgang am Interesse dort allerdings verantwortlich für die Stagnation bei Diskussionsforen, wohin ein Teil der Cartoons aus Platzgründen ausgelagert wurden. Im März-April 03 besuchten über 800 Besucher ein einziges File (Cartoons), 2004 waren dann die bestbesuchten Files jene über Bildung, die natürlich schon etwas anstrengender sind als Cartoons... Trotzdem überstieg der Tagesdurchschnitt im September 03 erstmals die Marke von 200 Besuchern, im Juni 04 diejenige von 300 Besuchern pro Tag.  Am 9.11.05 überschritt Brainworker, alleine, ohne Diskussionsforen, zum ersten Mal die Schwelle von 1000 Besuchern pro Tag - ebenso mehrere Einzelseiten 1000 Besucher pro Monat. Die meistbesuchten Files sind heute die zu Wirtschaftskritik (Kapitalismus, Neoliberalismus, Wettbewerb, Wachstum, Kapital- und Einkommensverteilung etc.). Im Februar 06 überschritt das Total der Besucher zum ersten mal die Schwelle von 100'000 Besuchern. Im Mai steht er knapp vor 200'000.

Der ferien- und hitzebedingte Rückgang im Juli betrug 15% bei Brainworker, 20% bei Diskussionsforen (die Förster sind in den Ferien ...). Die "Erholung" der Besucherzahlen setzt bei Diskussionsforen auch darum erst später ein, weil die neusten Beiträge alle auf Brainworker angelegt wurden.

Der Sommer 2005 war laut Besucherstatistik hervorragend. Schliesslich dauerte er bis Ende November ... Dementsprechend erholen sich die Besucherzahlen erst im Oktober-November wieder.

Bei der Einrichtung einer neuen Serversoftware Anfangs Nov. 07 gingen die alten Statistikdaten verloren. Die Messung startete neu am 8. - und brachen am 29. ab (???). In diesen 22 Tagen wurden 129019 Besucher gemessen, was hochgerechnet auf 30 Tage 175'935 Besucher macht für den November 07. Die Graphik unten zeigt, dass die Hochrechnung ziemlich präzise ist, denn im Dezember waren es 182266 Besucher.

Der rasante Anstieg der Besucherzahlen hier, seit präzise dem 17.12.05, liegt nur an einer einzigen Seite: Cartoons zum viel beliebten Thema "Beziehung der Geschlechter" & Sex. Diese alleine brachte im Januar 37'000 Besucher. Gemessen an der Wirkung auf den Rest des Angebots sind diese Besucher allerdings unbedeutend, da sie kaum rechts oder links sehen:

Portale die durch die Besucher zu solchen erklärt werden - Portale, "die's nicht bringen":

Obwohl, s. reche Spalte oben, die 36'000 Besucher der Sexcartoons im Januar 06 einen Drittel der Besucher stellten, trugen sie kaum bei zur Förderung der Besucherzahlen anderer Beiträge. Man kann das beurteilen anhand der Webstatistik Top ...x von ...y Verweisen. Diese zeigt, woher die Besucher kommen. Und sogar bei 36'000 Sexsuchern bleibt hier die Systempolitik als Einstiegsfeld (Portal) wichtiger als diese Sexseite (... natürlich hinter Google.com/ca/fr/de//couk/nl/ch/se/pl(dk/at/it/coin ....). Abgesehen von einem Beitrag zur Psychologie, an- oder besser aufgeregt durch Freud, der schon seit Monaten in Vorbereitung ist, wird der Sektor Sex hier also kaum ausgebaut werden, denn dieses Portal gehört zu denen, die's nicht bringen.

Die meisten Webdesigner die nichts von Statistik verstehen, wollen die Besucher auf IHRE wohlgestaltete Einstiegsseite zwingen. Die denken aber meist nicht dran. Wer also ein Web betreibt und nichts von der Analyse der Besucherzahlen versteht ... ist selber schuld.

Der Kommentar stimmt im Juni nicht mehr ganz. Einerseits wurden die Cartoons mit Kommentaren ergänzt, andererseits kommen die Besucher offenbar immer wieder und besuchen dann nach und nach doch die angegebenen Links (auf den mit Pornographie trauen sie sich noch nicht so ganz, obwohl dann die zwar leicht pornographische, aber dennoch amüsante Demo zum Problem der Schwanzlänge dann doch auf eben so viel  Interesse stösst, wie das, was bei Diskussionen "nicht rauskommt".

www.diskussionsforen.ch, eröffnet im Juni 2002, bringt seinerseits rund 12'000 Besucher pro Monat, die an den dort diskutierten Aspekten der Waldpolitik interessiert sind. Auch hier bewegen sich die Besucher, da die WAP-Aktivitäten (Neues Waldprogramm) in der Öffentlichkeit zu Ende gehen, etwas weg von den zuvor dominierenden forstlichen Themen, hin zur Rhetorik, Kritik und komplexer Argumentation. Auf diese ist der starke Anstieg im September zurückzuführen. Die umfassende Dokumentation zur forstlichen Ausbildung (> 40 Titel, 12 mb total) bringt zwar einiges Interesse, vor allem Widerstand, aber, da es sich um Arbeitsgrundlagen handelt, nicht all zu viele Besucher (... obwohl ... die ersten 8 im Jahr 2004).

Zudem hat jede neue Seite erst eine Phase von trial and error durchzumachen, ehe es bei den Suchmaschinen richtig eingeordnet wird. So kamen ca. 200 Besucher hierher, die nach dem Thema Forum Romanum suchten, womit sie eher falsch liegen. Eben so viel wurden durch eine belgische Suchmaschine auf http//www.brainworker.ch/WAP/Forst-Wirtschaft.htm gelenkt, wenn sie nach definition produktivität suchten. Im Juni 04 lieferte der Suchbegriff "ende" die meisten Besucher ... und ich hab keinen blassen Dunst, was die suchten. Heute sinds wieder die Stoiker.

Definition: "Produktivität" ist die Wertschöpfung innerhalb einer bestimmten Zeiteinheit. Zu Zeiten von Marx und Lenin hiess das noch Mehrwert. Da es aber jenen Autoren um die Verteilung des Mehrwerts ging, den heutigen um die Erzielung von mehr, egal wer davon profitiert, muss natürlich ein anderer Terminus technicus her.

Da es sich bei obiger Definition natürlich nicht um eine wissenschaftliche, sondern, beim zweiten Teil, eher eine leicht zynische, handelt, die bei den Lehrern kaum ankommt, sollte sie von einem Schüler unvorsichtigerweise übernommen werden, schwinden die Besucherzahlen bei solchen falsch eingeschätzten Files mit der Zeit wieder.

3.1 Saisonale und ferienbedingte Änderungen der Besucherzahlen

Der Verlauf der täglichen Besucherzahlen, hier bei Diskussionsforen, im Dezember 05 (Totale Besucherzahlen 18'800) zeigt uns einiges zum Besucherverhalten. Während die ersten zwei Wochen fast normal verlaufen (leicht unterdurchschnittlich), bricht die Besucherzahl, genau wie im Vorjahr, am 22.12. ein und bleibt für die gesamte Periode Weihnachten-Neujahr auf tiefstem Niveau. - Für dieses Jahr allerdings mit dem Unterschied, dass vor dem Einbruch, am 17. Dezember, fast eine Verdoppelung der Besucherzahlen erfolgt. Diese ist einzig und alleine darauf zurückzuführen, dass in einem holländischen Portal offenbar ausgiebig über die Cartoons zum Thema Sex referiert wird.

Der normale Verlauf zeigt am Wochenende, insbesondere an Samstagen, ein Tief, mit ca. der Hälfte der Besucher die an Werktagen zu verzeichnen sind. Geheiligt ist heute ganz offensichtlich nicht mehr der Sonntag, sondern es ist der Samstag an dem St. Consumatius und dem UN-Weisen Sho P. Ping gehuldigt wird. Montags steigt die Besucherzahl, erreicht aber meist am Dienstag ein Maximum um dann bis Freitag wieder leicht zu fallen und sich am Wochenende zu halbieren. Im Jahresverlauf zeigt sich ein Einbruch jeweils während der Ferienzeit (Juli/August). Weihnacht-Neujahr kombiniert nun eben den Wochenendeffekt mit dem Ferieneffekt, was gleich zu einer Reduktion auf einen Drittel der Besucher führt - was ich, wie den Einbruch im Sommer, eigentlich nicht beklage sondern als richtig empfinde. Der Mensch lebt schliesslich nicht von Information allein - und Informationsverarbeitung scheint für die meisten eher Arbeit als Vergnügen. Seit dem 5. Januar erholen sich Besucher und Besucherzahlen dementsprechend wieder von den Weihnachtsferien.

  Martin Herzog, Webdesign, Rheinfelden, 1.2.04

Der ebenso starke Einbruch im April 04 lässt liegt allerdings nicht nur an den Osterfeiertagen, sondern mindest so sehr daran, dass während 6 Wochen kein Update und keine Neuigkeiten publiziert wurden (Aufenthalt in Bagdad).

Eine Überprüfung der Positionen der wichtigsten Files in Google hat allerdings gezeigt, dass obige Hypothese falsch ist. Die meisten Beiträge sind noch an ihrer Position, einige sogar höher, einige tiefer. Insbesondere "brainworker", das quasi integral für die gesamte Website steht, ist wieder international auf Platz 1, nachdem es die letzten 2 Jahre hinter einer polnischen Popgruppe selben Namens und der Definition brainworker anstehen musste. Da steckt also offenbar der Wurm drin, vermutlich der Sasser, der den Internetbenutzern die Benutzung des Internets generell verleidet hat.

Sommer 2004: Der sonst übliche Rückgang der Besucherzahlen von 20-30% im July-August (do März-April) war mässig, genau so mässig wie dieser Sommer. Des weitern fanden die neuen Beiträge zu den Themen Kultur, Freiheit, Wettbewerb grossen Zuspruch. Des weitern zeigt sich zwar eine geringe Abnahme der Sites/Rechner, aber sogar eher eine Zunahme der Besucher, was auf eine intensivere Nutzung durch diejenigen hinweist, welche die Site bereits kennen, und, nicht zu vernachlässigen, durch die Suchmaschinen. In der Zwischenzeit kann ich bei grössern Beiträgen damit rechnen, dass die innert zwei Tagen bei Google-CH abrufbar sind! Ein positives Zeichen dafür, dass die Site mit ihren Inhalten nicht ganz so daneben ist, wie es beim ersten Eindruck scheinen mag.

Sommer 2005: Der ferien- und hitzebedingte Rückgang im Juli betrug 15% bei Brainworker und Diskussionsforen. Da der Sommer bis Ende Oktober dauerte, kommen die Besucher erst langsam wieder zurück.

Die Analyse der monatlichen Zuwächse im Jahresverlauf belegt eindeutig den zyklischen Verlauf mit hohen Besucherzahlen im Winter (trotz Weihnachts-Neujahrsloch) und tiefsten Besucherzahlen, ja Abnahmen bis um 15%, in den Hitzemonaten, was 2005 offenbar vor allem der Juni war.

Februar 2006: Aufbau des Webshops, der sehr zögerlich anläuft (600 Besucher auf brainworker.rent-a-shop.ch-Übersichtsseite, 1200 im Shop für E-Books und pdf-Printvorlagen, total ca. 1500 single visitors.)


Sommer 2006: "Systemzusammenbruch!" Der längst erwartete (allerdings nicht so frühzeitig) Zusammenbruch der Besucherzahlen (Was hoch steigt wird tief fallen ...), bedingt durch einen einzigen Beitrag zum Thema Cartoons - Sex ist am 12.7.06 eingetreten. Die Ursachen sind vielfältig: Die Besucherzahlen gingen im Juli eh massiv zurück, a) auf Grund der Fussballweltmeisterschaft, b) auf Grund der Hitze, c) auf Grund der Ferien. Der Server hatte einen kleinen Unterbruch von 1 Stunde, Google kippte die gesamten Bilder aus seinem Inventar - und die positive Entwicklung die am 28. April eingesetzt hatte wurde in einem einzigen Tag rückgängig gemacht. Dies wird einige Beiträge (die auf dem entsprechenden File aufgeführten) bei Google wieder nach hinten verlegen, also zu weiteren Verlusten bei den Besucherzahlen führen. Da jedoch 110'000 der fast 200'000 im Maximum erreichten Besucher von Google unabhängig sind, dürfte sich das System als ausreichend stabil erweisen und selbst diesen massiven Einbruch um fast 50% überstehen. [Auf jeden Fall besser als ich, der gedachte mit diesen 125'000 Besuchern etwas Geld für die Miete reinzuholen ... ]

Ablauf des Besucherbooms und seines Zusammenbruchs:

Am 17. Dezember 05 erwähnt ein Teilnehmer in einem sehr gut Besuchten Forum in Holland den Beitrag Sex-Cartoons, was die Besucherzahlen gleich verdoppelt.

Beachten Sie hier die nun stark unterschiedliche Höhe zwischen den orangen (sites) und den gelben (visitors) Balken. Als visitor wird gezählt, wer innerhalb eines bestimmten Zeitraums von einer bestimmten site her html-files, also pages aufgerufen hat. Aufrufe von Bildern, Filmen und allem was nicht html ist zählen hier nicht. Als site wird jeder Aufruf unter einer bestimmten IP gezählt, also auch wenn nur Bilder oder andere Bestandteile der Seite aufgerufen wurden. Wie Sie hier sehen, startet das so - bald aber nahm die Besucher offenbar wunder, welche andern Bilder oder Texte da noch dahinter stecken. Identifiziert wird der Besucher in beiden Fällen über die IP, falls es um "unique visitors" geht. Ansonsten führt z.B. ein Click auf die selbe Websiten, ausgehen von zwei unterschiedlichen Seiten, zu zwei Besuchen.

Im Januar 06 steigen die Besucherzahlen über das Forum nochmals stark an


Am 2. Februar prüft Google ob der Server mit einer weiteren Verdoppelung der Nachfrage zurecht kommt. (vermute ich, ich beobachte diese Erscheinung ab und zu ....) -

aber erst am 28. April (s. unten) sind die Bilder über Google images abrufbar.


Am 12. Juli 06 kippt Google Images sämtliche Cartoons aus sämtlichen Verzeichnissen, inklusive Schweiz, was zu einem vollständigen Einbruch führt, der am 19. nochmals verstärkt wird, vermutlich durch ferien- und hitzebedingte Reduktion der Nutzung der Foren. Die Besucherzahlen von www.diskussionsforen.ch sind damit wieder genau bei den rund 800 Besuchern pro Tag vom 16. Dezember 05. (Beachte Skalenwerte am linken Rand).

Ein weiterer Absturz im Februar 07, von nun wieder 2000 Besuchern pro Tag auf 1200. Es ist nicht ganz klar, ob daran die Fastnacht schuld ist, in der sich die Webnutzer lieber selbst aktiv sexuell betätigen ... oder ob die Website zurückgestuft wurde, weil im Forum einige Mitglieder schneller Viagra-, Sex- und andere Schrottwerbung aufschalten als ich sie wegputzen kann. Sie sehen hier die zwei Seiten der Münze: Einerseits würde ich kritisieren, dass Google Sex offenbar zensuriert - andererseits steh ich ganz knapp davor, "sex" selbst als Sperrwort im Forum einzugeben ... that's life ...

Ein warnendes Beispiel dafür, dass Hypes und Moden meist nur eine sehr kurzfristig zur Steigerung der Besucherzahlen beitragen. Mitte August setzt allerdings bereits eine neue, von aussen stehenden Grossforen getriebene Welle ein, welche bereits die Hälfte der Verlust wieder wett macht. Diesmal auf  http://www.brainworker.ch/Arbeit/lohn_des_kapitals.htm und http://www.brainworker.ch/Wirtschaft/die_groessten.htm.

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4. Besucherzahlen der Webauftritte von Schweizer Zeitungen

http://netreport.wemf.ch/suche_alpha.html

Zeitung/Zeitschrift/Publizist/Werbeträger Auflage Erscheinen pro Monat ca: Wirkungsbreite = Häufigkeit des Erscheinens x Auflage unique visitors der Website Juli 04 unique visitors der Website September 2005

ALICE Bildungsserver SVEB

Beobachter

CASH
Davos

Facts
www.kath.ch

NZZ-online

www.onlinereports.ch

Sonntagszeitung
St. Moritz

Tagesanzeiger

Weltwoche

WOZ

Wald und Holz

Schweizerische Forstzeitschrift
 

0
335'561

  60'606
0

  80'200
0

166'291
0
202'100

234'518
0

  91'094

  13'213

    7'955

    1'400
 

0
  2 x

  4 x
0

  4 x
0

22 x
0

  4 x

22 x
0

  4 x

  4 x

  1 x

  1 x
 

0
   671'122

   242424
0

   320'800
0

3'658'402
0
   808'400

5'159'396
0

   364'376

     52'852

       7'955

       1'400
 

 -
32'000

  81'000
-

  43'000
-

688'000
  65'000 (Sept.04)

  44'000
-

435'000

  43'000

    9'000

 ~ 3'000 (2003)

          "
 

  50'000
  42'000 (+ 31%)
120'000 (+ 48%)
180'000
  52'000 (+ 21%)
400'000
883'000 (+ 28%)
-
  56'000 (+ 27%)
180'000
591'000 (+ 36%)
 
73'000 (+ 70%)
  22'000 (+ 140%)
-
-
Durchschnitt: 58%
brainworker-diskussionsforen            0      0               0   14'000 (July 04) 30'000 (+ 114%)

102'000 Februar 06 mit Sex
              51'000     " ohne Sex
116'000 März
              61'000       "        "
191'000 Mai 06

Zu den bestbesuchten Websites gehören vor allem Suchmaschinen (Zugriffe in der Schweiz im Juli 2005: Google 2'208'000, Search.ch 746'000, MSNsearch 712'000, Yahoo Search 385'000, Bluewin Search 285'000, Altavista 149'000, Suche.ch 87'000, Search Web 65'000, My Way Search 62'000 und Voila Search 42'000) und die grossen Provider wie Bluewin (Knapp 400'000 Abonnenten die pro Monat ca. 140 Millionen Seiten aufrufen (August 03. Also ziemlich mehr als Feb. 02  mit 1.2 Millionen Besuchern. Keine Angaben zu Seiten/Besucher). Deckt fast 50% des Schweizer Marktes + Portal, Telefon! ...) vor allem Inserate, Stellenvermittlungen, wie jobs.ch mit rund 200'000 Besuchern pro Monat (329'000 2005, 5-800 Leser pro Inserat. s. Statistik 04/05), immogate.ch mit 86'000, immoscout24.ch (58'000), immostreet (33'000), immoclick (8'000) und die SBB. Manche dieser Sites wird allerdings den Anforderungen nicht gerecht. Immogate z.B. wies im Februar 05 eine ganze Menge an Zweizimmerwohnungen aus für Basel. Der Eindruck täuschte allerdings, denn rund 3/4 der Angebote waren längst vergeben. Es fehlt hier also am Unterhalt der Daten. [Apropos Umzug: Wer annimmt, ein Zügelunternehmen namens Hiob operiere mit christlichen Preisen, sollte erst mal die Rechnung abwarten. Der Ausdruck "Hiobsbotschaft" erhält hier seine neue Form, wie sie seit längerem gerne auch von Krankenkassen verwendet wird.]

2006 gehören tel.search.ch und directories.ch dazu, die beide monatlich rund 2 Millionen Abfragen registrieren - Besucherzahlen also, die Youtube in etwas mehr als 5 Stunden generiert.

CASH tituliert unter "Die Partitiger im Mobilfunknetz". Eugen Albisser. 4.5.06, S. 4-5, Cashmobil: Da werden gar die Grosskonzerne neidisch. Jeden Monat zählt die Internetseite www.lautundspitz.ch 120'000 Besucher zwischen 15 und 30 Jahren ... Tja, 120'000 Besucher (im Mai voraussichtlich gegen 200'000!) pro Monat die sich für Wissenschaft und Philosophie interessieren, sind offenbar vergleichsweise uninteressant. ... Was nicht ganz unverständlich ist, denn im Bereich des Wissens sind offenbar bereits 2 bis 5 Fr. für ein E-Book von 40 bis 80 Seiten zu viel verlangt, während für einen höchst überflüssigen Rington der selbe Betrag anstandslos bezahlt wird. Seltsame Welt .... diese Welt des postmodernen Event-Cartesianismus: Ich besuche Parties - also bin ich.

Wirklich gross, so gross dass sie Google gleich einen massiven Vorsprung vor Yahoo und Microsoft verschafft, ist www.myspace.com. Sie hat 100 Millionen Nutzerprofile gespeichert und ist, mit 4.46% aller Webnutzer, die am stärksten besuchte Website der USA. Sie übertrifft die bisher stärkste, Yahoo Mail und sogar google.com bei weitem. März 2006 ca. 28 Milliarden Pageviews (was mindestens 1.4 bis 2.8 Milliarden Besuchern pro Monat entspricht). Logisch haben die Kleinen da nichts mehr anzubieten und zu verdienen (s. Bannerwerbung). Sie wurde vor einem Jahr vom Medienmogul Rupert Murdoch's News Corp  für 588 Millionen Dollar  gekauft. (> Wert 20 c/Besucher, zukünftig erwarteter Ertrag: 2 cents/Besucher).  Der Umsatz soll 2005 nur 13 Millionen betragen haben, aber für 2006 werden 500 Millionen erwartet - 300 davon von Google, das sich verpflichtet hat, mindestens 900 Millionen US-Dollar in den nächsten 3 Jahren zu bezahlen, denn die Besucher die von myspace aus Google nutzen sind von 4% Dezember 2005 auf fast 11% Juli 2006 angestiegen.

Ähnlich gelagert ist http://www.youtube.com/ das jeden Tag 9 Millionen Besucher aufweist, die die ebenfalls von Besuchern dort aufgelegten Videoclips (> THAT'S THE TRICK, GUYS!) durchsuchen - und so täglich 100 Millionen clicks bringen.  (Wert wird auf ca. 1 Milliarde $ geschätzt, also 3 cents pro Besucher. Jährliche Kosten für Server/Hosting 3.6 bis 4.7 Millionen $. Ertrag: "substantiell"). Ein Renner ist zur Zeit lonelygirl15 alias B(r)ee, eine fiktive Gestalt mit strengem Vater, Freund, Abmagerungskur, Religion mit abstrusen Riten und einer okulten Gestalt namens Aleister Crowley. Die Figur hat so viel Realitätsgehalt wie Lara Croft. Dieses reality game wurde lanciert von einem früheren Mitarbeiter von Pay Pal und bereits von 2.3 Millionen Besuchern angesehen. Der Venture Capitalist Sequioa Capital hat 11.5 Millionen Dollar in das Unternehmen gesteckt, und dies nicht um irgend einer armen Bree zu helfen ... Dazu hat youtube soeben den angesehenen Finanzchef Gideon Yu von Yahoo abgeworben. Es gibt allerdings auch Analysten die darauf aufmerksam machen, dass sogar youtube immer noch mehr kostet als es bringt ... und dass hier möglicherweise wieder mal eine Blase ...

Inzwischen wurde YouTube von Google gekauft, für1.65 Milliarden $. Dass Google die Internetwerbung schon fast monopolistisch dominiert und dabei immer grösser wird, und dabei, genau wie Windows die kleineren erschlägt, ist beileibe nicht das einzige Problem des YouTube-Deals. Viel schlimmer. Dieses Geschäftsprinzip zeigt nämlich, worauf Kapitalismus basiert: auf der Dummheit der Massen! YouTube liefert nichts als relativ billige, relativ standardmässige Soft- und Hardware. Der gesamte eigentliche Mehrwert wurde durch die Nutzer geschaffen. Aber während z.B. im Feudalismus der Bodenbesitzer dem Bauern einen grossen Teil des Ertrages abnahm - eignet sich hier der Besitzer der Infrastruktur gleich "Milch, Fleisch, Kälber" - und den gesamten Wert der von Nutzern geschaffenen Infrastruktur persönlich an - und lacht sich sichtlich ins Fäustchen. Das Internet hat hier keine neue Welt und keine neue Wirtschaft geschaffen, sondern eine Überhöhung des Status quo.

do: www.engaget.com, mit als Sachkommentar verkleideter Schleichreklame, heute Publireportage, PR-Artikel, Advertorials genannt. engaget gibt Keine Auskünfte über Einkünfte - und wird im Web von vielen als "kein richtiger Wirtschaftsbetrieb" betrachtet - einfach weil die Werbung, anders als Google ads, nicht so ins Auge fällt. Die dürften aber mit solchen "Publireportagen" (die in der Presse unter Schleichwerbung oder Gefälligkeitsjournalismus laufen würden) deutlich mehr verdienen.

myspace und youtube sind tendenzielle internet-exhibitionistisch. Die Foren sind in abertausende aufgeteilt, und wie meist bei Foren, mit viel blabla. Kurzum: Der grösste Stammtisch der Welt. Ich arbeite nun seit 12 Jahren mit dem Internet, bin aber nie auf einen Interessanten Link gestossen innerhalb myspace. Der Trick lag also einfach darin, funktionierende Strukturen anzubieten (was viele tun) - und Massen zur Teilnahme zu bewegen. "Massenindividualismus" - verbreitet über Massenmedien - bringt hier die Besucher. Ähnliches Konzept aber im kleinen Schweizer Rahmen: goparty.ch. Versucht haben's viele. Time Warners Pathfinder Webseite z.B. startete 1994 mit der Vision, das Internet zu beherrschen und wuchs sich stattdessen zu einem »Schwarzen Loch« in der Bilanz aus. Auch das New Century Network, eine Website, die aus 140 Zeitungen der neun größten Zeitungsketten bestand, war ein so großes Fiasko, dass es 1998 dichtgemacht wurde. ... Die Medienriesen können ihr Publikum zu ihren Seiten im Internet lotsen. Spätestens 1998 war klar, dass die einzige Möglichkeit für einen Programmanbieter im Internet, Nutzer zu sich zu lenken, darin besteht, Werbeplätze in den herkömmlichen Medien der Medienriesen zu kaufen.  [Das Internet und die Medienriesen]. Warum ist es hier gelungen? Myspace unter Murdoch, hat den Vorteil, bereits über eine Medienmacht zu verfügen. Wie oben zu sehen gehören auch in der Schweiz die grössten Webportale meist Zeitungsverlagen, also bestehenden, alten Medien.

Ein weiterer Besuchergigant in den USA ist www.digg.com, der zu den 25 am häufigsten besuchten Websites der USA gehört und über eine Million Besucher pro Tag bringt, die täglich 4000 Meldungen aus dem Netz empfehlen. Auch dieses "soziale Netzwerk" soll 200 Millionen Dollar wert sein- obwohl es nur 3 Millionen Dollar an Einkünften generiert ... pro Jahr. (> Wert 50 cent pro Besucher, Ertrag 1/10 cent pro Besucher ...Für http://www.bebo.com/ sollen Viacom, Yahoo und die Britische Telecom Interesse bekundet haben. Der Preis liegt, gerüchteweise, bei ca. 1 Milliarde Dollar.  Es könnte einigen davon allerdings gehen wie Infoseek (7.3 Millionen Besucher pro Monat, 1997), das von Disney für über 2 Milliarden Dollar (in dem Falle wurde offenbar mit einem Ertragspotential von 274 Dollar pro Besucher gerechnet, was einigermassen absurd ist.  gekauft wurde - aber, durch Yahoo ersetzt, sich in Nichts auflöste. Sogar der Name wird nur noch in Japan gebraucht. Es empfiehlt sich also zu sehen, welche "Substanz" hinter einem Dotcom steckt, bevor man sich verausgabt.

Zu den Spitzenreitern gehören ebenfalls verschiedene Internet-Dating-Plattformen. In der Schweiz gibt es davon bereits ca. 500. Seit 2004 sind die meisten Angebote kostenpflichtig: 100 bis 285 Fr. pro Jahr. Kritisch ist die Anzahl Abonnenten. Um rentabel zu arbeiten wird ein Umsatz von min. 1 Million geschätzt, also 10'000 zahlende Mitglieder. (Heute zwischen 3 und 10 Millionen bei den Grossen, also 30'000 bis 100'000 zahlende Abonnenten).Die Kosten werden generell unterschätzt. Man muss mit Investitionen von 1 bis 2 Millionen Fr. rechnen. Für den Betrieb braucht es des weitern 4 bis 5 Festangestellte.  Dass das Internet den Kleinen, ohne Geld, aber mit Wissen, gutem Willen und Einsatz den Einstieg in einen "neuern Markt" ermöglicht, hat sich also längst relativiert. Um mit Werbung bloss die Kosten zu bezahlen brauchen sie 1 bis 2 Millionen Besucher pro Monat, also das Zehnfache was Brainworker-Diskussionsforen zur Zeit bringt. [Handelszeitung Nr. 31, 2-8. August 06, S. 6]. Und auch hier steckt ein enormer Aufwand drin. Schätzung: 928 Artikel à 2 Tage Arbeit zum Minimallohn eines Journalisten von 487.-/Tag (GAV 04 - seither arbeiten Journalisten in der Schweiz ohne Gesamtarbeitsvertrag) = 900'000 Fr. (und das ist seeeehr minimal geschätzt ...) Rendite zur Zeit (Google adsense: ca. 200 Fr. pro Monat im Juli, 50.- im August, runter von 500, weil Google ... na ja, eben .. s.u.) (Ertrag 1/10 cent pro Besucher).

Apropos Werbung: Die stark genutzten, wie vor allem Google, haben im Vergleich zu einer inhaltsbetonten Website wie Brainworker das Problem, dass die Werbung am obern und rechten Rand sofort als solche erkannt, und also ausgeblendet wird. Brainworker-Diskussionsforen dürfte inzwischen die grösste Website mit philosophisch-wissenschaftlichen gesellschafts- und wirtschaftskritischen Inhalten sein in der Schweiz, wenn nicht im ganzen deutschsprachigen Raum. Dies ergibt ein gewaltiges Potential für Werbung, speziell Buchwerbung, Werbung für Bücher, die ähnliche Anliegen wie die hier präsentierten vertiefen.

Deutsche Websites kommen da zu ganz anderen Zahlen (Überblick Mediendaten Deutschland). Die Online Nutzungszahlen für August 04 betragen z.B. für AOL-Online 84 Millionen, Spiegel-online 38 Millionen, RTL.de 19 Millionen, Chip-Online 14 Millionen, Bild.de 21 Millionen, mobile.de Automarkt 19 Millionen, Focus Online 10 Millionen, PC-Welt 4 Millionen, etc.

1 einziger Beitrag, Cartoons zum vielbeliebten Thema Sex, der präzise 1 Promille aller Beiträge darstellt, brachte im Juli 06 65% der Besucher und 70% der Werbeeinkünfte ... wenn da noch jemand behaupten will, wir hätten keine Probleme mit Sex ....

Und nun (27. Juni 06) läuft der zweite an, mit Pornographie. [ACHTUNG! Nicht jugendfrei, denn da ist genau das drin, was der Titel aussagt!] Wollen wir wetten, wie viele Besucher der bringt  ...? Antwort: 20 pro Tag im August ... auf nichts mehr ist Verlass, nicht mal auf Sex.

Na ja, also immerhin die WOZ schlag ich inzwischen mit meinen 14'000 um Längen (+ 56%), von Wald- und Holz sowie Forst- (Inforest z.B. und weiteres Gestoffel der Intercooperation ... die dazu dabei knowledge mapping als Spezialität verkaufen will), gar nicht zu reden (Die wissen's vermutlich aber immer noch besser ....). Beim Fortsetzung des gegenwärtigen Wachstums der Besucherzahlen von 60% pro Jahr (Extrapolation August 03 - August 04) müssten die 32'000 des Beobachters in etwa 2 Jahren zu erreichen sein. Die Weltwoche lasse ich weiterhin unbeachtet rechts liegen und die 81'000 von CASH wäre dann in weiteren 2.5 Jahren auch noch zu schaffen. Tagesanzeiger und NZZ dürften allerdings für einen Web-Redaktor als Einzeltäter ausserhalb der Reichweite liegen und Jobs-CH, Bluewin und ähnliche Portale, SBB, Telefonbuch etc. sind ja eh was fundamental anderes, da es dort nicht um die Vermittlung von Inhalten geht. Als Internet-Textanbieter ist die NZZ führend, obwohl sie eine kleinere Printauflage hat als der Tagesanzeiger! Die Strategie der NZZ ist also im Auge zu behalten!

Kommentar 1.6.05: Es ist gelungen, die Besucherzahl in 10 Monaten zu verdoppeln, also weitaus stärker als die geschätzten 60% pro Jahr zu wachsen. Der Trend der vergangenen 9 Monate zeigt allerdings kein exponentielles Wachstum mehr, sondern lineares (Korrelationskoeffizient 95%!), also ein Zuwachs von 1700 Besuchern pro Monat.

Diese könnten auch Ihre sein. Falls Sie ein Thema zur Diskussion bringen möchten, dass sich in dem doch recht breiten Spektrum von Diskussionsforen und Brainworker ansiedeln lässt, sollten Sie dieses Podium nutzen. Bis Sie mit einem Thema selbst von 0 auf 1700 Besuchern sind, investieren Sie mit Leichtigkeit ein paar Jahre ...

Damit wären noch 3.5 Jahre nötig um auf 100'000 Besucher zu kommen - wir liegen also auch bei linearem Wachstum äusserst gut im Rennen. Tendenziell liegt der Zuwachs eher höher, denn die Besucherzahlen von April und Mai wurden stark durch Ostern, Pfingsten und sogar Fronleichnam beeinträchtigt (Letzteres deutet auf eine beträchtliche Nutzerschaft bei Katholiken). Andererseits ist für Juni-August mit einer Reduktion der Besucherzahlen durch Hitze und Ferien zu rechnen. Verlässliche nächste Zuwachsdaten lassen sich also erst wieder im September-Oktober erheben.

Kommentar 8.2.06: Laut Hochrechnung * der heutigen Statistik werden die 100'000 Besucher pro Monat bereits im Februar 06 erreicht, obwohl es sich um einen kurzen Monat handelt, der immerhin 10% weniger Tage aufweist als ein langer Monat. Trotzdem eine Warnung an Nachahmer: Der Aufwand, dahin zu kommen, ist beträchtlich, der Lohn = 0. Noch heute, mit dem enormen Potential von 100'000 Besuchern pro Monat, mit dem ich irgend ein Thema innert kürzester Zeit bei Google unter die ersten Plätze kriege, reicht das z.B. bei der Money Bank (Kleinkredite, ich hab zur Zeit nicht mal Geld die Miete zu bezahlen, ja nicht mal, ein bereits bestelltes Buch für 72.- Fr. abzuholen ...) nicht mal als Sicherheit für einen kurzfristigen Überbrückungskredit von 3000.- Fr. Von Banken kriegt man kein Geld, wenn man's braucht, sondern nur, wenn man bereits zu viel davon hat. Ich werd' mir das merken! (Genau so wie die Kürzung der Überzugslimite von - 3000 auf Null durch die UBS vor 2 Jahren, was mich damals in ähnliche Probleme gebracht hat.) Falls Sie von links sind: Bitte nicht all zu sehr auf Selbständigen rumtrampeln, es braucht oft Jahre unter härtesten Bedingungen (Leben mit der Hälfte des Soziallohnes z.B. ...) bis man "Geschäfte" wirklich realisieren kann. Und es kann immer was schief gehen ... Zur Zeit hab ich ähnlich exponentiell steigende Besucherzahlen im Shop [ shop/de/ ], also Leute die auf "Bestellen" geklickt haben, aber 0, in Worten "NULL", die bezahlen.

Tja, Leute, wenn Ihr im Internet nur das annehmt, was gratis ist, dann werdet ihr irgendwann auch nur noch das finden, was "gratis" wert ist.

* Hochrechnung tönt überrissen. Es ist auch nur eine Kleinigkeit. Geht so: Heute hab ich bei Brainworker einen statistischen Tagesdurchschnitt von 1095 Besuchern, bei Diskussionsforen 2258, also total 3353. Multipliziert mit 28 = 93'884. Das unterschätzt aber die monatliche Besucherzahl. Da die Statistik zwischen Morgens 4 (Brainworker) und Morgens 712 (Diskussionsforen) gerechnet wird, in diesen Stunden aber fast keine Besucher aktiv sind, die totale Summe aber durch die Tage inklusive des letzten, also heute des heutigen, 8., gerechnet wird, statt als tatsächlich abgelaufene Zeit, unterschätzt diese simple Hochrechnung die effektive Zahl um 1/Anzahl Tage. Am 2. Tag des Monats ist die durchschnittliche Besucherzahl also etwa halb so hoch wie im Vormonat - aber nur auf Grund der seltsamen Statistik. Kein Grund zur Beunruhigung. Die richtige Schätzformel heisst also: Durchschnittliche Besucher * (1+1/Monatstag), heute also 93'994 * (1+1/8) = 93'994 * 1.125 = 105'620

Effektives Resultat: 101'511 + ca 1500 im neuen Webshop: brainworker.rent-a-scheiss-shop.ch/

Dass die Sache mit dem exponentiellen Wachstum nicht so weiter geht, war eigentlich klar (so klar, wie es der Weltwirtschaft auch sein müsste), denn dutzende von Beiträgen belegen, wenn auch nicht alle den 1., so doch sehr gute Positionen bei den Suchmaschinen. Diese können kaum erhöht werden, was das Wachstum deutlich bremst. Der Zuwachs erfolgt also seit 9 Monaten vor allem durch das Erschliessen neuer Sachgebiete/Stichworte, das heisst, durch neue Beiträge.

Die Graphik "Zuwachsanalyse" zeigt, was zu erwarten ist, nämlich das, was sich bei Brainworker, der grösseren Site, abzeichnet. Tendenziell handelt es sich um eine typische S-Kurve, also ein logistisches Wachstum: langsamer Anstieg, wegen unbekannt, unbedeutend ... hat 4 Jahre gebraucht, um auf 10'000 zu kommen. Dann steiler Anstieg - 1 Jahr für die weiteren 10'000. Am obern Ende aber bereits Abflachung des Wachstums wahrnehmbar. Dies muss quasi so sein, da die Website um so mehr "alte" Beiträge enthält, die immer wieder überarbeitet und ergänzt werden müssen, je grösser sie wird. Ab einer gewissen Grösse gerät da eine Einzelperson an den Anschlag und muss die Stagnation hinnehmen - oder sehen dass Einkünfte reinkommen und Personal angestellt werden kann. [

Da das Wachstum zur Zeit 1700 Besucher pro Monat beträgt, vor 9 Monaten aber noch 1000, wurde auf jeden Fall der Mittelpunkt der Kurve, die maximale Steigung, noch nicht überschritten.

Diskussionsforen zeigt im Dezember 05, dass plötzlich Wachstum wieder extrem steigen kann, wenn eine Präsentation neu von einer andern grossen Website wahrgenommen wird.
 

Einen Monat später zeigt sich bereits wieder ein anderes Bild. Nun scheint Brainworker geradeaus weiter zu wachsen, Diskussionsforen aber am Limit. Das liegt an zweierlei:

  1. wurden einige neue Beiträge zum Thema Basel in Brainworker untergebracht.

  2. Lässt in den Sommermonaten definitiv das Interesse an den Stoikern nach, die bisher bei Brainworker der wichtigste Attraktor für Besucher waren.

Ein interessantes und im deutschsprachigen Raum einzigartiges Projekt des Onlinejournalismus, das seit 1998 offenbar erfolgreich läuft, ist Peter Knechtlis www.onlinereports.ch, das inzwischen 65'000 Besucher (er hat 1998 angefangen, da hab ich also noch Zeit ... + ... und bin aber bereits im Februar 06 selbst bei 100'200)  regelmässig mit News und Infos der Region Basel versorgt - und sogar mit Werbeeinnahmen überleben kann (sagt er ..., ich zweifle inzwischen)! Da grenzt das Angebot, das heute Morgen (5.10.04) reinkam, eine Website zu übernehmen, die zur Zeit 4 Besucher pro Tag hat, mit der man aber 100'000 Fr. pro Jahr an Bannereinnahmen generieren könne, glatt an Betrug. Während in den USA die Tarife so etwa bei 0.02 Fr pro Besucher liegen für ein Vollbanner, verlangen Schweizer Websites je nach Spezialisierung zwischen 0.05 und 0.28 Fr. pro Besucher für die Platzierung eines Vollbanners.

2003 ist auch in Basel noch ein zweites Onlineprodukt dazu gekommen, www.webjournal.ch , das grenzüberschreitende Informationen zur ganzen Region anbietet, also das Elsass und Baden-Württemberg (Wiesenthal und Oberrhein) mit einbezieht.

 ... Die Beobachtung der letzten drei Wochen hat zwar gezeigt, dass die hohen Besucherzahlen der NZZ darauf zurückzuführen sind, dass diese viele ihrer alten Artikel ans Netz stellt. Daher die grossen Besucherzahlen. Das Problem ist allerdings, dass Zeitungsartikel auf Aktualität setzen, darum das Umfeld, den Kontext, meist nur noch äusserst knapp beschreiben müssen. Taucht ein solcher Artikel allerdings Jahre später wieder auf im Internet, und die Zusammenhänge sind vergessen, ist er ziemlich nutzlos (Muster: Waldsterben, 1997! ... müssen Sie selbst suchen, ich will die ja nicht durch einen Link noch fördern!). Zudem sind die Artikel der NZZ seltsam emotionslos, ohne Ecken und Kanten, ohne Denkanstösse. Dies dürfte der wichtigste Grund sein, warum bei Brainworker und Diskussionsforen kaum darauf verweisen wird (2 Verweise, 13 auf CASH-Artikel und 18 auf Tagesanzeiger). Der Erfolg von NZZ-Online basiert zur Zeit also eher auf Masse als auf Qualität ... nein, die haben sie meist, aber Spannung und Neu-Informationswert fehlen irgendwie oder sind "neutralisierend zugepappt". Wozu aber altes Wissen immer wieder aufwärmen? Bei einer zunehmend überalterten Bevölkerung kann dies zwar eine kommerziell Erfolg versprechende, also wirksame, Strategie sein: Informationen für Leute die sich nicht (mehr) aufregen wollen (oder dürfen). [Apropos Presse & Kommerz. Zur Bedrohung der Pressefreiheit durch Konzentration, also durch den sog. Freien Markt und den Wettbewerb, click Pressefreiheit.] Trotzdem ist mein Motto ein anderes: Wozu was lesen (und schreiben), wenn's nicht auf- und anregt? Sie sollen selbst denken, drum übertreib ich ab und zu ein bisschen (manchmal auch heftig). Dazu lass' ich Ihre Gedanken ab und zu stolpern. Und darin bin ich doch recht erfolgreich, nicht? Oder haben Sie noch nie gedacht: Den sollte man ....!

 

5. Potentielles Ziel für Brainworker-Diskussionsforen als Multiportal der Suche nach Wahrheit und Orientierungswissen:

Fernziel, das die vereinigten Herzogstümer brainworker&diskussionsforen in den nächsten 5 Jahren (bis 2009) erreichen wollen: 100'000 Besucher pro Monat! [Formuliert am 25. August 2004 ... mal sehen, wie lange es hält oder wie rasch sich die Verhältnisse ändern ... Im Januar 06 werden (extrapoliert, 11.1.06)  bereits 65'000 Besucher erreicht, d.h. mehr als die Hälfte des Ziels nach nur 1.5 Jahren, d.h. dass die 100'000 deutlich  vor 2009 zu erreichen sind, nämlich schätzungsweise spätestens 2007- womit dann bereits das Überrunden der Basler Zeitung, 200'000 Besucher, ins Visier käme für 2009. Wie oben gezeigt, wurde das Ziel bereits im Februar 2006 erreicht - und bis Mai verdoppelt!, womit ich nun der BAZ auf den Fersen wäre .. und mir einen Champagner genehmige. Zum Glück hab ich, trotz finanziellen Engpasses, noch eine kleine Reserve ...].

100'000 Besucher zu einem breiten Spektrum an Fragen mit qualitativ hoch stehender Information zu versorgen. Der Schwerpunkt soll weiter auf Wissen liegen, das für die gesellschaftliche Entwicklung und Orientierung von Bedeutung ist. Ohne Sex (na ja, Sie sehen, das Leben ist zynisch, nicht bloss ich ...), Crime und andere Marketing-Gags. Ohne Kom-merz, auf keinen Fall mehr, als ich brauche, um davon leben zu können .... Ohne Schwerpunkt auf kurzfristigen News wie Zeitungen, sondern auf mittel- bis langfristig haltbarem Wissen - und vorausschauenden Entwicklungsanalysen. Mit Schwerpunkt nicht auf parteiischer Propaganda, sondern darauf, unterschiedliche Perspektiven und die sich daraus ergebenden unterschiedlichen Möglichkeiten in optimaler Komplexität zu präsentieren (und in etwas verständlicheren Sätzen als dem hier). Diesem Zweck ist die Doppelstruktur des Herzogtums perfekt angepasst. Auf der einen Seite sachliches Wissen (Brainworker), auf der andern dialogisches und dialektisches Wissen (Diskussionsforen) das Wissen aus Übereinkunft, das durch politischen Dialog geschaffene Wissen. Die gegenwärtige Verteilung entspricht aus historischen Gründen nicht so ganz diesem Ziel. Auch in Zukunft wird allerdings eine scharfe Trennung nicht immer möglich sein.

IHR VORTEIL:

Wenn Sie ein Thema an die Öffentlichkeit bringen wollen oder müssen, also eine Frage zu "thematisieren" haben, bietet Ihnen die professionelle Web-Redaktion Brainworker-Diskussionsforen die Möglichkeit, dies per Internet wirkungsvoll und günstig zu tun.

Anders als bei Zeitungen können Sie hier, an diesen Präsentationen, partizipieren. Sie können Ihr Thema bei bestehenden Themen als Gastpräsentation anhängen, Sie können neue Themen anregen, Sie können von mir einen Link auf Ihre eigenen Präsentation legen lassen, was diese enorm fördert bei den Suchmaschinen.  (Beispiele auf Anfrage). In welchen Bereichen dies möglich ist, sehen Sie aus obigem Fazit und dem Stichwortkatalog/Index.  s. auch Brainworker's:

DENKWERKSTATT

6. Editorial: Wahrheit und Wirkung

Alle von mir verfassten Artikel, meine Bilder, Tabellen und Graphiken stehen unter der Creative Commons “Deed” Lizenz. Das heisst, Sie dürfen die Inhalte unter der Voraussetzung, dass Sie die Quelle nennen weiterverwenden, jedoch nicht kommerziell und nur unter unter gleichen Bedingungen.

Brainworker und Diskussionsforen widmen sich der Aufgabe, handlungsrelevantes Wissen klarer heraus zu arbeiten, was eben so klar einer multiperspektivische Sicht verlangt, und hierfür bietet das Internet eben ganz andere Möglichkeiten als Bücher. Wie der Ausdruck Philosoph schon sagt, liebe ich die Wahrheit, sie ist mir das höchste Gut, aber es kann bei allem guten Willen immer mal passieren, dass ich ganz einfach Stuss erzähl' und ev. auch jemanden unbeabsichtigt bloss stelle oder beleidige. Tut mir leid. Falls Sie den Eindruck haben, ich liege wo total daneben, bitte sagen Sie's ganz offen. Kritisieren Sie mich! Beschämen Sie mich! Und ich werde den Fehler korrigieren.

Worauf ich nicht eingehen kann, ist der Wunsch, Ihre Interpretation oder Sicht der Dinge genau so zu übernehmen wie Sie sich das wünschen. Insbesondere falls Sie zur autoritären Gattung von Forstleuten oder Politikern gehören, die alles ganz genau und unfehlbar wissen ... na ja, Pech gehabt. Da geh ich als Förster ganz nach dem Motto: Wie Du in den Wald hinein rufst, so schallt's daraus zurück. Dieses Prinzip wird durch das Gesetz ausdrücklich gebilligt. Laut Strafgesetzbuch (Stgb) 173, 174 und 177 betreffend Ehrverletzung durch üble Nachrede, Verleumdung und Beschimpfung können diese nur eingeklagt werden, wenn sie nicht provoziert wurden! Die Gesetze sind hier etwas realistischer als die Internetikette. Generell sollte man allerdings Dummheiten im Internet durch schweigende Verachtung bestrafen und nicht dadurch belohnen, dass man dergleichen zu noch mehr Aufmerksamkeit verhilft. (s. Rhetorik des Schweigens).

Ich empfehle sowieso einen eher philosophischen Umgang mit Interunnettigkeiten nach dem kynisch-stoischen Prinzip:

Sich (selbst) aufregen bringt nichts.
Diejenigen die einen Missstand beheben können müssen:
sich aufregen,
sich regen
und etwas bewegen.

Ebenso trifft mich der Vorwurf "wilde Kommentare" ... nicht übermässig, denn "wild" bedeutet ja auch natürlich, frei, ungebunden ... nicht domestiziert und dressiert, also wiederum kynisch. (Im übrigen stammt "wild" vom "Wald" ... und ich auch.) So ähnlich steht's mit dem Vorwurf: Ich versteh sich nicht. Hat mich immer wieder getroffen ... bis ich mal gemerkt habe, das hat eigentlich weniger mit unklarer Darstellung zu tun als damit, dass einige Leute mich gar nicht verstehen wollen. Eine Mehrheit versteht was ich meine ... Warum die Website etwas schwierig zu systematisieren ist, sehen Sie am Beispiel der neusten Texte Orientierung > Anomie > Eunomie > gutes Leben. Orientierung ist für mich eigentlich das wichtigste bestimmende Element gesellschaftlicher Entwicklung und ein Topos an dem ich seit 10 Jahren arbeite. Aus der Orientierung ergab sich fast automatisch der Anschluss: Fehlorientierung, fehlende Orientierung also Anomie. Aus dieser Kritik der gegenwärtig dominanten Orientierung an Geld sowie den anerkannt drängenden Problemen der Anomie ergab sich quasi automatisch die Frage: Wie sähe denn eine gute Orientierung aus, also eine gute Ordnung (Eunomie). Und diese wiederum  liesse sich eigentlich nur beantworten, wenn man eine Ahnung davon hätte, was denn gutes Leben bedeutet. Da all diese Fragen mehr mit Werten als mit Wissen zu tun haben, können die Wissenschaften keine Antwort liefern und da Philosophen meist unbezahlt philosophieren, bleiben somit viele lebenswichtige Fragen unbeantwortet. Da es (noch) kein System gibt (ich arbeite dran), Wissen und Werte gleichzeitig zu erfassen, bleibt die Webseite vorerst noch etwas "chaotisch".

Kommentare zum Problem me and the SVP: Meine politische Ausrichtung ist mitte-links, immer noch leicht anarchisch, libertär, freiheitlich, was allerdings (eben drum!) einem breiteren Spektrum nicht im Wege stehen muss, von Poch-PDA bis ca. zu SVP-Bern, (auf Kooperation mit der Zürcher Sektion und noch weiter rechts oder links liegenden Gruppierungen würde ich lieber verzichten. Dieses autoritäre Getue, dazu noch im Namen der Freiheit, ist ja im Kopf nicht auszuhalten!) Allerdings gäbe es da doch eine Möglichkeit. Da es anzunehmen ist, dass Ihnen als Sympathisant der SVP meine Texte genau so auf den Keks gehen wie mir Ihre, so haben Sie doch eine Chance, die Ausdehnung dieser Texte zu verhindern, nämlich ganz einfach, indem Sie mich durch Aufträge davon abhalten, weitere zu kreieren ...

Ich kann Ihnen also nicht garantieren, dass alles was ich so präsentiere wahr ist, aber ich kann Ihnen garantieren, dass Wahrheit für mich einer der höchsten Werte ist und dass ich es unakzeptabel finde, Lug und Betrug zwecks Wirkung einzusetzen. Die Wahrheit darf der Wirkung nie geopfert werden! Das gilt auch ganz ohne Moralisieren, denn bei so was geht der Schuss meist eh nach Hinten los. Ich versuche also, meine Aussagen zu Begründen durch plausible Argumente, Erfahrungen und Referenzen (2/3 interne eigene Texte; 1/3 extern). Ich versuche die Quellen möglichst genau anzugeben, allerdings ohne dabei meine Texte "wissenschaftlich" und damit ungeniessbar werden zu lassen. Annahmen, Vermutungen und Meinungen kommen vor, sind aber meist klar gekennzeichnet als Kommentare.

Disclaimer betr. Links: Für Webseiten auf die ich einen Link lege, übernehme ich nicht die geringste Verantwortung, und zwar aus folgenden Gründen:

  1. Können Sie sich darauf verlassen, dass der Link zum Zeitpunkt an dem er erstellt wurde, zu einem interessanten Text führte. Da sich zur Zeit bei brainworker und diskussionsforen über 1000 externe Links finden, hätte ich vermutlich nichts mehr weiter zu tun, als die ständig zu kontrollieren, ob die Texte nicht verändert wurden oder überhaupt noch da sind oder nur wegen einer temporären Störung des Servers einige Zeit nicht erreichbar, dies insbesondere wenn ich auch noch verantwortlich sein sollte, für Links die dann von den angesprochenen Seiten aus weiter führen. Impossibile. Forget it. Gerichtsentscheide hin oder her. Nicht zu machen.
  2. Bei einigen Links weiss ich, dass sie auf zweifelhafte Gruppierungen hinweisen, wie etwa einer der zur Zeitschrift des VPM (Verein für psychologische Menschenkenntnis) hin führt. Dass ich von einer derart faschistoiden Gruppe nichts halte dürfte aber aus meinen andern Texten mehr als deutlich werden. Es fragt sich also, da nun diese Gruppe für einmal einen guten Text hat (auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn), darf und soll ich den nicht benutzen und auch darauf verweisen? Das selbe Problem stellt sich beim Thema Anarchie. Da stehen die Chancen gut, dass Sie, wenn Sie lange genug klicken, irgend wann auf eine Bauanleitung für Bomben stossen. Et alors? Sag ich irgendwo, Sie sollen eine Anleitung zum Bombenbasteln suchen oder Bomben basteln? Nijet! Also betrachte ich verlinkte Texte weder als mein Problem noch als meiner Verantwortung unterstellt. Behaften können Sie mich bloss, was meine eigenen Aussagen betrifft. Zu denen stehe ich.
  3. Ein Versuch auf einem leicht problematischen Gebiet: Seit 27.05 06 gibt es bei Brainworker auch eine Seite mit Links zu Sex und Porno im Web. Das dürfte unter Umständen heikel sein. Ich hab zur Zeit keine Ahnung, wie die Reaktionen sein werden, aber wie meist in solchen Fällen, ist das gerade ein Grund, es zu testen. Die von mir angegebenen Links enthalten nur "haushaltsübliche" Schweinereien. Man kommt in dem Gefilde aber sehr schnell in düsteres Gelände, das ich aber von hier aus nicht beleuchten kann. Falls Ihnen also so was passiert und Sie sich verirren, einfach auf den Weg zurück, zu Brainworker. Falls Sie gerne motzen möchten, was Sex und Porno auf einer philosophisch-wissenschaftlichen Webseite zu suchen haben, so frage ich Sie: Wenn von 200'000 Besuchern pro Monat sich 80'000 für die 570 philosophisch-wissenschaftlichen Texte interessieren, und 120'000 für die eine einzige Seite mit Sex (Stand bis 27.5.06), müsste man dann daraus nicht schliessen, dass in dem Gefilde vermutlich ein paar verdrängte Probleme herrschen, die man mal aufspüren, diskutieren und lösen sollte? Es kämen ja auch wenige auf die Idee, das Ausgehen nachts verbieten zu wollen, ausser Diktatoren, Armee und Polizei in Kriegs- und Kriesensituationen, einfach weil es draussen dunkel ist und sich in der Finsterniss unliebsame Elemente verbergen könnten. [s. auch SWITCH, Klemens Polatschek] Google und andere Suchmaschinen nehmen hier Rücksicht auf die offensichtliche Empfindlichkeit des Publikums, und "filtern" alles raus, was dubios scheint, es sei denn, etwas verbreite sich so, dass es nicht mehr haltbar ist, es nicht zu erwähnen (ähum). Google passt sich hier den unterschiedlichen Sitten an. So findet man in google.nl viel, in google.us wenig, und in google.ch nur noch grad das harmloseste. Dass hier praktisch nur meine Sammlung von sexi cartoons drauf ist, verdankt auch diese nur der Tatsache, dass sie in einem holländischen Forum erwähnt wurde, was eben so viel Besucher bringt, wie Google inkl. Pictures.
    Die in No 26, am 1. Juli abgedruckten 7 Leserbriefe waren enttäuschend flau .. um nicht zu sagen verklemmt:
    1. Beginnt die Freiheit, sich so zeigen zu dürfen, wie man/frau ist - endet sie, wo sie fremde Augen nötigt?
    2. Die Tätowierungen der schönen Maria Wagner sind super und einmalig. Mehr wäre aber zu viel.
    3. Da haben Sie das gesunde Empfinden von Anstand, Ethik und Moral der Leserschaft mit Füssen getreten.
    4. Ein Sloterdijk-Fan stellt fest, dass Zeitungen die unterschiedlichsten Themen zusammenhangslos nebeneinander stellen (also genau so, wie Sloterdijk seine Bücher schreibt, und auch mit dem selben Grund, um den Kokolores zu verkaufen ... meine Ergänzung ...). Der Schreiber sieht dann aber doch Parallelen zwischen dem Fall Jeanmaire und den Nacktfotos:" lauter Enthüllungen." (wobei er offenbar verpasst hat, dass es eben im Falle Jeanmaire gar nichts zu enthüllen gab - sondern die Geschichte, genau wie Sloterdijks Machwerk, zum grössten Teil konstruiert war.) Ein weiterer Beleg dafür, dass Leute die wie Sloterdijk schreiben, nichts zu erklären vermögen. Der einzige einsichtige Zweck, den Sloterdijks Bücher erfüllen, ist der, verkauft zu werden und den Autor bekannt zu machen. Beim Lesen scheint es bei den meisten Käufern dann ziemlich zu hapern.
    5. Einzelne dieser Bilder überschreiten die Grenze des guten Geschmacks und der guten Sitten. ... Nicht aber in der normalen Zeitung die auch von meiner Frau und unseren Kindern gelesen wird. Kinder, OK, aber ob seine Frau ...
    6. provozierend, erfüllt keinen kulturellen oder intellektuellen Anspruch .... Na ja, wann tat das eine Zeitung schon?
    7. Mit dieser Geschichte und vor allem aber mit den Bildern disqualifizieren Sie sich selbst. Sie sind unschön, dekadent, überflüssig und uninteressant.

    Fazit: Der nackte Affe bleibt schamhaft - was vermutlich auch sein Positives hat. Da Pornographie (die Darstellung nackter Geschlechtlichkeit) aber eh nur Second-Hand-Sex ist (in zweifacher Bedeutung ...), ist es aber überflüssig, Nacktbilder nun in jedem Artikel zu plazieren.

    Der Test wurde vom Tagesanzeiger-Magazin Nr. 28, 17-23. Juni 06 aufgenommen und an eine grössere Öffentlichkeit (567'000 Leser) getragen. Anushka Roshani (Text) und Diana Scheunemann (Bilder) zeigten in "Wie die Natur sie schuf" - 8 Bilder nackter Körper von Männern und Frauen. Amüsant nackter ein Event-Manager auf dem Motorrad - äusserst dekorativ die tätowierte Maria Wagner (Unterwäsche-Designerin). Aufgeregt scheint sich bei der Produktion niemand (Nacktfotos auf Bahnhofstrasse geschossen), mit Ausnahme einer einzigen Firma, die ihrer Mitarbeiterin mit Kündigung drohte, falls ihre Bilder veröffentlicht würden (Man sah vermutlich schon die Umsätze schwinden, wenn alle männlichen Mitarbeiter (und lesbischen Mitarbeiterinnen) sich vorstellen, dass und wie die Frau unter den Kleidern nackt ist ...). Auch die Frage der Perversion wurde aufgenommen, allerdings am falschen Wort aufgehängt: Wenn nun beim Shooting ein Penis sich erhoben hätte - wäre das Perversion? Nö, sicher nicht, eher Impotenz falls nicht ... aber es wäre ein bisschen pornographischer gewesen. Nichtsdestoweniger war das Fazit also bloss: Sex ohne Körper gibt's nicht - Körper ohne Sex ist auch kaum zu haben. Ich bin gespannt auf die Leserbriefe ...

Andererseits sollte man nicht vergessen, dass Perversion, Exhibition, das Zur-Schau-Stellen persönlichster Intimitäten seit Jahren im Fernsehen in übelster Manier stattfindet - und Quotenreisser nach Quotenreisser bringt. (Big Brother, Jackass ..) Das einzige Problem, dass man hier wirklich philosophisch angehen müsste ist: Warum sind wir eine Gesellschaft mit (wenigen) Exhibitionisten und (vielen, sehr vielen, sonst würde weder die Sache mit den Quoten noch mit den Nutzern so aussehen!) Voyeuren?

Kinderschutz:

  1. Sämtliche Dateien und insbesondere Bilder sind in einem Directory Namens .../images/sex/. Wenn Sie also ihren privaten Filter auf Sex eingestellt haben, kommt da nichts durch. Das Selbe gilt eigentlich für "empfindliche Seelen". Sie kommen nicht an meine Sexfiles über "süsse Bushes" oder dergleichen, sondern es steht drauf, was drin ist - und es ist drin, was drauf steht, also Sex.
  2. Sämtliche unsichtbaren html-Tags, title, description, keywords, enthalten die Begriffe - sex, porno, pornographie - sind also durch jede Suchmaschine und jedes Filterprogramm leicht zu identifizieren.
  3. Diese Pornoseite wurde beim Jugendschutzprogramm gemeldet und für Kinder und Jugendliche gesperrt.
    1. Kostenlose Filter bei http://www.icra.org/

Rechtslage:

  1. Jugendschutz in den Telemedien. Effektiver materieller Jugendschutz in den Telemedien und effiziente Kontrolle Eine rechtsvergleichende Analyse des deutschen und englischen Rechts. Konrad Miller. Auch in der Schweiz ist der Gesetzgeber und die NGOs da um einiges weiter als ein paar verklemmte Bünzlis, die sich noch ob blutten Bildern aufregen, und sieht die Hauptaufgabe darin, Kinder und Jugendliche vor sexuellen Übergriffen zu schützen.

    Und im Übrigen dürfte das heute nicht viel anders sein als früher, dass nämlich die Jugend nicht bloss besser weiss zu finden, was wir Alten sie nicht sehen lassen wollen, sondern vermutlich auch mehr Erfahrungen in Sachen Sex haben, als den Eltern lieb ist. Immerhin zeigen die Untersuchungen von Durex, dass "das erste Mal" in manchen Ländern, z.B. auch Deutschland, bereits als Durchschnitt vor dem Erreichen des Schutzalters von 16 stattfindet. Also mehr als die Hälfte dieser "Kinder" fällt beim Anblick solcher Bilder nicht gleich vom Hocker.

    Im übrigen ist auch heute noch etwas viel interessanter, wenn es verboten ist. Ich find's z.B. extrem unfair, dass es jede Menge an Filmen gibt mit der Warnung: Erst ab 16 Jahren - aber nie einen mit dem Hinweis: erst ab 40, 50 oder 60 Jahren. Mei, das wär' spannend!

Fehlender Rechtsschutz bei PornodarstellerInnen: Hier herrscht offensichtlich ein Dilemma, denn einerseits wollen die (vorzugsweise) Damen natürlich werbewirksame Öffentlichkeit - andererseits wird die natürlich problematisch, falls sie "erwachsen" werden, sich ihre Interessen und der Job ändert. Die Bilder sind dann allerdings wohl kaum mehr aus dem Internet wegzukriegen, was die Integrität einer allfällig neuen Identität natürlich enorm stört. Hier müsste man den entsprechenden eigentlich ein Recht auf Bildzerstörung zugestatten. (Wenn eine der hier abgebildeten Damen dies bei mir beanspruchen will - oder auch lieber einen Link auf eine allfällig eigene Website beansprucht, werde ich dem Wunsch kommentarlos stattgeben.)

Situation am 9.1.08: Die erste schriftliche und telefonische Reklamation, dass diese Seite nicht zulässig sei, kommt von einem Mitarbeiter des Providers. Er habe als Polizist gearbeitet ... Alles mit errigierten Penissen, Ausscheidung von Körperflüssigkeiten (pissing, Ejakulation) müsse raus. Alles wo in irgend eine Körperöffnung irgend was eingeführt werde müsse raus. Filme sowieso. Tja ... drum sieht sie heute so aus wie sie aussieht. Die meisten der bisher rund 600'000 Besucher nahmen dass weit weniger tragisch. s. Abstimmungsresultat von http://www.diskussionsforen.ch/images/sex/porno.htm rechts. 10.01.2008.12-30

Ist nun die Schweizer Gesetzgebung so kleinkarriert? Oder bloss der Kanton Baselland (die gerade heute das Alter ab dem Alkohol eingekauft werden darf auf 18 erhöht haben (träumt mal schön und schliesst euch doch besser Blocheristan an als dem Kanton Basel Stadt) - oder bloss ein Mitarbeiter? Mal sehen, was die weitere Entwicklung dazu sagen wird. Zensur durch Provider ist problematisch ... auch für die Provider - insbesondere wenn sie so weit geht, dass der Kunde eine gerichtliche Beurteilung vorzieht. Und der Hauptgrund warum ich parallel zwei Webseiten bei unterschiedlichen Providern betreibe, damit mich die Drohungen der Einstellung des Dienstes nicht mundtot machen können, mich also nicht einschüchtern.

Am 10.1. legt Roger Hofstetter Geschäftsführer des Providers Genotec AG noch einen Zacken zu: Nach wie vor sind jedoch Bilder auf der Präsenz, welche unserer Ansicht nach nicht in einen ungeschützten Bereich gehören und gegen den Artikel 197 verstossen. Es handelt sich hierbei um Bilder aus der Kategorie "Vagina", welche in ihrer Art dazu angeregt sind, Menschen sexuell zu erregen, und primäre Geschlechtsteile zur Schau stellen (vrgl. sog. Penthouse-Fall), was diese in den Bereich der Pornographie bringt, und somit in einen geschützten Bereich gehören.

www.diskussionsforen.ch zensiert und gesperrt von Provider Genotec, Geschäftsführer Robert Hofstetter, Allschwil, also zur Zeit, d.h. bis zu einem gerichtlichen Entscheid, nicht zugänglich - und danach auch nicht mehr, d.h. dieser url zeigt heute auf einen Blog, der als interaktives Forum genutzt werden kann.

www.diskussionsforen.ch wurde 8.1.08 auf Antrag des Providers Genotec, Liestal, nach SR 311 http://www.admin.ch/ch/d/sr/311_0/a197.html von mir nach dessen Vorgaben selbszensuriert, dopppelt zensuriert 11.1.08 auf Antrag Roger Hofstetter, Geschäftsführer Genotec AG - und trotzdem am 23.1.08 vollständig vom Netz genommen. Offenbar hab ich irgendwo ein Bildchen einer pieselnden Frau übersehen und stehen lassen. Ich entschuldige mich bei allen Kindern, die Frauen noch für Engel halten die natürlich nie pieseln, und dadurch einen Schock fürs Leben erhielten. Dies gilt nach wie vor als "harte Pornographie", die also total verboten ist, wobei beim Pieseln nun zumindest der Besitz nicht mehr strafbar ist, eine längst notwendige Korrektur. Weitere s. unter Beispiel für eine Verteidigung vor Gericht, die erfolglos war, eben weil nicht gesetzeskonform, sondern gesetzeskritisch: Fall Herzog - mehrfache Pornographie.

Der Versuch, der seit 27.05.06 läuft (s. Beschreibung unter http://www.brainworker.ch/webdesign/web-wirkung.htm#disclaimer_sexcontent) wurde also vom Provider beendet, um es klar auszudrücken, zensuriert. Der Versuch ging an die Grenzen, womöglich etwas darüber hinaus, aber Zensur darf nicht auf Grund persönlicher Empflindlichkeiten oder Aengste von Providern stattfinden. Detaillierte Analyse der rechtlichen Situation sowie der speziellen Problematik beim Thema Pornographie s.

Zensur  ... gestern - und heute, im Internet:

Dank Pornographie entspannte, aufgeweckte, weniger aggressive Jungs

Der Provider steht nicht ganz allein, denn eine Seite, nur eine einzige der 12 in Betracht kommenden, wurde auch von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (9.1.08) auf Antrag Zerneke (22.11.07: keine Kopie oder Anfrage an mich), Quedlinburg, bei kjm (Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten. 18.12.07. Keine Kopie oder Anfrage an mich) im Schnellverfahren zur Indexierung beantragt (in der alten Version natürlich! Tja, das gibt's noch, allerdings nur in Deutschland (nebste dem Vatikan). Webseiten aus Deutschland sollten also, trotz Selbstzensur, zur Zeit nicht hierher verlinken, bis der Entscheid getroffen ist. Die Werbung für zensierte Medien, wozu auch Verlinkung zählt, ist in Deutschland strafbar.Es cheint also, dass Schweizer Webprovider oft päpstlicher als der Papst agieren (s. auch Fall Indimedia). Hinter der Website www.diskussionsforen.ch stecken 5 Jahre Aufbauarbeit. Ich betrachte das Vorgehen des Providers als Nötigung und werde eine gerichtliche Beurteilung verlangen, denn der Deutsche Kinderschutz beurteilt Pornographie auf jeden Fall viel restriktiver als die Schweizer Normen - und es geht nicht an, dass ein Schweizer Provider auf Grund seiner persönlichen Einstellung hier vorauseilenden Gehorsam auf noch schärfere Restriktion verlangt. *

Irrtum meinerseits: Es geht. Die gerichtliche Beurteilung ist erfolgt, kostet mich 30 Tage Haft bedingt + Spesen. Es ist also ein Irrtum zu glauben, die Schweiz wäre liberaler als Deutschland in Sachen Pornographie. Das Problem ist, dass sich ein Richter natürlich an die gegebenen Gesetze halten muss, und die nicht ändern kann, auch wenn es dafür Gründe gäbe. Volk und Regierung müssen also selbst die Verantwortung dafür übernehmen, welche Gesetze sie erlassen, wie welche altgedienten, aber oft obsoleten, nicht mehr dem Geist der Zeit gemässen, sie am Leben lassen.

War also nix mit einer liberalen Schweiz. Fluchen Sie nicht, vor allem nicht in der Oeffentlichkeit, denn auch dass könnte der Entwicklung von Minderjährigen abträglich sein.

 

Disclaimer google adsense:

Bei Google adsense kann sich jeder eintragen. "Kontrolle" ist nur möglich, wenn man seine eigene Website immer wieder ansieht, was bei potentiell 600 Seiten als Werbeträger etwas schwierig ist. Dazu kommt, dass man einzelne URLs als Anbieter zwar ausschliessen kann, nicht aber per Stichwort. Ein mühsamer Fall in der Beziehung ist Scientology. Lösch ich den Eintrag von Dianetic Books, kommt Scientology Zürich als Ersatz, lösch ich den, kommt Scientology Zug ... ein unendliches und unendlich langweiliges Spiel. Von da her gesehen dürfte Google adsense nicht all zu viel Zukunft haben, denn es wird, auch auf Grund der sehr tiefen Preise, die nur bei Massenwerbung was Einbringen, zu viel Schrott beworben wie Esotherik, Partnerschaften, seltsame Websiten und seltsame Produkte. Nicht immer ... aber immer öfter.

Wetten und Glücksspiele:

Webdesigner VORSICHT: Die Rechtssprechung unterscheidet recht scharf zwischen Wetten, die nach dem Lotteriegesetzt beurteilt werden, und Glücksspielen, die nach dem Spielbankengesetz beurteilt werden. Wer für ein Internetcasino Werbung betreibt (auch Hypertext Links), muss mit der Strafverfolgung durch die ESBK rechnen. Demgegenüber macht sich derjenige, der lediglich in einem Internetcasino spielt, nicht strafbar.

Am 2. Oktober hat nun auch noch der US-Senat ein Gesetz gegen Glücksspiele erlassen, das den Kreditkartenvertreibern Ueberweisungen an Internet_Spielbetriebe verbietet. Deren Aktien sanken am selben Tag zum Teil bis zu 60%.

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Kommentare zum Problem brainworker-diskussionsforen und Chaos: Viele sehen in Brainworker und Diskussionsforum primär Chaos und oft den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. "Holzwege" sind aber nur  Irrwege für Waldfremde. Den Waldkenner führen sie rasch an sein Ziel. Wenn Sie nun meinen obigen Lehrsatz nehmen: Suchmaschinen belohnen Sie dafür, dass Sie im Web ORDNUNG & ORIENTIERUNG schaffen! und mit dem Erfolg meiner Webpräsentation vergleichen, dann dürfte daraus klar werden, dass Kritiker vermutlich eine eher kleinkarrierte, allenfalls lineare, Vorstellung von Ordnung haben, und dass Kritiker vielleicht mal zeigen sollten, wie ihre Präsentationen denn am Web ankommen. [Wie Sie anhand des Links zu Kritik sehen, hab ich absolut nichts gegen Kritik einzuwenden, im Gegenteil. Aber Kritik muss auch Substanz haben, belegbar sein, und vor allem sollte sie zum weiter denken und entwickeln anregen und nicht bloss de-klassieren. Immerhin sind meine Präsentationen höchst präsent, während dem sämtliche die bei mir Chaos kritisiert haben, in eben dem fast spurlos verschwunden sind.]

Die beiden Webs entwickeln sich eher organisch wachsend als systematisch konstruiert. So wird von Zeit zu Zeit, wenn's unübersichtlich wird, ein neues Portal eingeführt, welche die Beiträge zusammenfasst, wie z.B. Kultur, Orientierung, Freiheit ... Diesem Multiportalcharakter verdanken die Websites vermutlich einen grossen Teil ihre Besucherzahlen und der Top-Rankings. Präzise diese Möglichkeit, ein Web dynamisch zu entwickeln, ist ja eine der grossen Stärken des Internet. Wenn Sie sich diese versauen, weil Ihre Strukturen es nur mit hohem Aufwand erlauben, Änderungen an Struktur und Inhalt vorzunehmen ... selber schuld. Wenn Sie finden, ich müsse den Ansprüchen an Design mehr Folge leisten, zäumen Sie das Pferd vom Schwanz her auf: Form follows funktion. Die Struktur (und damit der Webdesigner) sollte nicht über den Inhalten stehen, sondern dahinter.

Gerade mit den neuen Formen von E-Books, mit denen noch kaum richtig experimentiert wurde, lässt sich hier vermutlich weit mehr bewerkstelligen als mit irgendwelchen Supermodellen von Content-Management.

In diesem Sinne - meine freundlichsten Grüsse

Martin Herzog, Webredaktor, Basel, 6.4.05 ... 28.6.06