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ARBEIT

  1. Löhne - eine Systemübersicht [flash-demo]
  2. Die Leistung bestimmt den Lohn! ... Die Frage ist nur: Welche Leistung?
  3. Frauen wirtschaften anders als Männer
  4. Der Lohn des Kapitals
  5. Working Poor: Im Schweisse Deines Angesichts sollst Du - Dein Brot beim Arbeitsamt holen.
  6. Warum verdienen die einen zu viel, die andern zu wenig? Gibt es den gerechten Lohn?
 

 

4.1 Lohn der Arbeit - Lohn des Kapitals
 

Die Website zu Kultur, Arbeit und Geld

Der Lohn der Arbeit:

Der Lohn des Kapitals:

Wem "lohnt" das Kapital mit seinem Ertrag:

30% besitzen fast das gesamte Vermögen!

Die Vermögen mit über 1 Million bilden die Hälfte der Gesamtvermögen.

Bei einem Vermögen, je nach Kanton,  zwischen 100'000 und 200'000 schlägt die Vermögenssteuer zu. Der Buckel in der Graphik bei 70%, der Abgrenzung zu „den Besitzenden“ zeigt die „Steuervermeidung“.

Sehen wir an wer denn noch über 1 Million besitzt, so kommen wir auf 3%. Wenn Geld die Welt regiert, dann sind das unsere Herren - die Plutokraten.

In Deutschland liegt die Sache insofern besser, als der Anteil der Bevölkerung der weniger als 100'000 (bis gar nichts) besitzt, doch um 23% tiefer ist.

Die Monatszeitschrift BILANZ schätzt jeweils im Dezember die Vermögen der 300 reichsten Schweizer. Da diese Zahlen  auf den Gegenwartswerten der jeweiligen Aktienbesitze basieren sind sie nicht vergleichbar mit den Zahlen des Bundesamtes für Statistik, die auf steuerbarem Vermögen beruhen.

Zu Beginn des neuen Jahrtausends besassen die 300 reichsten Schweizer (mit jeweils mehr als 100 Milliarden) 420 Milliarden - also mehr als das Bruttosozialprodukt, oder etwa so viel wie die gesamten Pensionskassen. Allerdings ist die Vermögensverteilung bei den reichen genau so ungleich wie in der Gesamtbevölkerung. Die 7 (0.9%) zehnfachen Milliardäre besassen bereits 70 (20%) von diesen 420 Milliarden. Die 101 Milliardäre der Schweiz (31%) besassen 349 Milliarden (83%). Während die Gesamtvermögensverteilung noch den Schluss nahelegt, dass für eine Teilnahme an der Plutokratie mehr als 1 Million Vermögen notwendig ist, was bei 3% der Bevölkerung der Fall ist, zeigen diese detaillierteren Untersuchungen, wie gross die Unterschiede auch innerhalb dieser Plutokratie sind. 

 

7 zehnfache Milliardäre (0.9%) 20% 70 Milliarden
101 Milliardäre (31%) 83% 349       "         
300 100er Millionäre 0.075 Promille der arbeitenden Bevölkerung) 100% 420      "          

 

Pressedienst SP Schweiz Nr 492 / 17.4.1998: Seit Januar 1998 erhöht sich der Wert der schweizer Aktien täglich um zwei Milliarden Franken.

Dies bei einer Rendite von 15% - die erst noch erbracht werden muss. Die Profite der Zukunft wurden hier also schon eingefahren - den Firmenmitarbeitern bleibt nur noch, sie zu erarbeiten.

Die Kapitalgewinnsteuer wurde am Mittwoch den 9. Mai 2001 vom Bundesrat abgelehnt. Nach seiner Einschätzung bringt die Vermögenssteuer mehr ein und die Kapitalgewinnsteuer wäre zu Aufwendig. Da Gewinn aus gewerbsmässigem Wertschriftenhandel sich aber besteuern lassen, wäre das Problem offenbar lösbar.