Beiträge zur Gestaltung der zukünftigen forstlichen Ausbildung

Liste mit kurzer Einführung oder Kommentar. Die umfangreichste Grundlagenstudie zum Thema finden Sie unter No 25: Kernkompetenzen Wald. Die aktuellste Beschreibung der vorgesehenen Fächer (aus unerfindlichem Grund) unter No 3. Umschreibung der geplanten Professuren 24. Jan. 2003. Die relativ unglückliche Dominanz einer Planungsmethode, die sich primär an vorhandenen und besetzbaren Professorenstellen und -Kompetenzen orientiert, wird deutlich in Dokument 1 Professorenplanung D-UWIS ETHZ 2003-2007: Ausgangslage, Beschreibung der neuen Umweltwissenschaften mit ihren Kernkompetenzen.

Kommentar zur neusten Entwicklung:

Falls Sie zu denjenigen gehören die denken, so was gehört doch nicht aufs Netz, dem Herzog sollte man endlich das Maul stopfen, so machen Sie dem Forstverein keinen Vorwurf. Er hat alles unternommen in dieser Richtung was er konnte, mit dem Erfolg, dass ich nun nach 28 Jahren endlich Nichtmehrmitglied des Schweizerischen Forstvereins bin. In Anbetracht der Bundesratswahlen vom 10.12. , sowie der Tatsache, dass die Forstdienste von dieser Regierung und ihren SVP-Freunden abhängig ist, dürfte diese Trennung für beide Seiten besser sein.

Solange die Meinungsfreiheit noch in der Verfassung steht, sollte es eigentlich auch weiterhin möglich sein, offen zu zeigen, wo Probleme bestehen, unter welch unterschiedlichen Aspekten die meisten Probleme zu betrachten sind, wer was dazu beträgt (und wer eben nicht) diese zu lösen.

Rheinfelden, 13. Dezember 2003


Theory of the International Society of Philosophic Engineering:

Major changes in construction will always be requested after fabrication is nearly completed.

39. Wie sieht eine zukunftsgerichtete forstliche Ausbildung aus? Martin Herzog, 09.03 [html]

Die Arbeitsgruppe SCIFOR ist überzeugt dass weiterhin eine qualifizierte forstlichen Ausbildung auf Stufe ETH. notwendig und möglich ist. Hier ein provisorischer Vorschlag zu den notwendigen Kompetenzen eines zukünftigen forstlichen MSc. Zusammenfassung bisheriger Arbeiten.

38. Erwartungen des Standes an die neue Ausbildung der Forst- und Naturwissenschaften an der ETH. Scifor/Martin Herzog septembre 2003 [html]

Auf diesen Seiten wird zuerst die Entwicklung des Managements des Naturraumes und des Waldes aufgezeigt, die Probleme die es zu lösen gilt, um schliesslich die wichtigsten Bedürfnisse zu eruieren.

37. Assemblée forestière suisse, Ideenbörse "Aufbruch zu neuen Wegen", 21.08.03

36. Master-propositions EPFZ/Heinimann, 21.07.03 [intern]

35. Stage préliminaire HES [word]

Les dix premiers étudiants débuteront leur formation à Zollikofen, le 20 octobre de cette année [2003]. Ils ont passé par la voie royale, ce sont des personnes disposant d’un CFC de forestier-bûcheron avec maturité professionnel. Les personnes intéressées par ces études et possédant les connaissances scolaires requises, mais ne disposant pas d’une formation forestière, sont tenues d’effectuer un stage pratique  de 12 mois dans une entreprise forestière reconnue comme entreprise formatrice. ...

Le stage professionnel se réfère à la formation de forestier-bûcheron, sans pour autant reprendre tel quel toute la matière dense et astreignante exigée par cette formation. Les stagiaires doivent travailler avec une équipe forestière, acquérir les principales connaissances et compétences d’un forestier-bûcheron, et  disposer  d’un aperçu des tâches et activités des gardes forestiers et ingénieurs forestiers.

34. Compétences MSc (de Pourtalès, 21.08.03) [word] inclus aujourd'hui dans No 38/39

33. Communication SCIFOR/ assemblée SFS à Zofingen 21.08.03 [word]

Quo vadis, ingenius silvaticus ?

Nous nous refusons d’accepter qu’au nom d’un modèle réducteur (qu’il soit de Bologne ou de Washington) des technocrates décident seuls de l’avenir d’une profession au risque de perdre tout un capital irremplaçable de connaissances en matière de sylviculture et de gestion de la nature.

32. Réflexion COMAC (Commission d'accompagnement AR-WSL, voir http://wslar.epfl.ch/rubrique/year2000/Rubr1100.html)/ situation EPF, 19.02.03 [word]

La qualité de la vie dans notre pays et le développement durable ne peuvent être envisagés qu’avec un soutien pointu de la recherche et de l’enseignement au niveau des EPF.

Malgré les « nouvelles » théories économiques qui demandent l’internalisation des coûts externes, le domaine de la gestion de l’environnement reste quasiment l’exclusivité des collectivités publiques et ne trouve pas la place qu’il mérite dans les grands processus économiques mondiaux, qui sont mus pas les principes de l’économie privée. Par exemple, la gestion du paysage en milieu périurbain (Raumordnung), bien que faisant partie des priorités, n’a que peu de chances de trouver des financements privés.

La formation universitaire mais pragmatique de l’actuel ingénieur forestier sera remplacée d’un côté par une formation plus universitaire (bachelor et master) et de l’autre par une formation plus technique (HES). Deux questions sont ouvertes : les connaissances spécifiques des actuels ingénieurs forestiers et de leur filière seront-elles bien conservées lors de ce split ; les personnes qui seront en charge de la gestion forestière auront-elles un niveau de formation équivalent à celles chargées de la protection de la nature.

31. HES-Studiengang Forstwirtschaft [word]

Start des neuen Fachhochschul-Studiengangs Forstwirtschaft an der SHL

30. HES / nomination de U. Muehletaler

29. Article NZZ Heinimann/Hofstetler: Schweizer Wald am Scheideweg. Geordneter Rückzug oder unternehmerische Orientierung?

28. Mise au concours chaire du bois [pdf]

27. Umweltberatung, ein Beruf im Werden [pdf] 45 S.!

The aim of this enquiry is to provide a survey of the official status and the training facilities for „environmental consulting" as a profession including those activities in the environmental market which fall under this label. The survey covers the countries adjacent to and including Switzerland and some other countries in Europe.

26 Erwartungen der Gesellschaft. Detaillierte Excel-Tabelle zu Ausbildungsbedarf [xls]

Erwartungen, Massnahmen, notwendige Kenntnisse

Die Waldwirtschaft erhält und fördert den Wald mit dem Ziel, ihn in seiner Fläche, in seiner Qualität und in seiner räumlichen Verteilung zu erhalten.

Die Waldwirtschaft bewirtschaftet mit naturnahen Verfahren den Wald zur Produktion des erneuerbaren Rohstoffes Holz sowie von vielfältigen tierischen und pflanzlichen Ressourcen.

Die Waldwirtschaft schützt und fördert die biologische Vielfalt (Biodiversität)  im Wald.

Die Waldwirtschaft sorgt für den Schutz der Bevölkerung, der Siedlungen und Verkehrswege vor Naturgefahren.

etc.


25 Kernkompetenzen Wald. Ausrichtung der Fort- und Weiterbildung für ForstingenieurInnen 2003 - 2007. Von Andreas Bernasconi, Andrea Buchli, François Godi, Ulrich Hug, Miklós Irmay und Olivier Schneider, Im Auftrag der Eidg. Forstdirektion, BUWAL im Juli 2002. [63 S.]

Rückschau der Diskussion bis 1980!

Die Kernkompetenzen Wald werden zusammengefasst im sogenannten strategischen Leitbild der schweizerischen Waldwirtschaft (vgl. nachfolgende Tabelle).

Die schweizerische Waldwirtschaft

1.       erhält den Wald in seiner Fläche und räumlichen Verteilung und fördert seine Qualität.

2.       schützt und fördert die biologische Vielfalt (Biodiversität) im Wald.

3.       bewirtschaftet mit naturschonenden Verfahren den Wald zur Produktion des erneuerbaren Rohstoffes Holz sowie von vielfältigen tierischen und weiteren pflanzlichen Ressourcen.

4.       ist ein Standbein der regionalen Wirtschaft, eine Stütze der Volkswirtschaft und ein unverzichtbarer Partner in der globalen Umweltdiskussion.

5.       sorgt für den Schutz der Bevölkerung, der Siedlungen und Verkehrswege vor Naturgefahren.

6.       fördert den Wald als Ort der Erholung sowie der Ruhe und geistigen Regeneration.

7.       fördert die günstigen Wirkungen des Waldes auf Gesundheit und Wohlbefinden.

8.       fördert den Wald als prägendes Landschaftselement und gestaltet mit Bäumen und Sträuchern den ländlichen Raum.

9.       fördert die ganzheitliche Bildung mit dem Wald und schützt die historischen Zeugnisse und Kulturgüter im Wald.

Heute werden im Wald 2 Planungsebenen unterschieden: Waldentwicklungsplanung zur Planung der öffentlichen Interessen und Betriebsplanung zur Planung der privaten Interessen.

Tabelle 3.1: Das strategische Leitbild für die schweizerische Waldwirtschaft (Profor II, 2000; Wenger, 2001).

Kernkompetenz des Masterstudiengangs Wald- und Landschaftsmanagement ist die Erhaltung, Gestaltung und Steuerung von Waldökosystemen als Teil der Landschaft. Besonderheit und Stärke dieses Studiengangs sind der Umgang mit langfristigen, räumlich komplexen Systemen und das Management natürlicher Ressourcen in kulturspezifischen Kontexten.

Bildungsbedarf, Angebot und Nachfrage:
 

Kernkompetenzen Wald

Bildungsbedarf heute

Angebot heute

Nachfrage heute

(1) Fläche und räumliche Verteilung erhalten; Qualität fördern

 B

N

N

(2) Biodiversität schützen und fördern

 B

B

 B

(3) Naturschonend Holz produzieren

N

B

(4) Standbein der regionalen Wirtschaft bilden

N

N

B

(5) für Schutz vor Naturgefahren sorgen

B

B

B

(6) Wald als Ort der Erholung, Ruhe und geistigen Regeneration fördern

N

N

B

(7) günstige Wirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden fördern

N

N

N

(8) Wald als prägendes Landschaftselement fördern

N

N

B

(9) Ganzheitliche Bildung fördern; historische Zeugnisse und Kulturgüter im Wald schützen

 

B

 

B

 

B

Tabelle 3.2: Einschätzung von Fortbildungsbedarf, -angebot und -nachfrage für und von ForstingenieurInnen bezüglich der Kernkompetenzen Wald im heutigen Zeitpunkt (B=Fortbildungsbedarf, -angebot oder -nachfrage  besteht; N=… besteht nicht oder nur teilweise).

La recherche forestière a une très longue tradition. Partant des domaines forestiers classiques tels que la production forestière, la sylviculture ou les techniques de récolte des bois, elle s'est développée progressivement vers une approche interdisciplinaire et transdisciplinaire de l'écosystème forestier.

Die neuen, bereits seit Ende des letzten Jahrzehnts und zukünftig noch stärker nachgefragten Fachkompetenzen sind z.B. die Kenntnis betreffend der globalen, regionalen und lokalen Nachhaltigkeitskonzepte und -strategien, Konfliktmanagement („Integrieren statt Polarisieren“), Beherrschung fortschrittlicher Mediations- und Kommunikationstechniken, Fähigkeit, ein interdisziplinäres Team zu führen oder zumindest darin zu arbeiten, vertiefte Kenntnisse der wirtschaftlichen Abläufe, sowie betriebswirtschaftliche Kenntnisse, inkl. (Umwelt-)Marketingstrategien, um nur die wichtigsten zu nennen. Daneben sind die bis anhin vermittelten Kompetenzen weiter zu pflegen, wie z.B. umfassende Kenntnis der Waldökologie.

Erkannte Schwächen - Der Forstingenieur als MSc der Bildungslücken ...  

Betriebswirtschaft

  • Fachkompetenz Betriebsorganisation: Heute schwach - bei hohen Bedürfnissen.

  • Neue Methoden und Instrumente der Betriebsführung, Kenntnisse und Fähigkeiten zu Organisation, Arbeitsmittel, -methoden, verfahren und – techniken

  • Organisationsgrundsätze, Investitionsrechnung, Methoden der Motivation und Personalförderung, kaufmännische Grundsätze, Buchführung, Rapportwesen, Betriebsbuchhaltung, Führungsmethoden, Vertragsrecht, Arbeitsrecht

  • Instrumente der Betriebsführung, der Buchhaltung und des Managements.

  • Marktkenntnis insbesondere auch für die Nichtholz-Produkte der Waldbewirtschaftung, Methoden des Marketing und und Lobbying, Kenntnisse über die nachgelagerten Branchen und über die quasi-Märkte der öffentlichen Nachfrage

  • Analysetools zur Durchführung von Produktionsprozessanalysen innerhalb von Produktionsketten (wirtschaftlicher, technischer Art). Kenntnisse quantitativer Methoden (Operations Research).

  • Holzmarktanalysen und Holzmarktprognosen, Akteure

  • PR und Marketingstrategien im Bereich Umwelt / Ressourcennutzung im allgemeinen, sowie Produktemarketing im speziellen.

  • Berechnungsmethoden und – instrumente, Verständnis von natürlichen Systemen, Risikosicht („von der Gefahrenabwehr zur Risikokultur“)

  • Kenntnisse und Fähigkeiten innovativ und kreativ vorzugehen.

Interdisziplinäres

  • Vernetzung zwischen den einzelnen ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten

  • Globale und regionale Nachhaltigkeitskonzepte und -strategien.

  • Connaissances scientifiques de base sur les cycles du carbone et de l’eau, sur la gestion et l’aménagement du stockage de carbone (sylviculture des puits de carbone) et sur la gestion de l’eau potable par les massifs forestiers, sur les effets des dépositions atmosphériques.

  • Prognosetechniken, Szenarioanalysetechniken, Kennzahlensysteme

  • Umgang und Aufbau von Indikatorensystemen zwecks Planungskontrolle (Controllingsystem)

  • Méthodologie de la recherche scientifique. Nouvelles technologies

  • Zusammenhänge zwischen Waldzustand und Waldschutzwirkung, ingenieurbiologische Detailkenntnisse

Naturwissenschaften

  • Connaissance de la flore.

  • Connaissance de la faune.

  • Modélisation. Facteurs stationnels (en particulier pédologie)

  • Modélisation. Monitoring. Management des écosystemes.

  • Mathématiques, Statistique, Modélisation, Informatique / Grundlagen zum Aufbau und Unterhalt von Informationssystemen

  • Bases et principes d’une étude de faisabilité. Bases et principes de la conduite de projet (project management). Bases et principes du monitoring et de la démarche d’assurance-qualité.

  • Connaissance de la dynamique naturelle des milieux.

  • Neue Methoden der Waldinventarisierung, Methoden der Landschaftsinventarisierung, Verknüpfung von quantitativen und qualitativen Methoden, Kenntnisse über Indikatorensysteme bei verwandten Disziplinen

  • Methoden und Instrumente von Monitoring und Erfolgskontrolle, verschiedene statistische Analysemethoden und -instrumente

Landschaftsgestaltung und Ästhetik

  • Stadtwaldbau, Baumchirurgie, Analysemethoden zur Bestimmung der Gesundheit eines Einzelbaumes.

  • Grundlagen und Prinzipien eines modernen ästhetischen Waldbaus

Kommunikation, Marketing, social marketing, Konfliktmanagement

  • Kommunikations-, PR- und Marketingstrategien im Bereich Umwelt / Ressourcennutzung, umweltfreundlicher Produktion. Methoden und Instrument moderner Berichterstattung / Kenntnisse, Methoden und Techniken der kompetenten, professionellen Information. Communication - Journalisme, travail avec les médias.

  • Techniques de la communication. Réseau d’information. Techniques de recherche d’information.

  • Pédagogie générale. Pédagogie active en forêt [Kommenar des Webmasters: Es fragt sich hier, ob die Waldpädagogik nicht etwas überschätzt wird, und man hier vielleicht besser von social marketing reden sollte, worauf auch die nächste Bildungslücke ziehlt: Organisation et réalisation d’animation en forêt. Waldpädagik ist eine gute Sache. Sie nutzt das modernste und erfolgreichste pädagogische Konzepte, die Erlebnispädagogik. Durch Bildung alleine lässt sich aber nicht viel ändern, denn bilden lassen sich eh nur Bildungswillige und Bildungsfähige. Nebst unterhaltungsbasierten sind auch Konzepte der Verantwortung zu schaffen und zu nutzen, also eine verlässliche Waldethik]

  • Kenntnisse über bestehende Grundlagen, Befragungstechniken, qualitative Methoden der Sozialforschung, Kenntnisse und Erfahrungen zum rechtlichen Handlungsspielraum im Zusammenhang mit der Schaffung von besonderen Freizeitangeboten im Wald (vgl. hierzu auch die Kernkompetenz ‚Waldpädagoge’), Koordination mit Aktivitäten im Bereich der Meinungsforschung

  • Lobbying-Strategien

  • grundlegende, aktuelle Labelkenntnisse (FSC, ISO 9001, 14001, etc.)

  • Methoden des konstruktiven Konfliktmanagements.

Rechts- und Wirtschaftswissenschaften

  • Connaissances juridiques

  • Economie internationale

  • Droit international

  1. PROFOR II. Teilprojektgruppe 2 «Kernkompetenz» Bericht und Antrag an Projektausschuss und Projektleitung

  2. PROFOR II,  Teilprojektgruppe 2 „Kernkompetenzen: “Anhang zu „Bericht und Antrag an Projektausschuss und Projektleitung“ Grundlagenpapier zu: 

    ·        Erwartungen der Gesellschaft an den ländlichen Raum

    ·        Massnahmen und Aktivitäten im ländlichen Raum

    ·        Zukünftig erforderliche Kompetenzen der Angehörigen der Waldwirtschaft und deren Gewichtung für die Branche und für die einzelnen Berufe


24 Pré-Stage HES (documents en français et allemand) Ausbildungskontrolle für die betriebliche Ausbildung und die Einführungskurse für die Zulassung zum Studium als „Forstingenieur/in FH“

[Ein Muster zu Bildungsbürokratie, das vielleicht einige Absolventen abschrecken kann, aber da es davon eh zu viele gibt .... Kommentar des Webredaktors]

  1. Vernehmlassung, Entwurf, Reglement [word]
  2. Kernkompetenz-Wald, Fort- und Weiterbildung, 3 documents (Bureau )
    1. Stage pré-étude”Ingénieur forestier HES“: consultation du règlementLyss, le 16 juin 2003 [word]
    2. Reglement für die Berufspraxis zur Aufnahme in den Studiengang: « Forstingenieur/in FH » Zollikofen 17.05.03 [word]

    3. Règlement Pour le Stage pratique permettant l’accès à la formation de : Ingénieur forestier HES. Lyss, Mayenfeld 22.5.03 [word]

23 UWIS-Konzept Wald und Landschaftsmanagement Heinimann 19.5.2003 [pdf 300 kb]

22 Réponse Davies 29.3.03 [pdf 1 mb]

21 WAP-PFS, groupe de travail formation [word. 1.22 mb, 36 S.

Vision Das Bildungssystem Wald bringt Berufsleute hervor mit spezifischen Fach- und Führungskompetenzen (Kernkompetenzen Wald), welche einem hohen Qualitätsstandard entsprechen. Diese Kernkompetenzen stellen die Erbringung der von der Gesellschaft geforderten Waldleistungen sicher, und sie orientieren sich am Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung.

Bildungs- und Waldpolitik legen die Kernkompetenzen und das entsprechende Bildungs­system Wald fest!

Übersicht über Ausbildungsgänge und Ebenen des Bildungssystems

 

Ausbildungsgänge Wald und Landschaft

Bildungssystem Wald- und Landschaft

Stufe

Bezeichnung

Berufsbezeichnung

Ausbildungsstätte

Gesetzl. Grundlage

Federführung

Koordination

Ebene

Tertiärstufe II

Akademiker

Wald- und Landschaftsmanagement

ETH

ETHG

ETH

Bund

(EFAK und CODOC)

                              Wald- und Land-

                              schaftsexperten

   Wald- und

   Landschaftsmanager

 

Forstingenieur FH

FH

FHG

Kantone

Tertiärstufe I

Forstpersonal

Förster

HFF

nBBG

Kantone

Forstpersonal

Forstwart VA

Masch.führer

Seilkranseinsatzl.

Berufsprüfung

nBBG

Kantone

Verbände

 

 

 

   Praktiker für Wald und Landschaft

Sekundärstufe II

Forstpersonal

Forstwart

Berufsschulen

Praxis

Überbetriebl.Kurse

nBBG

Kantone

(Betriebe u.

Verbände)

 

Hilfskräfte

Waldarbeiter

Kurse

WaG

BUWAL u.

Kantone

Aktuelle Lücken bei den Kenntnissen und Kompetenzen:

Thema

Im WAP-Prozess erkannte Lücken bezüglich der Themen

(1)

Walderhaltung &  räumliche Verteilung

Verständnis für Forstpolitik und Politikprozesse; Kenntnisse und Kompetenzen im Umgang mit landschaftsökologischen Prozessen; Grundlagen der Raumplanung; Umgang mit komplexen und widersprüchlichen Anforderungen der Gesellschaft, spezifische GIS-Kenntnisse; 

(2)

Biologische Vielfalt

Verständnis für die ökologischen Funktionen und die Gefährdung der Biodiversität, Artenkenntnisse; Pflanzen- und Tierökologie; Ökologie im Wald und im Umfeld des Waldes

(3)

naturschonende Bewirtschaftung & Produktion von Bioressourcen

Betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Managementkompetenzen; Betriebsführung und -organisation; Marketing, Kundenorientierung; Holzmarktlehre; Logistik; Wertschöpfung entlang der Holzkette;

Wildtiermanagement.

(4) Regionalwirtschaft

& Umweltdiskussion

Ökonomische Grundlagenkenntnisse; Kenntnisse über Bedeutung des Waldes für regionale und globale Stoffkreisläufe; Kommunikation.

(5)
Schutz vor Naturgefahren

Schutzwaldpflege, Naturgefahren- und Risikomanagement, Kenntnis der Möglichkeiten und Grenzen zur Beeinflussung von Wasser-, Erd- und Felsbewegungen durch die Waldbewirtschaftung

(6)
Erholung & Regeneration

Verständnis für die Bedürfnisse der Bevölkerung und Gesellschaft

Besucherlenkung

(7)
Gesundheit & Wohlbefinden 

Kenntnisse über die Funktionen des Waldes als Umweltfaktor für den Menschen; Besucherlenkungsmassnahmen; Freizeitwaldbewirtschaftung

(8)
Landschafts-gestaltung

& ländlicher Raum

Methoden der Landschaftsplanung, Verständnis für ökonomische Prozesse und den kulturellen Wandel,

Konfliktmanagement und Mediation;

(9)
ganzheitliche Bildung &
Kulturgüter

Umwelterziehung und naturbezogene Umweltbildung; Waldkindergarten; allgemeine Bewusstseinsbildung und -förderung; Förderung der Frauen in der forstlichen Ausbildung;


 

Das wichtigste Instrument der Landschaftsmanager ist die Ueberzeugung!

Sein wichtigstes Arbeitsinstrument also die Kommunikation

 [Oeffentlichkeitsarbeit, social marketing ...]!

20 Info membres SIA et SFN, Fr et D [word]

Einladung der Scifor im Januar 03 an Forstverein und SIA, bei der Gestaltung der zukünftigen Ausbildung der Forstingenieure mitzuwirken, womit der Grundstein dieser Präsentation gelegt wurde.

19 Thèmes de recherches [html] Die 13 wichtigsten Gebiete forstlicher Forschung

18 Brief an Huw Davies 8. April 03 [word] Antrag auf Mitwirkung an der Entwicklung der Ausbildung ETH.

17 HESA-Zollikofen Ouverture de la nouvelle filière Economie forestière à la Haute école suisse d'agronomie.  Zollikofen, le 19 février 2003 [word]

16 Master-ETHZ Fachleute für die Umwelt [pdf 354 mb] Studiengang Umweltnaturwissenschaften

15 Überblick: Aufbau des Bachelorstudiums in Umweltnaturwissenschaften [html]

14 Studiengang-ETHZ: Wegleitung für das Studium der Forstwissenschaften 30. März 03 [html]

Die Forstwirtschaft befindet sich an der Schnittstelle zwischen Umwelterhaltung und Produktion. Sie stellt die erneuerbare Ressource Holz in genügender Menge und Qualität bereit und gestaltet oder lenkt Ökosysteme so, dass diese auch die Bedürfnisse der Menschen nach sonstigen Waldleistungen (z. B. Natur, Erholung, Sicherheit, Trinkwasser, Jagd) nachhaltig erfüllen können.

13 Réaction-CRIFOR, Olivier Schneider 2.03 [word]

La direction de l'Ecole polytechnique fédérale de Zurich, en fusionnant son département forestier (l'ancienne "Ecole forestière") avec celui des sciences de l'environnement, a décidé de supprimer trois chaires d'enseignement des sciences forestières et du bois :

12-  Die Zukunft der forstlichen Forschung und Lehre an der ETH Zürich [Word]

Gemäss beiliegende Folien, per 1. Januar 2004 werden die beiden Departemente D-UMNW und D-FOWI zum Departement D-UWIS fusioniert. Es wird ein virtuelles „Zentrum für Umwelt und natürliche Ressourcen“ (ZUNR) geschaffen. Drei Forstprofessuren (Bachmann, Gehri, Kucera) werden gestrichen. Das Budget D-FOWI von derzeit 8 Mio. Fr./Jahr wird auf 5.5 Mio. Fr./Jahr reduziert. Es wird Entlassungen geben.

9 -  EPFZ: Projekt "Grüner Bereich" : 23.11.2000 [pdf] 10 S.

8 SZF : Consultation sur le projet "Systèmes environnementaux : concept pour un centre de l'environnement et des ressources naturelles" 22.2.2002. Brief an Prof. Olaf Kübler vom 22. Februar 02 [word]

7 SZF : Zukunft des ETH-Bereiches "Departement Wald- und Holzforschung" Schlussbericht der Arbeitsgruppe vom Mai 1999 / Stellungnahme des Schweizerischen Forstvereins 9.11.1999 [word]

6 Cadres forestiers 1995 / corrections Positionen 95 / 02 [word]

5 Cadres forestiers pour demain : l'expression des attentes de la profession. Entwurf zu Die Erwartungen des Standes an die neue Ausbildung der Forst- und Naturwissenschaften an der ETH / Nouvelles formations aux sciences forestières et naturelles à l'EPFZ : l'expression des attentes de la profession [html]

3 Umschreibung der geplanten Professuren 24. Jan. 2003 [Beilage 3 Professorenplanung D-UWIS ETHZ 2003-2007] [pdf 177kb]

1 Experimental Atmospheric Physics

2 Plant Evolution and Biodiversity

3 Environmental Biomedicine

4 Human-Environment Interactions

5 (Forest) Ecosystem Management

6 Forest Ecology

7 Environmental Policy and Decision Making

8 Theoretical Ecology

9 Environmental Resources Management

10 Biology of Infectious Diseases

11 Climate Physics and Climate Diagnostics

12 Environmental Physics of Terrestrial Systems

13 Aquatic Physics

14 Integrated Land Use Modeling

15 Landscape Ecology

16 Landscape Monitoring

2 KOK-Orientierung 15.11.02: Forschung und Lehre im ETH-Bereich. [pdf 151 kb]

1 Professorenplanung D-UWIS ETHZ 2003-2007: Ausgangslage, Beschreibung der neuen Umweltwissenschaften mit ihren Kernkompetenzen, Professorenplanung. 24. Jan. 03. H. Flühler. [pdf 251 kb]

 

Pudder's Law:

Anything that begins well ends badly. Anything that begins badly ends worse.

Dieses Dokument belegt frappant und frustrierend, dass die Neugestaltung der Ausbildung und Forschung an der ETH weitaus mehr ein hin und herschieben von Professuren ist, als eine zielorientierte Entwicklung, die sich an den Bedürfnissen misst, die in 5 bis 10 Jahren zu decken sind. Analog zur Volksweisheit: Ende gut, alles gut - müsste man hier fast befürchten: Anfang Sch..., alles Sch.... (Webredaktor M. Herzog, die Arbeitsgruppe ist an der Bemerkung unschuldig und nicht beteiligt).


4.3 Nachhaltigkeit: Handlungs- und Zielwissen für eine gesellschaftlich optimale und naturverträgliche Nutzung

Die dritte grosse Frage ist die ( Ent)Koppelung von Wissen und Handeln. Wissen allein löst keine Probleme. Managementwissen wird selten mit dem riesigen Fundus von Naturraum-Systemwissen gekoppelt. Dies ist die Herausforderung des D-UWIS und des CENR.