Analysen und Gedanken zur wirtschaftlichen Entwicklung

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Martin Herzog

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Das Fundament zu www.brainworker.ch entstand währen 10 Jahren intensiver wissenschaftlich-journalistischer Beobachtung der Entwicklung des Jemen. Die Grundfragen dieser Arbeit waren: Wie lässt sich Wald erhalten und fördern, obwohl er nicht rentiert? Dies lässt sich weiter fassen als Frage: Wie lässt sich eine Gesellschaft bewusst entwickeln, kybernetisch lenken - wenn überhaupt? Als Grundlagen dazu könnten Kenntnisse über Steuerungsprozesse in Teilbereichen dienen: Was lenkt die Wirtschaft? Was lenkt die Politik? Was das Denken und Handeln generell? Vielleicht die wichtigste Erkenntnis daraus: Es sind nicht nur die Gewinnerwartungen!

Die Grundgesetze der Ökonomie, die Verhalten berechenbar machen, sind relativ einfach. Es sind vor allem zwei:

a) Mit einer gegebenen Menge an produktiven Faktoren die grösstmögliche Menge an Gütern erzeugen - oder:

b) Mit dem geringstmöglichen Aufwand an produktiven Faktoren eine gewünschte Menge an Gütern produzieren.

Beide tönen eigentlich ähnlich und scheinen das selbe auszusagen, lassen aber, genau wie Bibel und Koran, sehr unterschiedliche Interpretationen zu:

a) Alte Praxis: Aus vorhandenem Material mit vorhandenen Arbeitskräften das bestmögliche Produkt herstellen

b) Marketingorientierte Praxis: Nur das herstellen, was verkauft werden kann - oder wofür sich ein Markt schaffen lässt.

Bei Interpretation b) ist, was wir in den letzten 40 Jahren erlebt haben, die Vermarktung primär, die gegebene Menge an produktiven Faktoren, inklusive Arbeit und nicht nachwachsende Rohstoffe, aber sekundär.

Bereits die Probleme die sich stellen, die Grundlagen  der Ökonomie zu definieren, zeigen, dass es sich hier allenfalls um eine Wissenschaft im Sinne der Theologie, also eine Wissenschaft der Interpretation und der Sinnfindung - aber keine Wissenschaft im Sinne der natur- oder technischen Wissenschaften handelt, die absolute Gesetze begründen.

Neuere Beiträge:

sowie eine ganze Serie zur forstlichen Ausbildung, wie: Waldsystemmanagement statt Forstwirtschaft !?

Während andere sich langsam ans Aufräumen der Scherben machen, die 20(0) Jahre Liberalismus hinterlassen haben, versucht die Schweizer Forstwirtschaft, wie so oft etwas hintendrein, jetzt noch auf diesen bereits entgleisten Zug aufzuspringen, was folgende Beispiele deutlich belegen:

Waldwirtschaft:

            Kritik am supply chain management: Die Holzproduktion erfolgt nicht nachfragegesteuert, sondern ganz einfach weil der Wald aus Bäumen besteht und diese Holz produzieren. Die Wald- und Holzwirtschaft müssen neue Produkte kreieren und Märkte dafür schaffen. Dies um so mehr, als sämtliche Länder in Europa das selbe Problem haben. Export ist also keine Markterweiterungsstrategie sondern Verdrängungskampf auf unterstem Preisniveau.

Holzmarktpolitik

 

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Shrubland Management in Tribal Islamic Yemen.
Social Forestry as Development of a Local and Sustainable (Sylvi-)Culture.
An Essay in Practical Philosophy.

M. Herzog. February 1998.
 

Martin Herzog, Dipl. Ing. ETH, WEBDESIGN, Rheinfelden 10. Oktober 2003

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