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Nachhaltigkeit

  1. Für eine ausgewogene Entwicklung von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt.
  2. Die Lenkungsabgabe – ein Lehrstück zur ökologischen Steuerung
  3. Was ist Nachhaltigkeit?
    Die Schweiz auf dem Weg zur Nachhaltigkeit (IDARIO)
  4. Weltwald [FAO] Flash-Demo
  5. Waldsterben
  6. Wird’s heiss? [Fakten zum Klimawandel]
  7. Trockenresistenz und Immissionshärte der Weisstanne
3.1 Von normativen Grundlagen zu Handlungsansätzen.
3.2 Nachhaltige Entwicklung und Wald
3.3 Die wichtigsten 18 Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung in der Schweiz

 

 

Nachhaltige Entwicklung und Wald

 

 

Die Schaffung internationaler Regeln

über den Schutz der Wälder

und des Wassers

sind prioritär.

 

 

Die Waldpolitik war und ist heute noch ein Vorbild bezüglich Nachhaltigkeit. Die Erhaltung der Waldbestände ist quantitativ gelungen und die Qualität des Waldes wird sorgfältig beobachtet und gefördert. 35% der Landesfläche der Schweiz sind bewaldet. Das Waldgesetz von 1991 erklärt verbindlich, dass Schutz-, Nutzen- und Wohlfahrtsfunktion gleichzeitig erfüllt werden müssen. Das heisst dass die Erhaltung der Artenvielfalt, Schutz des Grundwasser, Gewährleistung eines positiven Einfluss auf das Mikroklima, Nutzung erneuerbarer Energien (oder Funktion als CO2-Senke) sowie, last not least, die Schutz- und Erholungsfunktionen mit zu den Aufgaben der Forstdienste gehören.

Für die internationale Forstwirtschaft sind die Bekämpfung der Entwaldung und der Desertifikation und die Entwicklung der Berggebiete und der Landwirtschaft von zentraler Bedeutung. Für die Schweiz ist vor allem die Förderung der Berggebiete und die bessere Nutzung natürlicher Ressourcen von Bedeutung. (Ausser man betrachte Überbauungen als Desertifikation …). Als Erfolg kann hier etwa die Alpenkonvention verbucht werden, in der die Alpenländer, von Frankreich im Westen bis zu Slowenien im Osten, versuchen gemeinsam nachhaltige Entwicklungskonzepte für diese sensible Landschaft zu entwickeln.

 

Sinkende Preise verringern Einkommen und führen zu Betriebszusammenlegungen, zur Reduktion des Aufwandes, zur Extensivierung wenig rentabler Flächen und zu mehr Mechanisierung. Die Effizienz der Unterstützungszahlungen ist fraglich. Diese Entwicklung, im Report so für die Landwirtschaft formuliert, trifft genauso für die Forstwirtschaft zu. Eine vermehrte interdepartmentale Kooperation wäre angebracht. Aber nicht nur mit der Landwirtschaft gibt es Gemeinsamkeiten. Durch den schieren Umfang des Waldareals, wie durch die Zunahme der Freizeitaktivitäten in der freien Natur, ist Wald auch für Belange der Raumordnung von höchster Bedeutung. Die Entwicklung der Raum- und Siedlungsstrukturen werfen für die Autoren die Frage nach Grenzen des Wachstums auf. Verkehr wir Siedlungen wachsen ungebremst. Die Kluft zwischen gedeihenden und verlierenden Regionen vergrössert sich. Mit Infrastruktur und Verkehr nehmen auch die Emissionen zu. Diese, wie die Unterhaltskosten für die baulichen Infrastruktur können für zukünftige Generationen zur Hypothek werden: Energieverbrauch und CO2-Emissionen steigen trotz anders lautender Zielsetzungen weiterhin an. Der Verbrauch fossiler Energie in der Schweiz hat zwischen 1990 und 1999 um 7.6% zugenommen.

Die Unterstützung des Wertewandels für einen nachhaltigen Lebensstil wäre dringend, denn der grösste Teil des Energieverbrauchs geht zu Lasten des persönlichen Konsums.

 

Immerhin werden einige Anstrengungen unternommen und es gibt einige Erfolge zu verbuchen, wie NEAT, LSVA, Abgasvorschriften, Bahn 2000, Energie 2000. Energie und Klimapolitik dürften auch für den Wald Auswirkungen zeigen, denn bis 2010 müssen die CO2-Emissionen um 10% tiefer liegen als 1990.

  

 

Weitere Herausforderungen betreffend Wald

 

Der Wald ist wichtiger Lebensraum für 70% der einheimischen Tier- und Pflanzenarten.

Aus gesellschaftlicher Sicht ist vor allem die Erholungs- und Schutzfunktion zu erwähnen.

 

Die Waldfäche nimmt zu. Vom theoretischen Potential zur Holznutzung wird nur etwa ein Drittel ausgeschöpft (was leicht untertrieben sein dürfte. In forstlichen Kreisen wird eine knappe Verdoppelung der Holzernte als nachhaltig machbar angesehen. Der Redaktor). Die dadurch bedingte Überalterung der Waldbestände gefährdet ihre Schutz und Erholungsfunktion sowie die biologische Vielfalt. Betroffen sind hier vor allem die Gebirgswälder. Die Überalterung hat somit negative Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit. Es besteht hier also ein beträchtliches Potential für energetische Nutzung und damit die Reduktion des CO2-Ausstosses.

 

Weitere Kritikpunkte des Reportes: