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Schweizer Wald - Wald International |
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![]() Wälder
Waldvernichtung |
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Der Wunschtraum, die Waldwirtschaft durch Export zu fördern, sieht anhand des enormen internationalen Wettbewerbs wie Trends zappenduster aus. Seit 1968 wächst der Holzverbrauch um knapp 1%, die Holzpreise lassen in genau dem selben Mass nach. Dies ist allerdings kein Zeichen für eine Preis-Mengenelastizität von 1, im Gegenteil. Während die Nachfrage zwar recht elastisch reagiert, also bei höheren Preisen sofort höhere Mengen angeboten werden, oder umgekehrt, reagiert die Nachfrage recht inelastisch. Dies liegt daran, dass die Verarbeitenden Betriebe hohe Fixkosten zu tragen haben und beinahe um jeden Preis Holz beschaffen, um diese Auszulasten. Allerdings lässt sich der Absatz der Produkte bei weitem nicht im selben Masse steigern, da der Rohstoff nur noch einen Bruchteil des Endpreises bildet. Billigere Produktion vernichtet also nicht nur Arbeitsplätze, sie produziert auch auf Halde, wenn nicht parallel zu Rationalisierungsmassnahmen die Nachfrage gesteigert wird.
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Schweizer Wald
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Oesterreich: Landesstrukturen und Geschichte - Landwirtschaft - Forstwirtschaft - Tourismus |
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Waldpolitik
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Wald-Wirtschaft
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Wald-Verwaltung: Die Waldwirtschaft zwischen Skylla und Charybdis, zwischen Liberalisierung und Kommunalisierung
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Ausbildung
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Wald im Mittelalter
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Wald und Nachhaltigkeit
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Wald-Forschung: s. WSL, ETH |
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Wald-Links |
Wald-Rechts: s. SVP | |||||||
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Wald in Literatur und Musik - Waldpsychologie |
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http://www.waldhang.de/whangkul.html
Redensarten mit Bäumen:
http://www.garten-literatur.de/Leselaube/abc/redenba.htm
Wald-Psychologie: Der Wilde kommt aus dem Walde ... die
wilden Kommentare
also auch! Unter „wild" wurde im 18. Jahrhundert generell all
das gefasst, was als ungesittet, der moralischen bzw. „gesellschaftlichen
Cultur beraubt und ihr entgegen gesetzt" galt
Begriffsgeschichtlich führte man das Wort wild (italienisch selvaggio,
französisch sauvage) unter Berufung auf das Lateinische selvaticus und
silvestris in einer schief konstruierten Etymologie noch bis ins 19.
Jahrhundert hinein auf das Wort Wald zurück. Als „wild" galt der Wald,
„weil ein Wald eben nicht der Ort ist, wo eine wohlanständige Sittsamkeit
ihre Wohnung aufschlagen kann". Generell pflegte man „alles, was unbändig,
rauh, eigensinnig, ungezogen, unfreundlich, und vor sich nach eigenem
Gefallen zu leben geneigt ist, wild zu nennen". Als „wild" galt demzufolge
nicht zuletzt auch alles Triebhafte, das sich der bürgerlichen
Gesellschaft und ihren sittlich-moralischen Vorstellungen weder fügte noch
fügen wollte. Dem Grimmschen Wörterbuch zufolge steckt in der Wildheit
etwas „vom Urzustand des Menschen, sowohl was die Lebensweise als was den
Charakter betrifft, im Gegensatz zur Cultur, Civilisation, Mensch-lichkeit".
Schiller (1759-1805) nennt dieses archaische Moment „das alte barbarische
Dunkel thierischer Wildheit". Das Wilde repräsentierte somit gegenüber
der Sphäre der Kultur die unzivilisierten, ungebändigten Reste des von
Hobbes beschriebenen Naturzustands. [Angelika Ebrecht:
Die Herrschaft
der wilden Kerle. Zum Verhältnis von Wildheit, Macht und Gewalt im
Geschlechterverhältnis.
S. 7] Dieser Naturzustand wurde insbesondere von Rousseau
etwas idealisiert, tritt aber noch im 20. JH beim Ökonomen Werner Sombart
als sozial orientiertes Gegenmodell zum individualistisch-sportlichen
Geldjäger der kultivierten Gesellschaft auf. Während die
wahrheitsliebenden, friedfertigen, gutwilligen Wilden ein Interesse an Menschen und
Dingen hatten, das weder vom Wettbewerb noch von Neid gefärbt war, entwickelte
die moderne Wirtschaft eine späträuberisch-sportliche
Gesinnung, die durch schlaues und oft skrupelloses Verhalten, also
List, nur den eigenen Vorteil sucht.
[s. Werner Sombart.] |
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Martin Herzog, Dipl. Forstingenieur ETH, Webdesign, Rheinfelden, 2. November 2002