Der Ruf des Auerha/uhns

Erklärungen: Auerhühner leben in strukturreichen Nadelwäldern ab 1000 Meter Meereshöhe. Fichte, Tanne und Föhre sind dringend notwendig, sowie die Hauptnahrung, die Heidelbeere.

Diese Waldgebiete wurden vielfach vor 100 bis 150 Jahren aufgeforstet. Der Wald war damals übernutzt und in einem lamentablen Zustand., der eigentlich der Anlass war zum Erlass des 1. Forstgesetzes der Schweiz wie auch zur Gründung der Abteilung Forstwirtschaft an der ETH. Die Aufforstungen erfolgten, leider, kann man im Nachhinein nur sagen, mit dichten Pflanzungen von Fichtenreinbeständen. Da die Pflege in diesen meist steilen Lagen aufwändig und teuer war, blieben und bleiben sie oft ungepflegt. Da die heutigen Holzpreise nicht einmal mehr die Erntekosten decken, unterbleibt heute sogar die Nutzung, und die Wälder werden immer dichter, dunkler und instabiler.

Weiteres: s. Tagesanzeiger 3. Dez. 2002, S. 38: Hansjakob Baumgartner: Rettungspläne für das Auerhuhn. & www.wsl.ch/programme/waldwild/ & insbesondere www.vogelwarte.ch wo Sie z.B. mit der Eingabe von "Wald" alle Wald bewohnenden Vögel mit ihren Ansprüchen an die spezifischen Lebensräume finden können.

* Derselbe (der Auerhahn) gehört(e, historischer Text) zur höheren Jagd; er wird, weil er als edles Wild gilt, mehr der Jagd zuliebe, als für die Küche geschossen. Sein Fleisch hat nicht selten einen harzigen Geschmack, besonders jenes von alten Tieren. Einer alten Kochvorschrift zufolge muß er in einem neuen Topfe wohlverschlossen 14 Tage in die Erde eingegraben, dann in halb Wein, halb Wasser 24 Stunden gebeizt werden. Wenn er dann mit allen möglichen Zutaten wohlgebraten auf den Tisch kommt, so macht man beim Auftragen das Fenster weit auf und wirft ihn samt der Schüssel hinaus.              http://www.tirolkultur.at/tirolkultur/kochkultur/auerhahn.html