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Die Ausbildung im Forstbereich verändert sich. Auf dem akademischen Niveau schliesst sich die Schweiz Europa an und setzt auf das Bologna-Modell. Parallel dazu richtet der Bund eine Berufsausbildung auf Niveau Fachhochschule ein, von denen einige ebenfalls eine Ausbildung im Management natürlicher Ressourcen anbieten.
Die forstliche Ausbildung muss sich diesen Entwicklungen - und diesem Wettbewerb! - anpassen, wobei allerdings die Bedürfnisse wie Mittel nicht ausreichend geklärt sind.
Die Einführung neuer Masterzertifikate in den Forstwissenschaften setzt jedoch voraus, dass die von den Diplomanden erwarteten Kenntnisse definiert sind. Der Schweizerische Forstverein und die Gruppe Wald des Schweizerischen Architekten und Ingenieurverbands (SIA) präsentieren hier ihre Analyse und ihre Meinung dazu, fundiert auf den Bedürfnissen unseres Waldes und Landes.
Auf den folgenden Seiten wollen wir zuerst die Entwicklung des Managements des Naturraumes und des Waldes aufzeigen, die Probleme die es zu lösen gilt, um schliesslich die wichtigsten Bedürfnisse zu eruieren.
2.1 Die Entwicklung des Berufs
Die Forstingenieure, seit über 150 Jahren an der ETHZ ausgebildet, waren erst Pioniere in der Verwaltung der Landschaft, im Kampf gegen die Naturgewalten (Lawinen, Überschwemmungen, Erdrutsche), aber auch, durch ihre vorsichtige Nutzung der Wälder, im Schutz der Natur. Ebenfalls entwickelten sie eine effiziente Erschliessung und Bewirtschaftungstechnik.
In den letzten Jahren allerdings verlagerte sich die Arbeit des Forstingenieurs immer mehr von Wald in das Büro, wobei ihm bei der Ausführung seiner Tätigkeiten immer noch seine exzellenten Kenntnisse der lokalen sozialen und natürlichen Bedingungen zu gute kamen. Seine operationelle technische Tätigkeit verminderte sich zu Gunsten konzeptioneller Tätigkeiten wie von Überzeugungsarbeit. Da seine Arbeit als kompetenter Schiedsrichter auch oft in Zweifel gezogen wird, erhöht sich der Aufwand für Information und Dialog beträchtlich. So wurden seit den 80er Jahren mehr und mehr Aufträge an private Ingenieurbüros vergeben.
Heute präsentieren sich neue Probleme die auch neue Lösungen verlangen:
Die kritische Beobachtung empfundener oder erfahrener Probleme lässt uns die zu erwartenden Schwerpunkte der nächsten zwanzig Jahre definieren:
Schutz vor Naturgefahren: Zunehmender Bedarf an Koordination lokaler Schutzmassnahmen. Die Anfälligkeit von Verbindungsachsen und Wohnzonen gegenüber Naturgefahren wächst weiter. Management und Konstruktion von teuren Infrastruktur und Schutzanlagen, speziell der Berggebiete, erfordern den koordinierten Einsatz zahlreicher Spezialisten. Regional-territoriale Verantwortung (Regionalmanagement) ist eine Antwort auf die Bedürfnisse an Koordination von Massnahmen und eine Garantie für den Unterhalt der Werke.
Verwaltung der natürlichen Umwelt: Hier besteht eine zunehmender Bedarf an Kompetenzen in der globalen Bewältigung der Entwicklung überbauter und nicht überbauter Landschaft. Die Qualität des Flächenmanagements ist ein Eckpfeiler einer lebenswerten Umwelt (grüne Lunge, Schutzgebiete für biologische und genetische Vielfalt etc. Das Management dieser Umwelt verlangt eine distanzierte Sicht und einen Überblick, der die traditionelle Spaltung zwischen Wald und Landschaft überbrückt. Dieses Konzept muss eine Synthese der verschiedenen Probleme realisieren: Schutz vor Naturgefahren, Schutz von Natur und Landschaft, Holzproduktion; es erfordert darum multidisziplinäre Kapazitäten. Es konkretisiert am besten die Forderung nach Synergie und Wirtschaftlichkeit, im Gegensatz zu detaillierten vertikalen Programmen, die das Wünschbare über das Machbare stellen und schlussendlich unnötig teuer werden.
Das Management von Interessenkonflikten ist eine greifbare Realität vorhergehender Betrachtungen. Konflikte lassen sich nicht mehr Autorität lösen. Zuerst muss die Erhaltung der Waldflächen langfristig gesichert werden, dann müssen ihre möglichen und erwünschten Leistungen durch die Planung koordiniert werden (Regionalplan, Leitplan). Dieser Koordination muss von Kommunikationsarbeit eingeleitet, begleitet und abgeschlossen werden.
Die neue wirtschaftliche Situation: Diese erfordert eine ganze Palette neuer, an die Knappheit der Mittel angepasster, Ziele und Techniken. Da die eigenen Mittel ungenügend und die öffentliche Unterstützung beschränkt sind, ist es wichtig, Analyse und Entscheidungsmittel zu entwickeln, um die zu erreichenden Ziele und Mittel neu zu definieren. Ein bedeutender Strukturwandel in Management und Verwaltung ist im Gange.
Das Holz: Einziger einheimischer erneuerbarer Rohstoff. Holz reitet ist zur Zeit auf einem Wellenkamm. Manche Zeichen deuten darauf hin, dass dieser Stoff neue Wertschätzung erfahren wird: Er ist eine erneuerbare Energie, für dessen Auswertung die Techniken bereit stehen. Er ist ein Material, das sich für unterschiedliche Anwendungen nutzen lässt und dessen Produktion höchst umweltfreundlich ist. Es bleibt die Aufgabe, eine Verwertungskette zu entwickeln, welche die Partnerschaft wie die Sektoren Forschung, Entwicklung und Marketing stärkt. Darüber hinaus gilt es den Entscheidungsträgern klar zu machen, dass der Wald nicht aufhört zu wachsen (auch wenn die Nachfrage am Markt fehlt), und dass es deshalb gilt, neue Verwendungen für das Holz zu suchen.
Ingenieursbiologie: Vermehrte Nutzung bei Infrastrukturanlangen ausserhalb des Baulandes und bei Geländestabilisierungen auf sanfte Bauweisen, insbesondere die Methoden der Ingenieursbiologie.
Forschung: Erhaltung der Nachfrage nach Forschung. Die Verstärkung der zuvor erwähnten Gebiete geht nicht ohne eine intensive Begleitung durch die Forschung. Mehr noch. Was den Bedarf an akademischem Personal für Forschung, Entwicklung und Unterricht betrifft, sollten diese Gebiete weiterhin verbunden bleiben, da dies die Expertise fördert. Zusätzlich wäre eine Abteilung nötig die sich mit dem Gesundheitszustand des Waldes befasst, da dieser weiterhin zu Sorge Anlass gibt, auch wenn das Waldsterben für die Medien gestorben ist. Von nicht minderer Bedeutung ist die Stärkung der angewandten Forschung, die in direktem Kontakt mit der Praxis rasch Resultate liefern soll. Es ist hierbei zu bemerken, dass die Unterscheidung von Grundlagenforschung und angewandter Forschung nur zwei unterschiedliche Ansätze bezeichnet werden, die nicht zu einer Aufsplitterung der Forschung führen sollten.
Des weitern sollte die Ausbildung weiterhin so sein, dass auch internationale Einsätze möglich sind.
Die zuvor definierten wichtigsten Anforderungen erlauben es, die für die Zukunft wichtigsten Aufgaben zu formulieren.
Forstpolitik - eine reelle Anforderung.
Der Wald bedeckt einen Drittel der produktiven Flächen der Schweiz. Er ist spezifisch genug (durch die Komplexität seiner Funktionen) und von ausreichender Ausdehnung um nach einem Ansatz zu rufen der nicht den überbauten Räumen, nicht dem intensiv kultivierten Land, nicht den Nationalpärken und nicht den Schutzgebieten entspricht. Seine überlebenswichtigen Funktionen erlauben es nicht, auf eine kohärente und visionäre Forstpolitik zu verzichten. Werden ihm weitere nicht kultivierte Zonen zugeordnet, erhält man ein Ganzes, kohärent durch seine Ressourcen und die von diesen erfüllten Funktionen. Es sei hier auch festgestellt, dass der Wald, nebst einem bescheidenen Beitrag ans BSP durch die Holznutzung, Leistungen ausserhalb des Marktes erbringt, die aber zu lebenswichtigen Infrastrukturen gehören, die für das Gedeihen und das Wohl des Landes unerlässlich sind. Auf dem internationalen Parket ist dies anerkannt.
Die Notwendigkeit eines multidisziplinären Ansatzes.
Der multidisziplinäre Ansatz ist in diesem Gebiet der produktivste Vorstoss, in Anbetracht aller Kriterien. Er ist der Weg n die Zukunft. Die Alternative, der Wettstreit zwischen Teillogiken, ohne Moderation, entspricht nicht der Natur der Sache und würde zum Misserfolg führen. Der Wald braucht spezifische Kader unterschiedlicher Niveaus, auf die sich die politische Führung stützen kann. Man darf hier auch unterstreichen, dass die Kenntnisse und Kompetenzen der Forstwirte auf einer über 150-jährigen Erfahrung beruhen, die ihren Niederschlag auch in den Ausbildungsstätten gefunden hat.
Aber - die Lösung der Probleme darf nicht am Waldrand aufhören. Die Waldpolitik muss in die regionale Wirtschaft eingegliedert, mit der Raumplanung, und speziell auch mit dem landwirtschaftliche Umfeld und dem Naturschutz koordiniert werden.
Interdisziplinäres Arbeiten
Meliorationsprojekte betr. Bodeneigentum und Infrastruktur, Schutz im Berggebiet (Lawinen, watershed management) verlangen eine Kooperation zwischen verschiedenen Berufsgruppen, ein Anspruch der bei der Konzeption oft eher schlecht erfüllt wird. Dies gilt für die meisten Landschaftsmanagementprojekte. Auf dem Gebiet sind die meisten Akteure Akademiker (Architekten, Geographen, Urbanisten, Naturwissenschaftler), aber keiner besitzt ausreichend Kenntnisse um die Problematik der Wälder klar zu erfassen. Wir denken, dass hier der Forstingenieur mit akademischem Niveau notwendig ist.
Unterricht und Ausbildung
Die Garantie für die qualitative Erhaltung der Ausbildung auf allen Stufen, wie der Erhaltung des eigentlichen Geistes der Schweizer Forstwirtschaft in Europa, setzen die Ausbildung von Fachleuten und Lehrkräften auf Hochschulstufe voraus, im Geiste der Offenheit und des Fortschritts.
Die Forschung
Es ist wichtig, dass weiterhin Forstspezialisten an der Grundlagenforschung wie in der angewandten Forschung teilnehmen, da sie die Kohärenz der unterschiedlichen Disziplinen und die Fokussierung auf die bewaldete Natur sichern. Interdisziplinäres Arbeiten erfordert zugleich eine spezielle forstliche Ausbildung auf Hochschulniveau und ist zugleich notwendige Bedingung für den Erfolg der Forschung. In diesem Bereich erfordert auch der Austausch mit dem Ausland, der Garant ist für Qualität und Vielfalt der Forschung, einen akademischen Hintergrund.
Die Aufgabe, Konflikte zwischen den Bedürfnissen der Forstunternehmer und der Grundlagenforschung auf hohem Niveau zu lösen, ruht auf den Schultern forstlicher Hochschulabsolventen, begleitet von innovativen Praktikern, die Kompetenzzentren bilden, welche auf jeder Stufe Antworten geben können
Die Reaktion auf Innovationen
Neue Probleme haben sich in den letzten zwei Jahren exponentiell vermehrt. Alles deutet darauf hin, dass sich dieser Prozess fortsetzt. Das Eingehen auf diese neuartigen Probleme erfordert Rückgriff auf eine Elite, die über eine Ausbildung auf höchstem Niveau verfügt.
Die berufliche Mobilität
Die zwischenberufliche Mobilität wurde, national wie international, durch Erhebungen der Karriere junger Diplomanden aufgedeckt. Diese Mobilität ist um so höher, je breiter die Ausbildung, je besser die internationale Anerkennung. Das Umgekehrte ist der Fall bei engen Ausbildungsbereichen. Sie hängt auch ab von den Spezialisierungsmöglichkeiten beim Diplom und Nachdiplom. Heute ist die forstliche Ausbildung der ETH praktisch europakompatibel, während dies bei den FHs erst in einigen Jahren zu erreichen sein wird.
Der Ingenieur und MSc eines Wald und Naturraummanagements soll die höheren Dimensionen des Managements von Naturraum beherrschen, insbesondere auch die langfristige Panung die über eine Generation hinausgeht.
Dank seiner:
vertieften generellen Bildung
Seiner Beherrschung von Statistik und Oekonometrie
Seiner Anwendung von Erd- und Naturwissenschaften (Geologie, Bodenkunde, Botanik, Zoologie)
Seiner Kenntnisse der Humanwissenschaften (Soziologie, Politik, Ökonomie, Recht)
Seiner Beherrschung von Management, Kommunikation und Projektadministration
verfügt er über folgende Kapazitäten.
Nebst seinen vertieften Kenntnissen des Waldes ist er fähig seine Kompetenzen in diesem Bereich auf alle natürlichen terrestrischen Systeme auszudehnen, bis zur Grenze der bebauten Landschaft und des intensiv kultivierten Landes.
Er besitzt eine grosse Kapazität zur Synthese und findet seinen Einsatz in der Verwaltung und im koordinierenden, systemorientierten Management der Landschaft - über die Grenzen und technischen Schemata hinweg, die jedem Beruf eigen sind. Er wird die verschiedenen, oft divergierenden Probleme integral behandeln können um kreative, aber realistische Lösungen zu finden.
Er wird mit der Behandlung interdisziplinärer Probleme vertraut sein, mit dem Management und der Förderung von Projekten wie mit der Administration auf höchster Ebene. Er soll fähig sein, wirtschaftliche Lösungen zu finden.
Er wird fähig sein, auf abstraktem Niveau konkrete Problemlösungen zu formulieren, die neue Lösungen und Entwicklungsmöglichkeiten in der Raumnutzung, Biologie und Management aufzeigen.
Er besitzt eine solide wissenschaftliche Ausbildung in verschiedenen Disziplinen um Massnahmen und Projekte vorschlagen zu können, oder, falls er diese nicht selbst realisiert, sie in technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Belangen evaluieren zu können. Er muss auch in der Lage sein, eine Karriere als Wissenschaftler, Forscher oder Lehrer einzuschlagen.
Er beherrscht Technik und Praxis der Kommunikation. Denn er muss in direktem Kontakt mit der lokalen Realität und Bevölkerung die neuen Techniken und gesetzlichen Normen effizient kommunizieren können, auch um regionale Anliegen auf die politische Bühne bringen zu können.
Er muss fähig und willens sein, sich und seine Fähigkeiten, als Funktion der Entwicklung seines Umfelds, weiter zu entwickeln. Er verfügt über Werkzeuge und Methoden sich weiter zu bilden, zu prüfen und anzupassen.
Nach unserer Analyse wird der Forstingenieur FH spezielle Kompetenzen im Bereich Wald besitzen. Er wird fähig sein, einige tausend ha Wald zu managen, mit einer Planungszeit von einer Generation. Seine Grundausbildung ist die Berufsausbildung oder Matura.
Seine Ausbildung umfasst:
Er wird:
Die Berufsausbildung des Forsttechnikers basiert auf der Qualifikation und Erfahrung als Forstwart. Die Ausbildung wird ausgezeichnet mit dem Diplom als Forsttechniker (HFF - höhere forstliche Fachschule). Dieser Zweig wurde kürzlich erneuert.
Der Techniker verfügt über alle notwendigen Kenntnisse und Methoden, die für die Verwaltung eines Forstbetriebes nötig sind (ca. 1000 - 2000 ha), bei kurz bis mittelfristigem Planungshorizont (Fünfjahresplan).
Dank seiner:
dürfte dieser Mann (oder Frau) des Feldes über folgende Fähigkeiten verfügen, um:
Wir sind der Meinung, dass die Bezeichnung Ingenieur erhalten bleiben sollte. Er steht für die Fähigkeit realistisch zu Planen und die dazu notwendigen Ressourcen für die Verwirklichung des Planes zu finden, zu organisieren und einzusetzen.
Das heisst, dass die Ausbildung Planungsmethodik, Projektadministration, Wirtschaftlichkeitsrechnung und Kommunikation beinhalten muss. Das heisst auch, dass sich die vermittelten Informationen viel mehr als bisher auf Fallstudien, aus der Schweiz wie aus dem Ausland, stützen muss. Die Schule sollte auch Dienstleistungen anbieten, die die zukünftigen Diplomanden einschliessen, dies um so mehr, als das Praktikumsjahr annulliert wird.
Die gegenwärtige Tendenz ist, methodische Kenntnisse zu vermitteln, auf Kosten des Verständnisses. Die Erfahrungen mit Praktikanten, speziell die der ETH, zeigen in letzter Zeit, dass es beides braucht.
Die Mögliche Anerkennung von Auslandssemestern ist ein zweischneidiges Messer. Es wurden junge Ingenieure angetroffen, denen ganze Kapitel an Kenntnissen fehlten. Die Anerkennung von Semestern die an andern Schulen studiert wurden, erfordert eine sorgfältige Kontrolle der Module und der wirklich erworbenen Kenntnisse.
Man hat den Forstingenieuren ab und zu vorgeworfen, sie seien auf Grund ihrer Ausbildung ungenügend spezialisierte Generalisten. Mit der neuen Ausbildung, die noch grössere Gebiete umfasst, besteht die Gefahr.
Nach unserer Auffassung sollte die Ingenieursausbildung im Minimum folgende Bereiche umfassen:
Wichtigste Kompetenzen des MSc Management of Forests and Natural Ressources. [Unvollständige Liste]
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Spezielle Fähigkeiten |
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Bereich |
Kenntnisse und Fähigkeiten |
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Raum- und Ressourcennutzung |
Inventarmethoden & -Systeme Informationssysteme Waldbewirtschaftung Monitoring Landschaftsmanagement |
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Volkswirtschaft |
Nationale und regionale Volkswirtschaft Sozio-ökonomische Mechanismen Umweltrecht |
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Naturgefahren |
Risikoschätzung, Kartographie Abschätzung des Schutzpotentials von Wäldern Waldbau in Schutzwäldern |
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Umweltveränderungen |
Ökologie Grundzüge der Klimatologie |
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Ökosystempflege |
Synökologie Pflanzensoziologie Waldbau
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Naturräume und Erholung |
Verständnis für Marketing town forestry |
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Allgemeine Fähigkeiten |
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Bereich |
Kenntnisse und Fähigkeiten |
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Methoden |
Systemorientierte Analyse der Probleme |
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Interdisziplinäre Projektführung |
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Multikriterien-Analyse |
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Kommunikation |
Gruppen leiten |
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Konflikte lösen |
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Beherrschung mündlicher und schriftlicher Kommunikation |
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Beratung |
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Planung |
Projektleitung |
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Planungsmethodik |
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Innovation |
Kreativitätstechnik |
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Ökonomie |
Ökonomie für Ingenieure Öffentliche Wirtschaft und Mittel der Verwaltung |
In Zusammenhang mit der Vorbereitung eines neuen Forstgesetzes (Neues Waldprogramm: WAP), macht man sich beim Bund umfangreiche Überlegungen zur forstlichen Ausbildung (PROFOR). Diese haben bereits zu einigen Änderungen, auf allen Stufen, geführt.
Die Lehre des Forstwarts, Seilkraneinsatzleiters und Maschinisten kann heute mit einem eidgenössischen Berufszeugnis und Meisterdiplom abgeschlossen werden. Diese Ausbildungen zielen auf die Ausführung aller forstlichen Erntemassnahmen (Holzschlag und Waldpflege).
Die Ausbildung des Forstwarts, die alle Bereiche der Waldbewirtschaftung umfasst, hat sich in Richtung Techniker entwickelt. Die beiden Försterschulen der Schweiz, Lyss und Maienfeld, können durch die Verlängerung und Anpassung des Studiums, heute Diplome der höheren Berufsschule abgeben.
Die Eröffnung eines Forststudiums auf Niveau FH ist an der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft [SHL] in Zollikofen geplant.
[1] Nach B. Strehlke, BIT, private Mitteilung vom 29. November 1994 an die 'EPFL.
[2] Mit gemeint sind Frauen und Männer die diesen Beruf wählen. Die PuristInnen sind gebeten, die Auslassung der mühsamen Doppelformulierung für beide Geschlechter zu entschuldigen.