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Jugendarbeitslosigkeit Jugendarbeitslosigkeit ...
Jugendarbeitslosigkeit
ist vielleicht die übelste Form der Arbeitslosigkeit *, da sie für Jugendliche,
die während der gesamten Schulzeit auf diese Phase vorbereitet wurden, ein
Scheitern bedeuten, eine Zurückweisung, eine Aberkennung des Existenzrechtes wie
des Rechtes und der Chancen auf eigene Entfaltung, also darauf, selbständig und
sich selbst zu werden.
* Arbeitslosigkeit im Alter (wozu man am Arbeitsmarkt bereits ab 40 gehört) ist vielleicht doch noch problematischer als in der Jugend, da man ja nicht noch mal von Vorne anfangen kann. Man hat seinen Rucksach an Wissen und Erfahrungen, der sich nicht einfach anullieren lässt. Man hat auch weder Zeit noch Geld für ein weiteres Studium oder einen völlig neuen Einstieg mit dem Sammeln neuer Erfahrungen. Ein einmal geganger Weg bleibt per Lebenslauf immer da.
Mit der ungünstigen demographischen Entwicklung (1.2 Kinder pro Familie statt 2.2, die Erhaltung des Bestandes garantieren), wird sich hier, nach den Schulen, der fehlende Nachwuchs zuerst bemerkbar machen. Dies dürfte zur Folge haben, dass in Zukunft vielleicht doch etwas vorsichtiger mit dem Prädikat "unbrauchbar" umgegangen wird.
Bei den 20–24-Jährigen betrug die Quote der Arbeitslosen 6,1% –
doppelt so hoch wie diejenige der 15–19-Jährigen –
und lag damit durchschnittlich 45% über der Gesamtarbeitslosenquote. Dazu kommt
allerdings noch, dass die Hälfte
aller Jugendlichen ohne Arbeit gar nicht beim RAV gemeldet sind, vor allem weil
die Eltern eh noch unterstützungspflichtig sind, und/oder weil eh keine
Bezugsberechtigung besteht.
Rechts sehen Sie graphisch, wie stark das Lernen die Jugendphase prägt. Bis zum Alter von 18 sind praktisch alle in der Ausbildung, mir 21 dann nur noch gut ein Drittel, mit 30 nur noch ein geringer Prozentsatz.
Gründe für den Stellenverlust bei Arbeitslosen generell:
Auffällig gerade bei den Jugendlichen die Auswirkung beschränkter Verträge (Praktika und ähnliches), was eben zur generation p führt.
In Griechenland,Italien und auch in Bulgarien und
Rumänien wird überdurchschnittlich viel schwarzgearbeitet. Die Zunahme
befristeter Verträge ist eine erkennbare Folge des deregulierten
Arbeitsmarkteintritts. Dies hat dazu geführt,dass der Anteil der unsicheren
beruflichen Laufbahnen und der arbeitenden Armen gestiegen ist. Atypische Arbeit
betrifft in erster Linie junge Frauen und Jugendliche aus Migrantenfamilien.
Gründe für die Jugendarbeitslosigkeit:
Ein Hauptgrund für arbeitslose Jugendliche ist auch hier NICHT die Faulheit,
sondern schlicht und ergreiffend die Tatsache, dass es zu wenig Lehr-Stellen
gibt und zu viele Bewerber, trotz Geburtenrückgang.
Anteil
20-24-jähriger die nicht mehr in der Ausbildung sind - aber ohne Arbeit.
Mit 20-24 müsste ein junger Mensch das Fundament seiner beruflichen Laufbahn legen, also entweder am Studieren, oder beim Erwerb der ersten Berufserfahrungen sein. Ziemlich vielen wird dieser Einstieg verhagelt, vor allem Jugendlichen mit tiefem Ausbildungsniveau. Da dieses aber meist vom IQ abhängig ist, und dieser wiederum von den Eltern, und nicht per eigene Anstrengung zu verändern, tragen hier die eh weniger resilienten auch noch den Frust und die Last wirtschaftlicher Sparmassnahmen. Zur Hippyzeit war dies oft auch eine Zeit der Besinnung, Moratorium genannt, also eine Art Auszeit, in der man sich mit beruflichen und andern Wertfragen auseinander setzte. Ein solches Moratorium ist psychisch äusserst positiv, wenn diese Identitätssuche aus dem Selbst heraus betrieben wird, reflexiv-kognitiv-komplex. Problematisch aber, wenn es durch Autoritäten usurpiert wird - oder in Sinnlosigkeit und Herumirren endet.
Jugendliche (15-24) auf Stellensuche, nach Nationalität:
Diese Situation ist in den USA nicht viel anders, bloss dass es dort auch die "Einheimischen" trifft. In Chicago etwa leben 85% der Schüler der öffentlichen Schulen in Armut. In den USA sind bei 5.5% genereller Arbeitslosigkeit 18.7% der 16 bis 19-jährigen betroffen. 4 Millionen Jugendliche fallen durch die Maschen, hängen rum, schliessen sich Gangs an oder prostituieren sich ausserhalb der "normalen" Wirtschaft. Auch gut ausgebildete Teenager haben grosse Schwierigkeiten, Ferienarbeiten während der langen Sommerferien zu finden. Viele dieser schlecht bezahlten Jobs als Verkäufer in der Kleidungsindustrie, hinter den Theken von Fastfood Restaurants, werden bei angespannter Wirtschaftslage von Erwachsenen besetzt die nichts besseres gefunden haben. Diejenigen Jugendlichen die es nicht nötig haben, bilden sich während dieser Zeit weiter, und haben dann gleich nochmals einen Vorsprung.
[AMOSA: Jugendarbeitslosigkeit 2004, Ostschweiz, Aargau, Zug]
Schulabbruch und Jugendarbeitslosigkeit nach Nationalitäten (EU):
Offenbar ist Schulabbruch vor allem ein Problem in Portugal, Spanien, Rumänien
und Italien; Jugendarbeitslosigkeit in Polen, der Slowakei (SK), England und
Belgien, gefolgt von den bereits genannten oben. Hier sieht ein beträchtlicher
Teil offenbar keine Chance mehr, bereits vor dem Einstieg ins Erwerbsleben. Aus
solchen Situationen erwachsen Revolutionen ...
Anteil Langzeitarbeitsloser unter den Jugendlichen unter 25, nach Nationalitäten (EU):
Die Tatsache,dass der Übergang junger Menschen von der Schule
ins Erwerbsleben immer unsicherer geworden ist, macht es notwendig, soziale
Eingliederung als
Ganzes zu sehen anstatt sie auf Arbeitsmarktintegration zu reduzieren. Dies
wiederum setzt voraus, dass anerkannte und geförderte „Beschäftigungspfade“ in
einer Lebenszyklusperspektive diversifiziert werden.
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Positive Ansätze:
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Problematische Ansätze:
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Diese Graphik aus dem Bildungsbericht 2006, S. 114, zeigt das Problem: Dort wo Lehrstellen besonders gefragt wären, nämlich bei den modernen Dienstleistungen, ist das Angebot unterdurchschnittlich - überdurchschnittlich jedoch bei Branchen die eh viel Arbeitslosigkeit produieren wie das Baugewerbe und traditionelle Dienstleistungen. Geringer ist die Diskrepanz im industriellen Bereich, zwar ist das Angebot an Lehrstellen in modernen Industrien zu schwach - erfreulicherweise aber auch bei den traditionellen, wo die Absolventen mit wenig Zukunftschancen rechnen können. Man trainiert also weiter auf dem, was man eben gemacht hat - nicht jedoch auf das, was zukünftig gebraucht wird.
<Drivers>
(Antreibende) entsprechen der Idealvorstellung der Arbeits- und Sozialämter. Sie
unternehmen alles, um einen Job zu kriegen, verwenden bei der Jobsuche auch
innovative und unkonventionelle Methoden. Sie haben Selbstvertrauen und sind
willig, jeden Job anzunehmen.
<Struggling> (Kämpfer) sind gut motiviert und tun ihr bestes. Sie sind ebenfalls gewillt, jeden Job anzunehmen, haben aber weniger Vertrauen in ihre Fähigkeiten und sind darum doch weniger kreativ bei der Jobsuche. Ihre Motivation kann unter dauernden Ablehnungen leiden.
<Drifting> (dahin Treibende) sind weniger motiviert also kämpfende, weil sie nicht wissen, welchen Job sie wollen und unsicher darin sind, wie sie ihn finden können. Sie haben auch weniger Vertrauen in sich selbst und die eigenen Fähigkeiten. Sie sind oft sogar zu scheu um dabei um Hilfe zu ersuchen, obwohl sie fühlen, dass sie diese brauchen. Sie würden jeden Job annehmen, da jeder Job besser ist als Arbeitslosigkeit. Sie sind verlohren und unsicher darüber, was sie tun wollen und wie sie ihre Situation verbessern können.
<Disempowered> (Ohnmächtige. Mutlose, Erschöpfte, Enttäuschte) haben jede Motivation verloren um nach Arbeit zu suchen und weder Vertrauen in sich selbst noch in ihre Fähigkeiten - möchten aber eigentlich gerne noch arbeiten. Sie haben das Gefühl, von der Gesellschaft übergangen und von den Arbeitgebern entmachtet (wörtliche Uebersetzung des englischen "disempowered", im deutschen etwas grossspurig, angepasster wäre vermutlich: verarscht) worden zu sein. Einige glauben immer noch über gute Fähigkeiten und Erfahrungen zu verfügen, dass diese aber "abgelaufen" sind und sie nie mehr Arbeit finden werden. Andere glauben, dass sie niemals ihrem unglücklichen Lebenslauf entrinnen werden (mehr Karriereknicks als Karriere), dass im herrschenden Wettbewerb um Arbeitsplätze einfach kein Platz mehr da ist für Leute wie sie. Sie haben sich darauf eingestellt, von sozialer Unterstützung zu leben und die Hoffnung auf Arbeit aufgegeben.
Bei
dieser Gruppe ist der Glaube an die eigenen Fähigkeiten verschüttet. Im Modell
zur Verhaltensänderung befinden sie sich in der zweiten Phase – sie sind sich
der Probleme bewusst und durchaus in der Lage zu einer realistischen
Selbsteinschätzung. Der Glaube an die eigene Handlungsfähigkeit wird jedoch von
einem Gefühl aus Lethargie und Zynismus überlagert (Grundgefühl von «es hat ja
doch alles keinen Zweck»). Diese Personen müssen ihre Selbstwirksamkeit wieder
neu entdecken und zur Überzeugung gelangen, dass ihre Fähigkeiten gefragt sind
und gebraucht werden, und dass sie in der Lage sind eine Stelle zu finden, die
sie fordert und befriedigt; ausserdem müssen sie zu der Überzeugung gelangen,
dass der Einsatz sich lohnt. Diese Personen brauchen Hilfe, um sich ihrer
Stärken wieder bewusst werden zu können (bspw. durch Qualifizierungsmassnahmen
oder Kurse in Bereichen, die sie interessieren, die ihnen also Freude bereiten
und zugleich positive Erlebnisse ermöglichen), bevor sie sich auf eine
Stellensuche einlassen können. Sobald ihr Selbstbewusstsein wieder einigermassen
stabilisiert ist, brauchen diese Personen gemäss dem Modell Förderung und
Forderung gleichermassen. Hier ist an intensives Coaching bei der Stellensuche
in Kombination mit Praktika oder Einstellungsbeihilfen zu denken, wobei die
Beratung auch während einer erfolgreichen Platzierung zumindest eine gewisse
Zeit lang weitergeführt werden
sollte.
<Selektives> (Wählende) akzeptieren nicht jeden (Scheiss-)Job. Sie suchen nach einer Arbeit, die ihre Kriterien bezüglich Art der Arbeit, der Firma, des Postens, Einkommens, Ortes, Anzahl Stunden etc. erfüllt. Sie haben also noch Ansprüche (was ihnen durch die mit der Dauer der Unterstützung zunehmende "Zumutbarkeit" aber meist rasch vergällt wird. Sie sind äusserst motiviert - im Rahmen ihrer Kriterien, die auch Status, Würde und Anerkennung beinhalten können.
<Dependents> (Abhängige) sind motiviert, Arbeit zu finden und glauben an sich selbst, allerdings nicht (mehr) daran, dass ihnen das schnell gelingt. Wie die Selektiven suchen sie eine Arbeit die ihren Wünschen und Bedürfnissen wie Fähigkeiten entspricht - verlieren aber so langsam die Motivation und den Optimismus, diesen Job auch finden zu können. Nichtdestoweniger sind sie nicht dazu bereit, ihre Ansprüche einfach fallen zu lassen. Es hängt also "vom System" ab, bis der kommt. Arbeitslosigkeit ist für sie unerwünscht, ein Problem, sie möchten lieber Arbeiten - aber nicht um jeden Preis. Sie nutzen also das System (aus?), während dem sie weiter nach dem idealen Job suchen und/oder sich mit Teilzeit- (oder Schwarz-)arbeit über Wasser halten.
<Cruising> (ziellos Herumfahrende) schätzen oft den Lebensstil der Arbeitslosigkeit, weil er ihnen die Möglichkeit gibt, dass zu tun, wass ihnen gefällt. Sie haben keine Lust, Vollzeit zu arbeiten, erfüllen einfach die Vorgaben der Kontrollstellen oder manipulieren diese gar. Auch diese arbeiten oft Teilzeit oder Schwarz, besitzen oft ein Haus und/oder Auto, ohne allerdings das Gefühl zu haben, diese wirklich zu benötigen - oder gar dafür arbeiten zu müssen. Wichtig ist ihnen als <Qualität des Lebens> die Freiheit - und Zeit zu haben für die Familie.
<Withdrawn> (Zurückgezogene) haben keinen Ansporn mehr nach Arbeit zu suchen und glauben, dass sie dafür unfähig sind. Sie haben sich defintiv aus dem Arbeitsmarkt zurückgezogen. Oft haben sie auch körperliche oder geistige Beschwerden, oft belegt durch Arztzeugnisse, die ihnen weitere Bewerbungen ersparen (Ivalidisierung). Sie sind überzeugt davon, nie mehr Arbeiten zu können und würden sich besser fühlen, wenn sie Invalidengelder beziehen könnten, als Staatsgelder zu verschwenden (wie die eigene Zeit) bei der Unterstützung der (als sinnlos betrachteten) Jobsuche.
Personen, welche dieser Gruppe zugeordnet werden, befinden sich
in einem buchstäblich ohnmächtigem Zustand. Sie haben keinerlei Vertrauen in die
eigene Handlungsfähigkeit. Sie möchten nicht erwerbstätig sein bzw. fühlen sich
unfähig zu einer Erwerbsarbeit. Im verhaltenspsychologischen Modell der
Verhaltensänderung befinden sich diese Personen ganz am Anfang, in der
vorbewussten Phase. Diese Personen brauchen intensive Beratung zur persönlichen
und allenfalls auch sozialen Stabilisierung, bevor überhaupt an eine
Stellensuche zu denken ist. Selbstwertstärkung und Aktivierung haben oberste
Priorität; positive
Erfahrungen irgendwelcher Art, insbesondere auch in der Gruppe sollen möglichst
schnell erfahrbar sein.
Jedes Segment hat hier seine eigene Charakteristik. Drivers und Struggling sind motiviert, aktiv und nicht limitiert, unterscheiden sich aber in der Motivation und der Akzeptanz oder Offenheit, Arbeitssuche und Selektivität.
√√ diese Charakteristik dominiert das Segement
√ der Faktor ist in dem Segment von Bedeutung
xx Segment stark definiert durch totale Abwesenheit diesen Merkmals
x diese Charakteristik kommt hier nicht vor
[Wirkungsvolle Massnahmen für Erwerbslose über 50.
[Ergebnisbericht. Im Auftrag des Amts für Arbeit St. Gallen. Walter Abderhalden. BASS. 28.2.07]
Mentoring / Hilfe bei Existenzgründungen
Erste
Erfahrungen zeigen, dass solche Ansätze für gewisse ältere Erwerbslose eine
Lösung sein können, dass sie jedoch nur dann funktionieren, wenn die
Erwerbslosen gut qualifiziert und vor allem hoch motiviert sind. Dadurch ergibt
sich ein gewisser innerer Widerspruch, da gerade diese dynamischen älteren
Erwerbslosen, welche für solche Projekte gesucht werden, i.d.R. nicht das
Zielpublikum für Integrationsmassnahmen darstellen, da sie in der Regel die
Fähigkeiten besitzen, um sich selbst wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Jene, die besonderer Massnahmen bedürfen, verfügen dagegen eher selten über die
unternehmerischen Eigenschaften, die für eine berufliche Selbstständigkeit
unabdingbar sind.
Insbesondere bei älteren Arbeitslosen sei der Einsatz Dritter nicht geeignet, die Chancen auf Integration zu erhöhen, weil die Gefahr bestehe, dass private Anbieter ein sogenanntes «Creaming» (jede Triage!) betrieben, will heissen, dass sie – um möglichst erfolgreich zu sein -, sich auf die Erwerbslosen mit den besten Vermittlungschancen konzentrierten und die Problemgruppen - im Sinne eines möglichst effizienten Einsatzes der Mittel – vernachlässigten.
Fördern und Fordern – wieviel Druck ist angemessen?
Vor allem Länder im anglo-amerikanischen Raum haben mit diesem Vorgehen (geringe Grundsicherung in Kombination mit intensiver Beratung und starken Anreizen zur Aufnahme einer Erwerbsarbeit) relativen Erfolg. Dabei ist jedoch anzumerken, dass dieser liberale Ansatz in den anglo-amerikanischen Ländern seit langem etabliert und mehr oder minder akzeptiert ist.
Unter Berücksichtigung anderer sozialstaatlicher Traditionen
scheint es weniger eindeutig, dass mehr Druck bei älteren Erwerbslosen am
ehesten zum Ziel führt. Zumindest bei Geringqualifizierten und/oder in Fällen
von starker Demotivation oder persönlicher und sozialer Schwierigkeiten scheint
es fraglich, ob die
Druckstrategie sinnvoll bzw. gesellschaftlich erwünscht ist. Gerade bei älteren
Erwerbslosen mit multiplen Problemen scheint eine intensive Betreuung als
Aktivierung bei gleichzeitiger Mindestsicherung und optionalen
Beschäftigungsmöglichkeiten zweckdienlicher zu sein als den Fokus nur auf
Anreizmechanismen zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zu richten.
Die Integration dürfte mehr Erfolg haben, wenn eine positive (aber realistische) Selbstwahrnehmung besteht und die Veränderungsbereitschaft erhöht wird. Ein Coaching, das passende Alternativen aufzeigt und das Selbstwertgefühl und die Eigeninitiative stärkt, trägt massgeblich dazu bei.
Martin Herzog, Basel, 12.6.08
p.s: Was macht man mit gut qualifizierten, motivierten, selbstbewussten Arbeitslosen, die jahrelang keine Arbeit finden? Sie zeigen doch am besten, das etwas total faul ist, nicht nur im Staate Dänemark, sondern auch Deutschland, Schweiz, Oesterreich und sonstwo.