________________________________________________
Schweizerische Sozialversicherungsstatistik 2005
Schweizerische Sozialversicherungsstatistik 2005 ( pdf-Datei 3.4 MB, 284 Seiten)Sie finden hier eine (fast) unkommentierte Sammlung der wichtigen Masszahlen im Bereich der beruflichen Vorsorge. Diese werden in andern Berichten verwendet und kommentiert (werden. Links folgen).
|
1. Entwicklung von BSP und BIP 1.1 Differenz zwischen gleichbleibenden Einnahmen und steigenden Kosten (s. Zwangsausgabe & Abgaben) = verringertes verfügbares Einkommen 1.1.1 Familienzulagen nach Kantonen 2.1 Alter 2.1.b Erwerbsquote der älteren Bevölkerung 2.2 IV |
3. Das Dreisäulen-System: AHV und Pensionskasse tragen je zur Hälfte bei zur Finanzierung des Alters. Es gibt allerdings immer noch Menschen, die kaum über Ersparnisse der 2. Säule verfügen und gleichzeitig über eine minimale Rente der AHV. s. generation p 4. Pensionskassen (BV: Berufliche Vorsorge) 4.2 Kapitalanlagen 4.3 Leistungen 5. Die AHV-Rente nach Monatseinkommen 6. Die Gesamtrente nach Jahreseinkommen 6.1 Deckungsbeiträge |

Diese Darstellung zeigt äusserst deutlich, dass nicht bloss in den USA seit 1990 die wirtschaftliche Entwicklung mit den Booms der Börse an den Erwerbstätigen vorbei gegangen ist, sondern auch in der Schweiz. s. Arbeitslosigkeit & smi

1.1 Familienzulagen nach Kantonen
Obwohl die Schweizer Bevölkerung schrumpft, was zu beträchtlichen wirtschaftlichen und sozialen Problemen führt, obwohl es seit Jahren klar ist, wie hoch die Kosten der Investition in Kinder sind, obwohl es ebenfalls seit Jahren belegt ist, dass Kinder der absolut dominante Grund für Armut sind, ist die Unterstützung von Familien, insbesondere von kinderreichen Familien, in den meisten Kantonen absolut lächerlich.

Schmarotzer, Scheininvalide, Asylanten, Betrüger ... mehr Strenge, Kontrolle, Detektive .... tja, dabei ist der Hauptgrund für die wachsenden Sozialabgaben eigentlich bloss, dass
a) die Menschen älter werden
b) die Kosten für medizinische Behandlung steigen
c) der Anteil der Alten steigt
Noch deutlicher wird das in der folgenden Graphik.
Die Alten sollten also mit ihren Argumenten etwas vorsichtiger sein, wenn sie die, dazu noch häufig von Arbeit, ja bereits von Lehre, ausgeschlossenen Jungen und Ausländer für alle Probleme verantwortlich machen wollen. Wenn diese auch noch Auswandern, bald das einzige, wozu die Schweiz noch Lust macht, dann ist fnster am A...

2.1 Alter ist der dominante Kostenpunkt!
Wurde früher gearbeitet, bis
man tot umfiel (was bei einigen Branchen, wie speziell im Bauwesen, wo die
Lebenserwartung tiefer liegt als das Pensionsalter heute noch so ist), wurde 65
immer mehr zum fixen Endpunkt der Erwerbstätigkeit. Und dies nicht bloss, weil
die Menschen nicht mehr arbeiten wollten. Viele müssen ja bereits mit 50, 55, 60
endgültig die Idee aufgeben, nochmals eine Anstellung zu finden. [s. Fall
Alfiri, s. generell das Problem der
generation p, die nur noch projektweise angestellt wird und
meist zu Bedingungen, die nicht im geringsten den Fähigkeiten und der Ausbildung
entsprechen:
generatione 1000 Euro]
http://homepage.sunrise.ch/mysunrise/h.r.schelling/Gesellsch_Wandel/Gesellsch_Wandel.pdf
2.2 Der stärkste Anstieg ist bei der IV zu verzeichnen
IV: Auch
hier wird der starke Anstieg der Unterstützungskosten bei Invalidität durch
Kontrolle, geringere Beiträge, Rückzug des Bundes, Ausschluss bekämpft - ohne
auch nur im geringsten darauf einzugehen, wer denn die Invalidität verursacht.
Der Hauptgrund für Invalidität sind heute nämlich nicht gesundheitliche Gebresten oder Unfälle, sondern die "Unbrauchbarkeit" für die Wirtschaft, welche die Menschen zu "Unwerten" (das bedeutet der lateinische Ausdruck) erklärt.
Uebel daran ist, dass wir alle, jeder und jede, an dem System der Deklassierung mitarbeiten, vor allem durch Mobbing, dessen Ziel es ist, einem Mitarbeiter jede Achtung zu versagen und ihm zum Fall für die Psychiatrie oder zum Sozialfall zu machen. "Seltsam" ist daran bloss, dass man sich dann, wenn die Kosten dieser Unwerterklärung hoch kommen, jegliche Verantwortung dafür auf die vorher zu Unwerten gemachten selbst wieder abschiebt.

3. Das Dreisäulen-System [3b wäre die frei Vorsorge, 3c die Vorsorge für Pflegekosten im Alter, 3d ... 3 e ...)

http://www.rechsteiner-basel.ch/pub/18/flexicurity.pdf
4. Die Pensionkassen, die berufliche Altersvorsorge: 2003 betrugen die Anlagen 468 Milliarden Fr, was bei 3.3 Mio Versicherten ca. 150'000 Fr. pro Kopf ausmacht.




5. Die AHV-Rente nach Monatseinkommen

6. Die Gesamtrente nach Jahreseinkommen


Martin Herzog, Dipl. Ing. ETH, Basel, 25.9.06