[1: Dreiländereck, Klybeck, 1b: Lange Erlen- Riehen, Wiese, Inselstrasse, 2: Kleinhüningen, 3: St.-Johann, St. Louis, 5: Bachletten / Wirtschaftsentwicklung]

Die Basler Kehrichtverbrennungsanlage mit dem bekannten, quasi wegweisenden, Kamin.
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Der grösste Altapierhändler der Schweiz: Lottner |
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Eine
herrlich gelungene begrünte Steilböschung aus Betonkisten.
| Schlachthof .. lieber blau als blutrot, für diejenigen, die denken, dass das Steak aus der Tüte kommt. | |
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Autobahnzoll
Richtung Flughafen

Mitten in der Stadt - eine grüne Grenze ...

Und hier geht die Autobahn (Nordtangente) in den Untergrund, überquert als Doppel(unter)decker den Rhein per Dreirosenbrücke um erst bei Tommy & Frank (Richtung D) oder beim Deutschen Bahnhof (Richtung CH) wieder aufzutauchen.

rehab - Schweizer Paraplegikerzentrum Basel. Vorbau leider aus rostigen Stahlrohren statt aus Holz.

Schrebergärten - einige private Freilaufflächen, weil:
Städter normalerweise in
Käfigen
gehalten werden, was zu Verhaltensstörungen führen kann.
Die Last der Steuern (s. auch: Kanton Zug - zunehmend ein Hort der Asozialen)
Allschwil, Basel-Land, jenseits der Stadtgrenze, die allerdings kaum sichtbar ist. (Ausser im Portemonnaie. Steuerfuss ... (aus www.homegate.ch) [s. auch Der Speckgürtel der Stadt Basel]

Basel hat hier im Standorts- und Steuerwettbewerb ein bisschen ein Problem. Es hat mit Genf so etwa die höchste Steuerquote in der Schweiz. Trotzdem steht vermutlich sogar Basel im internationalen Vergleich gar nicht so schlecht da. Das Gejammere über zu hohe Steuern in der Schweiz, insbesondere der Kreise mit Geld, ist a) schlichtweg zum Kotzen, und b) unberechtigt, sogar wenn man die Abgabenquote mit in Betracht zieht:
Bundesfinanzministerium, D: http://www.bff-online.de/bfs/Steuern_im_int_Vergleich_2004.pdf Also wenn wir schon jammern, was sollen dann die Deutschen sagen? Die Niederländer, die Luxemburger, Österreicher, Italiener - die alle auch keine Sozialisten sind? Hier wird doch andauernd geflunkert. Im Vergleich zu Deutschland also sicher die Gesamtbelastung verschwiegen, dafür die 0.7% tiefere Steuerbelastung betont.

[N. Vontobel: Die Politiker werden zu Statisten degradiert. Cash, 7.7.05, S. 20]

[St. Hostettler: Steuer-Wettbewerb in der EU verläuft fair. Tagesanzeiger, 16.12.05. S. 29]

http://www.vpod-zh.ch/download/standort.pdf

CS: Verfügbare Einkommen in der Schweiz
Verteilung der Millionäre auf die Kantone - und die entsprechenden Steuersätze

Während die Einen sich daran stören, dass reiche ausländische Steuerflüchtlinge (die weitaus herzlicher empfangen werden, als andere Wirtschaftsflüchtlinge), nur pauschal nach Abkommen oder nach den Ausgaben für ihren Lebensunterhalt besteuert werden, also recht günstig wegkommen, andere aber ihr Steuerpotential bis auf den letzten Cent ausweisen und hergeben müssen, möchten andere (Wuffli, UBS; Blocher), dass auch reiche Schweizer eine Vorzugsbehandlung erfahren. Zu den einen gehört etwa Carl August Zehnder, Informatikprofessor der ETH, der ein Steuermodell vorgeschlagen hat, das dem Steuertourismus ein Ende setzen würde, so dass reiche Basler nur noch der besseren Luft wegen in den Kanton Zug ziehen müssten:
Die ersten 50'000 Fr. des Nettoeinkommens werden von den Gemeinden besteuert, mit weiterhin flexiblem Steuerfuss.
Die Anteile zwischen 50'000 und 800'000 würden nur vom Kanton besteuert, nach einem Einheitstarif, den jeder Kanton gemäss seinen Bedürfnissen festlegen kann. Damit bleibt der interkantonale Steuerwettbewerb für die rel. "normalen" Einkommenskategorien gewahrt. Steuertourismus innerhalb des Kantons wird gebremst.
Der Bund besteuert nur noch Einkommen von über 800'000 Fr., und zwar nach Einheitstarif - womit der nationale Steuertourismus unterbunden wäre.
Weitere Vorteile: Reduktion des Verwaltungsaufwands, geringere Krisenanfälligkeit der Gemeinden bei Wegzug eines Superzahlers, Finanzausgleich zwischen Gemeinden wird überflüssig, da Supersteuern bei Kanton und Bund anfallen.
Steuern sind aber offenbar
eher für Betriebe entscheidend bei der Niederlassung. Für Personen sind sie
relativ unbedeutend (Ausnahme: Grossverdiener).
Obwohl die Steuern in Basel höher sind als in Bern und insbesondere Zürich, scheinen sich die Basler in der Stadt immer noch wohler zu fühlen. Sie beurteilen auch ihre wirtschaftliche Situation besser, sind zufriedener mit der politischen Vertretung ihrer Interessen - aber sehen doppelt so oft Probleme mit Ausländern und Rassenhass (oft weil es den eben auch zwischen unterschiedlichen Gruppen von Ausländern gibt),
:
Basler sehen sich aber auch
deutlich schlechter politisch vertreten als Berner und Zürcher. Obwohl auch das
Interesse an Lokalpolitik hier deutlich höher ist ... Der Grund dürfte bei den
schlechten Mitwirkungsmöglichkeiten liegen. Obwohl die Verbesserung derselben
ausgesprochenes Ziel der Werkstatt Basel war, bleibt der politische Diskurs
Basels einem kleinen Kreis auserwählter vorbehalten. Die Bürger erhalten über
Institutionen wie UNION,
Kultur- und Begegnungszentrum, Stadtsekretariat, bloss indirekt Zugang, so quasi
über einen "Fürsprecher". Was Basisdemokratie betrifft, scheint Basel noch immer
eher aristokratisch organisiert.
So erhebt etwa Zürich systematisch Daten von Neuzu- und Wegzügern - während dies in Basel nur das Steueramt und den Sicherheitsdienst zu interessieren scheint. Infos über die Stadt- und Kantonspolitik erhält man als Neuzuzüger keine, nicht mal auf Anfrage. Die Infos der Quartierzentren beschränken sich auf Präsentationen der eigenen Leistungen, wie Veranstaltungen (Salsa-Mambo, Palästinensischer Märchenabend, Russische Kulturwoche, Thailändisches Fest, Havanna Night. Spitex, Krippe, Frauentreff). Alles Dinge die spannend sind, sich einer der wichtigsten Sorgen der Basler annehmen *, aber doch entwicklungspolitisch einigermassen uninteressant sind. Politisches Tittytainment also.
Die Analyse der Motive
für Zu- oder Wegzug in/aus der Stadt (Zürich) zeigt bemerkenswertes:
All diese Punkte gelten für mehr als die Hälfte der Befragten. Keiner der
Gründe für Wegzug gilt für mehr als 47% - und dies ist der von mir
erwähnte: ruhigeres, schöneres Wohnen ausserhalb, im Grünen.
http://www.stadt-zuerich.ch/internet/fste/home/bevbefrag_top/staedt_vergleich.ParagraphContainerList.ParagraphContainer1.ParagraphList.0003.File.pdf/MM_Vergleich_EWBF03.pdf
s. auch detaillierte Analyse der Stadtentwicklung Zürich, [2003]
Da die Stadt Zürich die Struktur ihres Webs dauern verändert, müssen Sie vermutlich etwas suchen ... Ich fühle mich nicht verpflichtet, solche
Änderungen dauernd gratis zu verfolgen und nachzuvollziehen.
Eine
rein ökonomische, also vermutlich ehrliche(re) Analyse bietet CS, Economic
Research:
Der Schweizer Immobilienmarkt. Fakten und Trends.
Februar 2005, denn
danach fallen die Mietpreise in Abhängigkeit von Grosszentren doch beträchtlich
als u.U. bis auf die Hälfte.
Genf zeigt den alten Zustand der Flucht an den Rand, der bei zu viel Betriebsamkeit (Restaurants und Geschäfte offen rund um die Uhr) bald auch wieder für andere Zentren wieder gelten dürfte.
[Der Artikel bietet eine Menge wertvoller Infos zur Entwicklung an Bestand und Preisen bei Wohn- und Geschäftshäusern, sowie Immobilienfonds.]

Dass diese "Mobilität" eine recht beschränkte ist, Arbeitnehmer also nicht aus der Schweiz nach China (oder so) umziehen, sondern allenfalls 20 bis 30 km weiter, belegt diese Graphik. Noch deutlicher die Verringerung der Mobilität mit dem Alter.
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< Binningen CH Bourgfelden-Hegenheim F > |
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Hier lebt sich's angenehm, vor allem oben links.
Die Grenze ist keine eiserne Mauer. Eigentlich befindet sie sich, wie für die Verbindungsstrasse nach Hegenheim, oben, am linken Strassenrand. Die Schweiz hat hier also ihr Gewerbegebiet maximal ausgenutzt und sogar die Erschliessung ins Ausland verlegt, Weltoffen. Global orientiert. So gesehen müsste man vermutlich mit Staatsverträgen vorsichtiger umgehen als betr. der Riehener Zollfreistrasse im Schlipf formuliert.
Allschwil
verfügt aber nicht nur über grüne Wohnzohnen, sondern auch über ausgedehnte
Gewerbegebiete.

moderne Gewerbearchitektur
Trotz
aller Anstrengungen in Basel-Stadt - ein bisschen über den Rand hinaus, und es wird um
einiges grüner.
Martin Herzog, Inselstrasse 62, 4057 Basel. 8. Juni 2005