Der Speckgürtel - oder: Wie Basel "nachhaltig" verbaut wurde - und heute jenseits der Stadtgrenze wächst

 

Münchenstein

Das Schaulager, die meistgelobte Architektenschachtel von Basel, obwohl, Münchenstein, eigentlich Baselland: http://www.schaulager.org/de/

Kunst und Mobilität


 

Kunst und Konsum. In dem Falle, Ausnahmefall, sieht der Kunstbau aus wie ein Hai, der sich auf den armen MMMM stürzen will.


 

Im allgemeinen tut sich Münchenstein wie sein Nachbarort Reinach eher durch Industrie-, Kleinherrschafts- und Bünzliwilarchitektur hervor:


 


 

Die hier noch vorhandenen Flecken Natur sind gut beschildert, damit sie nicht aus Versehen für eine Deponie herhalten müssen.


 

Das Zentrum ist hier ultramodern.


 

Die Peripherie noch grün. Allerdings zeichnet sich ihre Zukunft im Hintergrund schon ab.

Auch diese hübschen Highlandrinder (klick svp ... das heisst natürlich: s'il vous plaît, nicht SVP) weiden auf Münchensteiner Boden.


 

Die gewerbliche Form der Industrie erscheint hier nicht als Turm, sondern eher als Hobithöhle.

Und die Kirche ist auch noch im Dorf ...


Reinach

Auch dem Nachbarort Reinach verblieben noch Reste des alten Dorfkerns.

 

Allerdings doch eher bedrängt von Schachteln mit besserer Ausnutzungsziffer

 


 

Der grösste Teil dieser Vororte Basels ist allerdings überbaut mit dem allseits beliebten Architekturtyp Bünzliwil.


 

 


 

Profitabler für die Gemeinde aber das, was sich im Hintergrund abzeichnet: Ausgedehnte Industriezonen. Reinach hat gleich zwei davon, Nord (hier) und Süd (letztes Bild, Exkursion wegen Regen baden gegangen).
 

 


 

Hier allerdings fragt man sich, was der Schöpfer des Goetheanums, links im Hintergrund, von dieser Entwicklung gehalten hätte. Da er sich ganz auf geistiges konzentrierte, vermutlich nicht viel.

Noch weiter im Hintergrund die Gempenfluh, von der man bei entsprechendem Wetter eine herrliche Aussicht über ganz Basel und Umland hat. Das Gebäude links oben ist übrigens das Goetheanum, Tempel der Jugendstil-Betontempel der Anthroposophen. Ob dem Begründer, Rudolf Steiner, aus Zufall oder Absicht in Dornach bloss eine Sackgasse, der Rudolf-Steiner-Weg, gewidmet wurde?


 

Der moderne Dschungel im mittäglichen Regenguss.