[1: Dreiländereck, Klybeck, 1b: Lange Erlen- Riehen, Wiese, Inselstrasse, 2: Kleinhüningen, 3: St.-Johann, St. Louis, 4: Allschwil 5: Bachletten, 7: Brüglingen-Breite / Wirtschaftsentwicklung]

Das Dorenbach-Viadukt, über der Birsig, bevor sie in das Gelände des Zoos fliesst.

St. Margarethen, mit Sternwarte steht bereits auf Binninger Boden, also im Baselland.
Gundeldingen,
entlang der Bahnstrecke, ist eines der am dichtesten gepackten Wohnviertel
Basels. Es lassen sich einige attraktive gutbürgerliche Bauten finden hier.

Der St. Margarethenpark, am Südrand von Gundeldingen, steht ebenfalls auf dem basellandschäftlichen Boden Binningens.

Blick
über die Acht Jucharten nach Binningen - zu welcher Gemeinde sie gehören.

Das Bruderholzspital, eine Binninger Exklave in Bottmingen.
Ein architektonischer Geniestreich, mit welcher Sensibilität und künstlerischer Gestaltungskraft dieses Werk in die Natur eingepasst wurde ...
Welche Lebensfreude vermittelt das helle grau des Betons, im vergleich zum düsteren Grün der Natur ...
Welch gesunde schnittige Dominanz die harten Kanten im Kontrast zur kränklich weichen Natur ...
Freizeitgärten, ehemals Schrebergärten genannt (Der Ausdruck ist leicht in Verruf geraten, da die Institution, ganz im Sinne des Erfinders, vom Dritten Reich als ideales Mittel zur Zucht und Dressur der Jugend ... etc. Die ersten Schrebergarten entstand 3 Jahre nach dem Tod von Dr. Gottlieb Moritz Schreber in Leipzig. Da man den Verein, der die Kindererziehung mit Spielplätzen fördern sollte, weder Schul- noch Erziehungsverein taufen wollte, nannte man ihn zu Ehren des verstorbenen Orthopäden Dr. D.G.M. Schreber, Schreberverein. Dieser Dr. Schreber ist nun leider wirklich geeignet als Negativbild eines autoritären Vaters, denn er er-zog seine Kinder mit orthopädischen Folterwerkzeugen zu gerader Haltung und "geschlechtsfreier" Entwicklung. Es wundert wenig, dass sein Sohn Daniel Paul Schreber einer der berühmtesten und interessantesten Fälle der Psychiatrie wurde, vor allem weil er seine Zustände detailliert beschrieben hat und sich dagegen verwehrte, dass nicht konformem Umgang mit geistigen Problemen einfach das Etikett: Verrückt! aufgepappt wird. (Fazit: Nicht nur Pflanzen brauchen Freiraum zur Entwicklung, auch Kinder - Das, was als "normal" gilt, ist oft verrückter als manch spinnerte Idee, aber es geniesst "Mehrheitenschutz". Diese zwanghafte Normierung mit Hilfe der Psychiatrie war mit ein Grund für die unbeendete 68er Kulturrevolution). Freizeitgärten sind eine gute Alternative - unterschätzen aber die potentielle Bedeutung, die solcher Eigenproduktion von Freunden vermehrter Subsistenzwirtschaft beigemessen wird. Am Rande von Basel-Stadt sind sie unübersehbar. Auch im südlichen Grenzgebiet zwischen Bruderholz und Binningen. Ein Erfolg der Schrebergartenpartei Basels? Die Schweizer Demokraten haben die Förderung von Schrebergärten ausdrücklich in ihrem Programm. Passt ja (s. Kommentar oben). Ebenso sinngemäss wird die PNOS als Partei National-Organischer Schrebergärtner bezeichnet. Die PNOS betreibt einen der prominentesten Zusammenschlüsse der ... jene Normalität von Schrebergärten, Jägerzäunen und Gartenzwergen ist, ... (s. hier).
Falls sie einfach Freude an der Arbeit im Garten und den Produkten haben ... lassen Sie sich's durch die Polemik jedoch bitte nicht verdriessen - und üben Sie ein bisschen Toleranz gegenüber jenen, die auch der Natur im Garten einigen Spielraum lassen!
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1942 erwarb der Kanton Basel Land hier an der Reservoirstrasse, um die Aussicht der Höhenpromenade zu erhalten. Heute, 2006, sollen neben dem Wasserturm zwei bis drei Zeilen Häuser gebaut werden, und an Stelle obigen Schrebergartens einige grosse Einfamilienhäuser. Man sieht also, auch wenn manchmal unter Knappheit der letzte Rest Natur doch noch erhalten wird (Hirzbrunnen), dieser Rest eben im Allgemeinen doch unter extremen Verwertungsdruck gerät, obwohl Basel-Stadt gerade noch 0.7%, d.h. 8.7 ha an unverbauter Bauzone besitzt.
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Der immer noch recht grüne Hügel vom Bruderholz konnte, anders als bei Allschwil und Binningen, von den Baslern in früheren Zeiten offenbar gehalten werden. Den Hauptgrund sieht man beim Besuch der Schanze (Bild) leicht ein. von diesem höchsten Punkt aus, konnte die Stadt leicht beschossen ... oder verteidigt werden. Diese Batteriestellung wurde 1815 in aller Eile von den herbeigeeilten eidgenössischen Truppen erstellt, als Napoleon für 100 Tage aus der Verbannung von Elba zurückgekehrt war. Da Basel damals den Oesterreichern Durchgangsrecht gewährt hatte, musste es auf Retorsionen nicht lange warten. Nach mehreren Beschüssen von der Festung Hüningen gelang es aber, diese, gemeinsam mit den Oesterreichern, zu erobern, worauf sie geschleift wurde.
Später diente der Hügel eher als Siedlungsgebiet der "Oberen 10'000", die schon immer gerne etwas auf das Volk hinunter sahen, das meist in den Niederungen siedelte (s. Gellert - St-Alban ... demnächst in diesem Theater)..
Hier, vom südlichsten Zipfel Basel-Stadts, können die Basler, von eigenem Boden aus, den Blick Richtung Gempen (Solothurn) und Blauen (unten, Baselland) schweifen lassen.

Im Hauptgebäude befinden sich, räumlich getrennt, die Bewährungshilfe Basel-Stadt und das Vollzugszentrum Klosterfiechten (auf der Karte ev. als Klosterfichten zu finden). Die beiden Bereiche sind Dienstleistungen der Abteilung Freiheitsentzug und Soziale Dienste des Justizdepartements des Kantons Basel-Stadt.
Zwei Nebengebäude dienen als Wohnheim und Förderstätte für mehrfach behinderte Menschen. Sie sind dem Erziehungsdepartement Basel-Stadt unterstellt.
Der auf dem Areal liegende landwirtschaftliche Betrieb (Biohof) wird in Pacht bewirtschaftet.
http://www.halbfreiheit.ch/vollzugszentrum_klosterfiechten_lageplan.html


Und
prächtig gedeiht die Industrie auf den fruchtbaren Böden der Talschaften um
Basel.
Industrieareal Dreispitz - die Halbkantonsgrenze geht mitten durch, am Zollfreilager vorbei, das auf landschäftler Boden liegt.

Die Warnung vor wirtschaftlichem Übermut ist hier gleich präsent. Rechts, die Gant (BL).

Aber einige lassen sich dadurch nicht vergrauen und sehen die Welt weiterhin bunt.
Ein
weiteres Portal Basels zu
China.
Verständlich. Immerhin verdankt Basel seine Chemische Industrie, eine der produktivsten und wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsbranchen der Schweiz, den Chinesen.
Wieso?
Also die Chemische Industrie entstand aus der Seidenindustrie heraus, insbesondere aus der Färberei. Ohne Chinesen keine Seide, also keine chemische Industrie.
M. Herzog, Basel, 20.6.2005