In Memoriam

 

Martin Herzog

 

Geboren      am 16.03.55

Verstorben  am 18.05.11

 

Webdesign für Intelligente Internet-Journalismus Denkwerkstatt - PROGRAMM

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Martin Herzog

Web-Redaktor / e-books

Inselstrasse 62

4057 Basel

Schweiz

Tel/Fax: 0041 (0) 61 831 80 15

Mail: hewww@brainworker.ch

www.brainworker.ch

 

Sehr geehrte Damen und Herren,


Frühling


Sommer

Herbst

Winter

www.brainworker.ch ist die Nachfolge von www.tauschring.ch und diese die Nachfolge von www.topcities.com/development (Gratisserver, inzwischen eingestellt). Sie diente ab 1996 der Präsentation der von mir 1988-94 gesammelten Daten und Unterlagen aus dem Jemen (s. Shrubland management in tribal Islamic Yemen 1998). Später gesellten sich dann Berichte aus Somaliland, Äthiopien und Tadschikistan dazu. Meine Einsätze als Analytiker und Statistiker im Betriebswesen ergaben wenig von öffentlichem Interesse. 2000 kommen dann aber wieder einige Artikel über Arbeit, Lohn und Geldtheorie dazu - zum einen Teil Resultate eines journalistischen Praktikums bei AM-Agenda, zum andern Neben-Produkte meiner Zeit als Redaktor der Evolution.

Meine jetzigen Arbeitsgebiete und Angebote finden Sie  unter http://www.brainworker.ch/webdesign/

Handelsvermittlung Schweiz-Irak. 
und

Bannerwerbung

Obwohl es sich zumeist um Daten und Texte handelt die von mir gesammelt und/oder verfasst wurden, sehe ich diese Site eigentlich nicht als private Homepage. Es ist dies auch das erste Mal seit 6 Jahren, dass ich meine Person und Namen als solche präsentiere - an Stelle von Themen. [Da ich jedoch seit zwei Jahren selbständig tätig bin, nutze ich diese Möglichkeit natürlich auch gerne zu Werbezwecken.] Nichtsdestoweniger - primär ging und geht es mir darum, hier gewisse Themen die mich interessieren und mit denen ich mich intensiv auseinandergesetzt habe, zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Ich schreibe gerne - aber nicht bloss um des Schreibens willen. Schreiben ist für mich ein Sichtbarmachen des Denkens - Webdesign eine akurate Vermittlung von Informationen: Wege zeigen durch das Chaos. Das Denken kann jedoch bei jedem und bei jeder Gruppe in die Irre gehen. Von derartigen Holzwegen wegzukommen hilft es wenig, Förster zu sein. Andere Perspektiven finden sich nur, wenn man sich mitteilt, mündlich oder schriftlich, und sich so anderen Perspektiven und damit auch der Kritik aussetzt. [Aus diesem Grund, wie aus dem aktuellen Anlass, dass für den Schweizer Wald eine neue Forstpolitik nötig wird, wurde auch ww.diskussionsforen.ch erstellt.]

Falls Sie also selbst einen Beitrag hätten und finden, der sage mehr aus als meine, oder meine Perspektive sei zu einseitig oder gar falsch, teilen Sie's mir mit, dann nehm' ich Ihren Beitrag gerne auf. Jemen z.B. basiert sehr stark auf einem Konflikt mit der "offiziellen Forschung". Es handelt sich um eine Suche danach, was die Wissenschaften für die gesellschaftliche Entwicklung beitragen können - und was nicht - damit um die Frage, welche Art von Wissen es, zusätzlich zu den Wissenschaften,  für die gesellschaftliche Entwicklung braucht.

Für eine fruchtbare Diskussion ist meines Erachtens eine klare Formulierung der eigenen Position notwendig. Wenn nur das gesagt wird, was bei der Mehrheit ankommt, wird Wahrheit zur Massenware (s. dazu http://www.brainworker.ch/Dialog/komplexe_argumentation.htm). Wenn nur das gesagt wird, was niemanden stört oder gar ärgert, dann werden Korrekturen schwierig (warnende Beispiele sind Saddams Überfall auf Kuweit, die Strategie der Ex-Swissair, die Empfehlungen von Finanzexperten der letzten Jahre, etc). Man sollte ein klares Formulieren der eigenen Position allerdings nicht mit sturem Festhalten an einer einmal gefassten Meinung verwechseln. Fortschritt ist nur möglich,  so lange Lernen möglich ist. Und Lernen ist nur möglich, solange wir auch Fehler machen, sie zugeben und untaugliches "entlernen" können. (S. dazu speziell www.brainworker.ch/reports/yemen/345PPLA.html, der am häufigsten besuchte Text auf www.brainworker.ch (80% allerdings aus dem Ausland). [August 2010: Das mit dem "Meistbesucht" ist natürlich wechselhaft und längst anders (s. Webwirkung). Nach diesem hier erwähnten Text waren es dann mal Texte zur Geschichte, speziell Mtitelalter, dann ein paar wenige Präsentationen zum Thema Pornographie, die unerhörte Besucherzahlen brachten - aber auch eine gerichtliche Verurteilung (s. Zensur). Heute ist es der Bereich IQ , das Forum und Uebersichten zur Wirtschaft der Schweiz und Oesterreichs.

Beim Übergang von www.tauschring.ch auf www.brainworker.ch im Februar 2002 gingen mehr als die Hälfte der treuen Nutzer vorübergehend verloren und die Site startete mit 200 single users pro Monat, die sich in erster Linie die umfassende Bibliographie sichern wollten ( www.brainworker.ch/reports/yemen/BIBLIO.htm ).Am 2. August 2002 lagen die Besucherzahl bei 750 Einzelpersonen (pardon, Computern) pro Monat, mit dem Spitzenreiter www.brainworker.ch/Irak, der in bloss 10 Tagen von 0 auf 200, in 14 Tagen auf 340 Besucher (nicht Hits) anstieg. Im September, mit dem Herannahen des Herbstes und sinkender Temperaturen, stiegen die Anfragen nach Rezepten mit Hagebuttenkonfitüre sowie solche aus der Irakischen Küche.

Für Oktober bis Dezember 02 stiegen die Besucherzahlen dann auf 2800 pro Monat. Mit dem Irak-Krieg wurden dann im März 03 gar 6000 Besucher pro Monat erreicht (Irak Cartoons bereits alleine mit 900 Besuchern!). April-Mai hielt sich die Besucherzahl bei 5400, um dann in der Hitze des Juni und Juli (Ferien) auf ca. 4100 zu sinken. Spitzenreiter in Besucherzahlen waren nach wie vor der Irak, Bildung - aber auch die Bauern im Mittelalter http://www.brainworker.ch/Geldtheorie/Bauern.htm. Im Oktober 2003 überschritten die Besucherzahlen von www.brainworker.ch und www.diskussionsforen.ch erstmals die Schwelle von 10'000 Besuchern pro Monat, im Juli 04 erreicht www.brainworker.ch diese 10'000 Besucher nun bereits alleine, mit 80'000 hits/Anfragen, während die Diskussionsforen nochmals 3500 Besucher mit 20'000 hits/Anfragen, bringen. Im Februar 05 erreichten die totalen Besucherzahlen pro Monat bereits 24'000 - 9% mehr als im Januar, obwohl der Februar nur 28 Tage hat, also 10% weniger als der Januar! Am 9.11.05 wurden bei brainworker.ch zum ersten Mal mehr als 1000 Besucher pro Tag registriert. Im Mai 06, wurden total 200'000 Besucher pro Monat erreicht, was sich im Sommer auf 250'000 steigerte.

Langfristig am intensivsten genutzt werden, ganz anders als man das vom kurzlebigen Medium Internet erwartet, Berichte aus dem Jemen, die alle vor 1998 entstanden: The natural forests of Yemen, Trees and Forests in History, Religion and Islamic Legislation, weitere politische und wissenschaftliche Analysen aus der selben Studie - und sogar die Bibliographie. Dies beweist, dass das Internet in erster Linie ein Textmedium ist. Es geht also auch ohne Top-Design, Flash und andere Gimmicks - wenn Sie interessante Texte anzubieten haben - und irgend wann merken die Nutzer auch bei komplexeren Sites, dass Sie die Sitemap und Search nutzen sollten.

Für eine detaillierte Analyse der Wirksamkeit und Reichweite dieser Website s. ..\webdesign\web-wirkung.htm

Nach dem 23.1.08 fiel die Besucherzahl von 250'000 pro Monat auf 20'000 (heute, Oktober 09 wieder 40'000, Mai 2010 60'000), weil www.diskussionsforen.ch zensiert und gesperrt wurde von Provider Genotec, Geschäftsführer Robert Hofstetter, Allschwil, Baselland. (Details).

2009-2010 wurden die Strukturen systematisch evaluiert um den gesamten Layout und Design auf eine neue Basis stellen zu können. Innerhalb der nächsten 10 Monate wird der Bestand an Beiträgen erstmals auf 1000 steigen (Ausgedruckt ca. 18'000 Seiten A4. Das Tempo verlangsamt sich allerdings, trotz gleich bleibender Kadenz von 30 bis 40 Beiträgen pro Jahr, da immer mehr Beiträge die zusamen gehören in Gruppen zusammen gefasst werden - und vor allem weil ältere, sich auf spezifische Veranstaltungen beziehende und so obsolet gewordene Beträge einfach rausfliegen), eine bessere Ordnung drängt sich also auf. s. vor allem:

  • Strukturen des Wissens: Methodik und Verortung des Denkens und der Vernunft
  • Ordungsmodelle II - oder warum brainworker nicht einfach oben oder links eine Liste hat, auf der man das Gesuchte finden und anklicken kann: Naturgesetze sind einfach und gegeben - gesellschaftliche Ordnung ist konstruiert und komplex (wandelbar, verhandelbar - bis rein willkürlich)
  • Kompilation: Orientierungs- und Entwicklungswissen: Arbeitsgrundlage, auf Grund derer die neue Struktur nun erarbeitet wird (Aug. 2010)
    • Film-Programm: Drehbücher der ersten 4, noch zu erstellenden Filme als Führungen durch Brainworker

Privates: Geboren 1955 in der waldreichen Zähringerstadt Rheinfelden. 1972-75 MNG Basel - von wo mir allerdings weder Differentiale noch Integrale, sondern französische Literatur bei Egli und Kunstbetrachtung bei Stoll am besten in Erinnerung sind. Ein kleineres Genie war ich allerdings in der Chemie, stieg aber nicht in Biochemie ein, da mir diese Art Forschung schon damals viel zu sehr ins Detail ging, und der Überblick fehlt. Meiner bereits damals dominierenden Leidenschaft, der Philosophie, ging ich beruflich nicht nach, da ich noch heute nicht weiss, wer Philosophen bezahlt fürs Denken, und da mir damals bereits bewusst war, dass, wer sich fürs Denken bezahlen lässt, irgendwie auch käuflich ist. [Zudem sah ich den Sinn des Studiums toter Sprachen, also von Latein und Griechisch, nie ganz ein ... und war auch kein Sprachgenie.] Ich fasste also den Entschluss, etwas Praktisches zu tun, denn philosophieren kann man schliesslich auch im Wald. Eine eher negative Überraschung sind seither die Probleme die sich einem bestens ausgebildeten und äusserst flexiblen Forstingenieur bei der Stellensuche bieten! Hier muss ich klar darauf hinweisen, dass das Problem der zu wenig flexiblen Arbeitskräfte vielleicht doch eher als Problem bornierter Personalchefs zu formulieren wäre. (Ich trau mich nicht zu sagen, dass es da jede Menge Arschlöcher gibt, sonst krieg ich noch eine Klage wegen Rassismus ...) 1975-80 Studium der Forst- und Holzwissenschaften an der ETH. Auch entstammen die Eindrücke die mich am meisten geprägt haben nicht den Lektionen in Holztechnologie (s. Diplom 1980: Holzkundliche Aspekte von Blasinstrumenten) oder Forsteinrichtung, sondern der Abteilung 12, Sozial und Geisteswissenschaften. Dort belegte ich täglich ein bis zwei Stunden, zusätzlich zum bereits hoch-schulmässig vollen Programm. Nebst spanischer Sprache und Kultur, Arbeitsrecht und Nietzsche, mehrere Semester Wissenschaftstheorie bei Prof. P. Karl * Feyerabend und Ethik (Dipl. in Ethik der Anarchie 1980) bei Prof. Ruh. Um Missverständnissen vorzubeugen: Feyerabend und Ruh sind weder wörtlich zu nehmen, noch sind sie ein versteckter Hinweise auf meine behäbige Konstitution und kontemplative Art, die beiden heissen (bzw. im Falle von Feierabend - er ruhe in Frieden - hiessen) wirklich so. Im übrigen sind die Namen vielleicht doch Symbole, denn in unserer Zeit die immer mehr neue Ideen (Innovationen) braucht, müsste die Intuition eigentlich gefördert werden. Intuition ist aber ein Kind der Musse, nicht der Hetze.

Dann einige Jahre Erfahrungen sammeln in forstnahen Bereichen, die mit Naturbewirtschaftung (natural ressources management) und der Verwertung von Naturprodukten zu tun haben: Landscaping in Saudi-Arabien, chemische Reinigung von Pipelines im Irak (hatte nichts mit Forstwirtschaft zu tun, war aber gut bezahlt. Eigentlich wollte ich mit dem Geld nach Südamerika, nachdem ich jahrelang spanische Sprache und Kultur studiert hatte (Nebenfach). Da ich allerdings in Bagdad heiratete, fiel Südamerika dann ins Wasser). Dann: Bauleitung im Landschaftsbau (Naturgärten), Holzbearbeitung und Holzbau bei der Sägerei Albiez in Rheinfelden, sowie Handel (Möbelverkauf, leider nicht nur solche aus Holz). 1985-88, im Zusammenhang mit dem Waldsterben, ein Forschungsprojekt an der ETH zur Untersuchung genetischer Unterschiede an 4 Weisstannenprovenienzen. Eines meiner Lebensziele, in der Forschung tätig zu sein, war dann abgeschlossen ... und ich wollte etwas sinnvolles tun. In diesem Sinne widmete ich mich von 1988 bis 1994 als Forstökologe der FAO der Bewirtschaftung und dem Schutz der letzten Wälder des Jemen, wie des Aufbaus der Man and Biosphere Reserve Socotra. Ein prägender Aufenthalt von 6 Jahren in einer fast mittelalterlichen Kultur.

Dementsprechend "Integrationsprobleme" nach der Rückkehr (ein Teil des Materials liegt bis heute in der Garage und wartet auf die nächste Reise ...), kurze Einsätze als Konsulent für Caritas (Äthiopien, Somaliland (1996). Tadschikistan (1995), Aufbau von Beschäftigungsprogrammen im Bereich Natur- und Umwelt, AVOR-PPS/Betriebsdaten, Analyse von Leistungsvorgaben. & Einführung v. Leistungssystemen bei den ARFA Röhrenwerken in Möhlin ... die inzwischen in Konkurs gegangen sind, vermutlich eben, weil mehr gespart als investiert wurde.  Redaktor des Tausch-Bulletins der Region Basel (1998/99), Journalistisches Praktikum bei Arbeitsmarkt-Agenda. Ghostwriter für Vorträge. (2000). Freier Journalist, redaktionelle, z.T. auch technische, Betreuung verschiedener Websites und Diskussionsforen. Redaktion evolution, Aufbau der ®evolution, einer freiwirtschaftlichen Monatszeitschrift, gemeinsam mit Deutschland und Österreich. Aufbau eines Webportals zu Lohnfragen für GBI/SMUV (Nebenprodukte s. verschiedene Beiträge zum Schweizer Lohnsystem) (2001). Aufbau von www.brainworker.ch Anfang 2002, Aufbau von www.diskussionsforen.ch seit Mitte 2002 (s. Entwicklung der Besucherzahlen), Aufbau der Handelsvermittlung Irak (www.brainworker.ch/Irak/Handel/), der Aufbau eigener Kunden- und Lieferanten-Datenbanken zu Spitalbedarf, Minensuchgerät, Laborbedarf für Forschung und Unterricht, Waagen, Baumaschinen .... sowie März-April die Erhebungen zum neusten Stadtplan von Bagdad.

Parallel dazu Weiterbildung, Experimente und Uebungen vor allem mit CS3, dann CS4, also: Adobe Photoshop, Illustrator, Indesign, Dreamweaver, Acrobat, After Effects, Soundbooth, Flash; Autocad, IIS, Javascript, php, mysql.

 Herzlichen Dank für Ihr Interesse

Martin Herzog

Internet-Redaktor

Dipl. Ing. ETH

Webmaster

Texte der letzten 12 Monate von he www.brainworker.ch

Ueberarbeitung/Umstrukturierung mittels css - spezielle Druckausgabe pdf. Ergänzung durch zusammenfassende Filme (AfterEffects - besser: Autodesc 3ds Max, bin bald soweit ...):

Vernachlässigt wurden auch lange fehlerhafte Links- bei über 20'000 Links eine beträchtliche Arbeit. Es ist unmöglich, jedem einzelnen Link der von andern verändert wurde nachzurennen. Wo ich Meldungen kriege (kommt oft vor) ändere ich den gerne und sofort. Wo nicht, suche ich nur diejenigen die noch wichtig scheinen, die andern kriegen den (zynischen) Vermerk: (Cool URIs don't change). Solche brauchen Sie also nicht anzuklicken, ausser sie wollen die alte Adresse, um selbst weiter zu suchen.

- Einstiegsseite: Film
- Wissenschaft & Forschung
- Irak (fehlerhafte Links korrigiert, Kompilation ausstehend)
- Die grössten Betriebe der Schweiz
- Webwirkung
- Bildung
- Psychologie
- Soziales/Soziologie/Sozialstaat/ Gesellschaft/ Bürgergesellschaft
- Politik
- Wirtschaft
- Naturschutz

_________

- Orientierungs- und Entwicklungswissen - [Kompilation: Ontologie Brainworker]
OrdnungsmodelleII - Abschluss: Ordnungsmodelle III: Hier liegt eines der grösseren Probleme, das stark dazu beigetragen hat, dass sich diese Entwicklung nun schon bald ein Jahr hinzieht, und nicht abgeschlossen ist: Die gute Ordnung gibt es heute nicht mehr. Die philosophische Suche nach dem Wahren und Guten wurde in Politik, und inbesondere in der Wirtschaft, ersetzt durch Spieltheorie (Beitrag in Bearbeitung): Mal sehen, wen wir wie und wo am besten über den Tisch ziehen können.

Hier braucht es eine bessere Klassierung der Vorgänge zwischenmenschlicher Verständigung, als Oberbegriff unter Kommunikation definiert: einseitig, zweiseitig (Dialog/Argumentation), bloss mitteilend, bewertend, entscheidend, auf Wirkung ausgerichtet (Rhetorik), auf unbedingte Durchsetzung der eigenen Meinung und Interessen ausgerichtet (Eristik), etcetc.. s. Manuel Castells Netzwerkgesellschaft. Gerade mit den Netzwerken wurden nicht primär verbundene, sondern dissoziative Parallelwelten geschaffen, die den einen Uebergriffe erlauben, für die sie kaum zur Rechenschaft gezogen werden können, da sie quasi in einer anderen Dimension sind: Kategoriale Systematik von Denken und Handeln
- Beiträge zum Thema Globale Erwärmung, Energie, alternative Energie

Umfangreichere Texte und vor allem Kommentare  zu aktuellen Diskussionen in Politik, Wirtschaft (insbesondere Waldwirtschaft), Gesellschaft, Wissenschaft, Forschung und Bildung, die in bereits bestehende eingefügt wurden, was immer häufiger der Fall ist, finden Sie im BLOG - eigene Beiträge, Eindrücke und Wünsche einbringen können Sie in den Internet-FOREN

 - oder persönlich am Öffentlichen philosophischen Forum für Gegenwartsfragen. Basel: Leitbild und Programm:

  1. Manuel Castells: Das Informationszeitalter: Ueberblick: Netzwerkgesellschaft - Netzwerkwirtschaft - Netzwerkpolitik (oder doch eher Massenpopulismus? [9.4.2011]
    1. Der Anstieg der Netzwerkgesellschaft
    2. Die Macht der Identität
    3. Jahrtausendwechsel
    4. Macht der Kommunikation
  2. Post scarcity, die "Nachknappheitswirtschaft" Murray Bookchins, als Chance für den Menschen, sich selbt zu entwickeln - statt "den Markt" [4.4.2011]
  3. Wie wird man Diktator in einer Anarchie? Die Probleme der vermutlich letzten Räterepublik Libyen. [15.3.2011]
  4. Aus aktuellem Anlass, seit 9.2, periodisch ergänzt: Kommt jetzt die demokratische Weltrevolution?
  5. Plutokratie: Taugt die Wirtschaftselite als politische Führung? [9.2.2011]
  6. Schlotterdeichs letzter Streich: Huldiget den Reichen, den Leistungsträgern! Ein Lob der Plutokratie. [3.1.2011]
  7. Ordnung und Herrschaft: Die <gute Ordnung> heute, zwischen Bünzlikratie, Demokratie und Oligarchie. [14.12.2010]
  8. Nicht Dummheit, sondern Manipulation ist Antiphilosophie: Wie Sie verbale Manipulation erkennen und sich dagegen wehren können [21.11.2010]
  9. 2000 Jahre Wirtschaftsgeschichte der Welt [17.10.2010]
  10. Das Ende des Wachstums: Die kumulative S-Kurve in Form des kaufwertbereinigten BIP zeigt, dass die heute stark propagierte Strategie immer neuer, immer schnellerer kleiner Zyklen längst gestorben ist: Rotation um der Rotation willen. Sisyphos als Hamster im Rad. [6.10.2010]
  11. Die Qualität der Medien in der Schweiz
    1.  "  4x4-Felder-Tafel & Kulturverhalten in der Schweiz. Erhebung 2008. Lesen [12.9.2010]
    2. Unterschiede zwischen marktgetriebenen Medien und philosophisch-wissenschaftlicher Wissensvermittlung - Philosophisch betrachtet: ein Unterschied zwischen dem Eigentlichen und dem Wesentlichen [18.9.2010]
  12. Die Schweiz in der EU? Basisdemokratie in der EU? Uebersicht
    1. Bürgerferne und Demokratiedefizit in der EU: Der Eintritt der Schweiz als Chance für die Einführung basisdemokratischer Strukturen
    2. Wie die Basisdemokratie der Schweiz auch innerhalb der EU funktionieren kann. [5.9.2010]
  13. Strukturen des Wissens / Strukturen der Gesellschaft / Strukturen der Wissenschaft: Von disziplinärem Partikularismus zu systemischer Co-Disziplinarität: Vom einstämmigen Wissens- und Entscheidungsbaum zum vielstämmigen Entscheidungswald mit multiplen Perspektiven, die aus unterschiedlichen Wurzeln spriessen. [10.8.2010]
    1.  Methodik und Verortung des Denkens und der Vernunft: [9.8.2010]
  14. Gedächtnis, Erinnerung und Bewusstsein (= Reflektionsfähigkeit) als Fundament von Denken, Wissen und Wahrheit. [2.8.2010]
  15. Too big to fail = too big, to leave others a chance [10.7.2010]
  16. Roger de Weck: Nach der Krise. Gibt es einen anderen Kapitalismus? [21.6.2010]
  17. Post-Moderne Soziologie: Vom unverständlichen Soziologenslang der 68er zur Neofaselitis [20.6.2010]
  18. Rudolf Carnap's logischer Empirismus: Für jede Wissenschaft ist ein eigenes Sprach- und Logiksystem möglich. Die Bedingung ist bloss, dass sie funktionieren. [14.6.2010]
  19. Meine Meinung - Deine Meinung - Volksmeinung: Dialektik der Meinung zwischen Popanz und ehrlichem Ausdruck persönlichen Denkens und Fühlens. [12.6.2010]
  20. Contribution to IUFRO-conference in Casablanca, from 25 to 27 May 2010: "PEOPLE, FORESTS AND THE ENVIRONMENT: COEXISTING IN HARMONY".

Kommerziell, mit eigener Beteiligung:

o                                Das Säger-Bett: Aus Schweizer Naturholz, ohne Chemikalien, Massivholz bester Qualität.

o                                Komoren: Ferienhaus/Villa Moidjoun. Erstklassige Villa direkt am Strand - in der Nähe der Hauptstadt Moroni

A new paradigm, new categories, needed in multidisciplinary forestry. [12.5.2010]

    1. EDUCATION PROBLEMS
    2. PROBLEMS OF INSTUTIONAL DEVELOPMENT
    3. CO-MANAGEMENT + OTHER PARTICIPATORY TOOLS
    4. EXAMPLE: MOROCCO
    5. FUNCTIONS OF FORESTS / MULTIFUNCTIONALITY & VALUES OF FORESTS
    6. CATEGORICAL PARADIGM DEVELOPMENT
  1. Von Arbeit, Leistung, Produktivität und Fortschritt zur Entwicklung - oder: Bedeutung und Tragik des Schnösel-Prinzips. [23.4.2010]
  2. Adam Smith: Reichtum der Nationen - als Grundlage des liberalen Kapitalismus [19.4.2010]
  3. Adam Smith: Theorie der ethischen Gefühle: Nach Adam Smith wäre der Wohlstand dazu da, Menschen glücklich zu machen - keinesfalls ist es aber Aufgabe des Menschen, sich für den Wohlstand zu Tode zu arbeiten. [10.4.2010]

Per Search können Sie den Gesamtbestand durchsuchen. Da hier bereits hunderte von Artikeln zu verschiedensten Aspekten von Natur, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft vorhanden sind, die sich nur schwer systematisch ordnen lassen, müssen Sie unter Umständen die Stichwortsuche (Index vorhanden) benutzen. Sie finden dort nun auch, mittels KwMap, eine Hilfe bei der Stichwortsuche

pdf-Bibliothek der wichtigsten Diskussionsbeiträge unter Brainworker und Diskussionsforen.

 

E-Books:

Der Gratissektor von Brainworker wird weiter entwickelt, aber irgend wo und irgend wie muss auch ich Geld verdienen, darum sind die synthetischen pdf-Berichte kostenpflichtig. Es handelt sich meist nicht um blosse Kompilationen (Zusammenstellungen), sondern echte Synthesen und eine Weiterentwicklung der Gedanken. Bei diesen Berichten muss ich leider auf Urheberrecht und Copyright bestehen. Auszüge und Graphiken daraus dürfen Sie allerdings frei verwenden - bloss nicht das Ganze selbst verteilen oder verkaufen. Also wenn ich einen davon im Internet finde, gratis, zum runterladen, dann werd' ich rabiat.

Brainworker’s 1. Syntheseraport:

Grösse und Macht – Ziel und Stärke der Betriebe – Plage des freien Marktes, erklärt auf 68 Seiten, wie die Betriebe wachsen und dominieren können – und warum sie dies im herrschenden System auch tun müssen, wenn sie überleben wollen.

Wettbewerb, gekoppelt mit Macht, erfolgt zwar nach den Wirtschafts-Regeln der Effizienz, nicht aber nach Massgabe der Gerechtigkeit. Daher kann ein Wirtschaftssystem, das von der Grundlage her auf Ungerechtigkeit angelegt ist, nämlich auf die effiziente Pareto-Verteilung 80/20,  nicht zur alleine gültigen Gesellschaftsordnung gemacht werden, sondern braucht

  1. die Politik als Gegenspieler,
  2. eine andere Wirtschaftswissenschaft.

Eine systemische Ökonomie darf sich nicht nur wie bisher mit Rezepten für die Gewinner des Wettbewerbs befassen, sondern muss gleichzeitig die Gesamtwirtschaftlichen Verluste durch Betriebszerstörungen und Ausschluss aus Lohn und Brot der Effizienzopfer mit in die Rechnung einbeziehen.

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