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Wer besitzt die Macht in den USA? Volk oder Elite? Wie vertragen sich Machtpolitik und Demokratie? |
Cartoons zu Führern
und Helden
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Heil seiner Exkremenz George Bush, Präsident der Vereinigten
Staaten:
Des grossen Kriegers Bush verbretzelte Afforismen: Unsere Feinde sind einfallsreich und findig, und wir sind es auch; sie hören nie auf, sich neue Wege auszudenken, um unserem Land zu schaden, und wir hören auch nie auf. Apropos Wahlen: Nochmals 4 Jahre George Walker Bush's * Schuldenwirtschaft und Terrorismusförderung ... da läuft dann gar nichts mehr. Da wird die Weltwirtschaft zur Kasse gebeten werden. * George Bush II.: Emperor of the new USSR, the United States of Sucking Republicans |
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Durch die Förderung der Angst erhält er die Freiheit, die USA weiter aufzurüsten, und sogar Europa unter Aufrüstungszwang zu stellen. Dabei vergisst er, dass Terrorismus die Waffe der Ohnmächtigen ist. Indem aber immer weitere Regionen zur politischen und wirtschaftlichen Ohnmacht verdammt werden, giesst die Super-Macht Öl ins Feuer des Terrorismus.
Hier der übelste Schwindel dieser Brut: Bush lügt, Bush hat gelogen, Bush wird lügen. Keine der Aussagen betr. Massenvernichtungswaffen und der Bedrohung der USA oder gar der Welt durch den Irak hat gestimmt, was in der Zwischenzeit belegt ist. Trotzdem führt Bush "im Namen Gottes."
http://www.brainyencyclopedia.com/encyclopedia/e/ev/evangelicalism.html
Lügen sind kein Mittel der Überzeugung, der Vernunft, sonder der Gerissenheit und Schlauheit - ohne die es weder Politik noch Wirtschaft gäbe. Das Problem, das der Lügner verursacht, darf aber nicht zu leicht gewichtet werden. Kant sprach ein absolutes Lügenverbot aus, da der Lügner Verträge unmöglich macht, also die Grundbedingung der Gesellschaft untergräbt, sich in Freiheit, aber auf gesetzlicher Grundlage, miteinander zu verbinden.
Wer denkt da nicht auch gleich an die Weigerung der USA, sich internationalen Gerichten zu unterwerfen, sich in ein internationales Rechts- und Verhandlungssystem einzufügen - ganz nach Schillers Moto, das auch von Hitler in dem Sinne verwendet wurde: Der Starke ist am mächtigsten allein - unter Weglassung des zweiten, eigentlich ersten, Teils des Verses, den sich der Rest der Welt zu Herzen nehmen sollte: Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.
Alfredo Sabat: Bush Da Bush & Co auch zur Amerikanischen Geldelite gehören, also der Plutokratie (Definition: Herrschaft des Geldes), huldigen sie mit Pluto einem weiteren heidnischen Gott. Pluto war erst der Gott des aus der Erde kommenden Reichtums und der Fülle - wurde dann aber sinnigerweise zum Herrscher der Unterwelt, des Hades, der griechischen Hölle. Wer im Namen Gottes lügt ist nicht bloss ein Lügner, sondern ein gottverdammter Lügner. Eine eindrückliche Schilderung der Plutokratie, und deren Verbindung mit dem Krieg, liefert Sloterdijk in Kritik der zynischen Vernunft, S. 646:
Der Huldigung der plutonischen Unterwelt wurde bei der Christianisierung Europas zwischen dem 5. und 8. J.H. eigentlich abgeschworen. Ein eindrückliches Zeugnis dafür ist die Nibelungensage. Der Drachentöter Sigfrid wird von den Eigentümern des Schatzes, den Nibelungen, den Herren des Schattens und der Dunkelheit, klar von den Folgen gewarnt, welche die widerrechtliche Aneignung des Ringes und des Schatzes nach sich ziehen werden. Das Ende ist eine Schlächterei mit shakespeareschem Ausmass. Lehren wurden allerdings daraus kaum gezogen. Spätestens mit Zwingli und Calvin wurde Horten wieder gottgefällig - und zur Grundlage des Kapitalismus, der seinen Siegeszug allerdings erst im 19. Jahrhundert antrat - zur Zeit aber aus allen Löchern pfeift: Wachstum, Wachstum, Wachstum ... ach wo bist du geblieben? Apropos Plutokratie:
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Wir wollen ihn loben, den Herren Bush, denn er ist ein stolzer Bürger, der seine eigene Überzeugung über diejenige der ganzen Welt stellt.
Wir wollen ihn fürchten, den Herrn Bush, denn er ist ein wehrhafter Bürger, der die grösste Armee der Welt senden kann, wohin es ihm beliebt.
Wir wollen ihn loben, den Herren Bush, denn er ist ein mächtiger Herrscher, dessen Wort ohne Kritik von seiner willfährigen Presse verbreitet wird.
Wir wollen ihn achten, den Herrn Bush, denn er ist ein Auserwählter [wenn auch nur knapp].
Wir wollen ihn loben, den Herren Bush, denn er ist von der Welt gesegnet mit Reichtümern und Pfründen.
Wir wollen ihn preisen, den Herrn Bush, denn er ist ein Freiheitsliebender, dem nichts geht über die Freiheit des Reichtums.
Wir wollen ihn loben, den Herren Bush, denn er ist von Gott gesegnet mit einer privaten Bibel, die nicht Vergebung sondern Krieg fordert.
Wir wollen ihn ehren, den Herrn Bush, denn er ist ein Gewinnender, dank weltweiter finanzieller Unterstützung für seine marode Wirtschaft.
Wir wollen ihn loswerden, den Herren Bush.
Martin Herzog 17.4.03

Bush ruft den pakistanischen Präsidenten Musharaff an und sagt zu ihm: "Pass
auf, wir haben herausgefunden, dass noch mehr Pakistanis an den Anschlägen
beteiligt waren als wir dachten. Tut mir leid, aber wir müssen eure Hauptstadt
bombardieren.". Antwortet Musharaff: "Tja, da kann man wohl nix machen, da
müssen wir durch." Bush: "Schön das du es so leicht nimmst. - Aber sagmal - wie
heißt eure Hauptstadt eigentlich noch gleich?". Darauf Musharaff: "Neu Delhi".
Bush kommt zu neuen Ehren
Die Presidential Memorial Commission möchte Bush ein Denkmal stiften. Der Vorschlag, die Abwasserreinigungsanlage von San Francisco in "George W. Bush Sewage Plant" umzubenennen hat grosse Chancen, auf mehrheitliche Zustimmung zu stossen. Allerdings sind eine Menge Bewohner aus St. Francisco dagegen, vor allem die Mitarbeiter der Anlage, denn diese habe immer tadellos funktioniert und verdiene damit diesen Namen nicht!


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Bim Bush junior fahrt unser Sujet problematisch yy hätt dr Senior verhietet -i glaub s wär besser gsii! Buschi-Bush-Värs vo dä Rätz an dr Basler Fasnacht 2003: |




Martin Herzog Webmaster Basel he www.brainworker.ch
Apropos Helden und Mut: Von der irakischen Armee wurde ja von Anfang
an erwartet, dass sie sich umgehend ergeben oder zurückziehen würde. Jetzt wo
sie kämpft, werden irakische Soldaten als "irreguläre", Guerillias (oft auch
Gorillas) und Terroristen bezeichnet, besonders wenn sie zu Selbstmordattentaten
greifen. Haben Sie die Bilder der US-Truppen im Norden gesehen, oder auch
diejenigen um den Flughafen? Sie verstecken sich bibbernd hinter Erdhügeln,
während die Kurden sich lachend einen Sport daraus machen, den Irakis ein
Gefecht zu liefern. Die tapferen Marines bestellen per Funktelefon Luftunterstützung, über die
die Irakis seit 12 Jahren nicht mehr verfügen. Sie schiessen aus sicherer
Distanz mit Raketen, über die ... ja eben. Wer ist denn wohl mutiger, diejenigen
die sicher in stabilen US-Tanks sitzen und auf alles feuern was sich bewegt,
offenbar inklusive Journalisten, Kurden und ab und zu auch eigene Leute - oder die verzweifelten Bauern und Guerillias,
die, so nutzlos es ist, amerikanische Panzer aus nächster Nähe mit
Kalaschnikows beschiessen oder diese mit ihren Personenwagen zu stoppen
versuchen? Was die hochmechanisierten US-Streitkräfte hier vollbringen sind
keine Heldentaten: Angesichts der reichsten, bestausgerüsteten und stärksten
Armee welche die Welt je gesehen hat, zeigten die Irakis spektakulären Mut und
es gelang ihnen sogar, eine gewisse Verteidigung aufzubauen. Eine Verteidigung
die vom Bush/Blair-Pärchen als hinterlistig und feige denunziert wurde. [Arundthati
Roy, in znetupdates (zmail of www.zmag.org )
vom 2. April 03]
Während die USA Al Jazeera anklagen, mit ihren Bildern emotionelle arabische Propaganda zu betreiben und gegen die Genfer Konvention zu verstossen, tun sie zwar genau das selbe, klassieren aber ihre Gefangenen, auf Guantanamo Bay z.B., als illegale Kämpfer, Miliz, irreguläre etc. (s.o.)

