Na ja, Lokalpatriotismus in Ehren, aber die Schweiz wartet erst im 17/18 JH mit den ersten mathematischen Grössen auf, nämlich Leonhard Euler, Jakob und Johann Bernoulli. Im 20 Jahrhundert könnte man am Rande noch Albert Einstein hinzufügen, der allerdings kein Urschweizer ist, sondern Deutscher mosaischen Glaubens (uff, hab ich die Klippe diplomatisch umschifft?) aus Ulm, der nach dem Studium von Mathematik und Physik an der ETH Zürich eingebürgert wird: [Sein Mathematiklehrer sagte, daß er in seiner Laufbahn noch nie einen solchen Faulpelz hatte. Auch sein Physiklehrer war nicht sehr von Einstein begeistert. Er gestand zwar ein, daß Einstein intelligent sei, fügte aber hinzu, daß er einen Fehler habe: Er lasse sich nichts sagen.] Da er zudem Plattfüsse hatte blieb ihm der Militärdienst erspart und er nahm seine Tätigkeit am Patentamt in Bern auf.
Die ersten die sich mit Mathematik herumschlugen waren die Araber, falls man Assyrer, Mesopotamier und Ägypter als Araber durchgehen lässt. (Sogar letztere werden gerne, wenn sie mal wieder einen in den Bruderländern unbeliebten Vertrag mit Israel abschliessen, zu Pharaunis erklärt.
2. Jahrtausend vor Christus Die Ägypter lösen lineare Gleichungen
mit einer Unbekannten
2. Jahrtausend vor Christus Die Babylonier lösen zwei lineare Gleichungen
mit zwei Unbekannten
2. Jahrtausend vor Christus Die Babylonier behandeln Gleichungssysteme, die
auf quadratische
2. Jahrtausend vor Christus Den Babylonier ist der später nach Pythagoras
benannte Satz über die Beziehungen der Seiten in einem rechtwinkligen Dreieck
bekannt
2. Jahrtausend vor Christus Die Ägypter benützen eine Näherungsformel
für die Berechnung der Kreisfläche
2. Jahrtausend vor Christus Die Ägypter berechnen das Volumen eines Pyramidenstumpfs
Arabische Ziffern, von as safr, Null, wurden von den Indern entwickelt und kamen über die Araber nach Europa