An der Uni Basel wurde die Aula am 11. November 08 von Studenten besetzt. Zürich und Bern haben sich am Dienstag dem 17.11.09 angeschlossen. Besonders Historiker und Sprachwissenschaftler kritisieren die Bolognareform und die Erhöhung von Studiengebühren von 1200 auf 5000 Fr. pro Jahr. Primär geht es allerdings um die Verschulung des Studiums wie auch den zunehmenden Einfluss der Privatwirtschaft. (s. öffentliche Forschung). Das Echo ist allerdings, unter Studenten bereits, noch mehr bei Presse und in der Bevölkerung, eher lau. Es scheint eben nicht um ein “generelles Anliegen” zu gehen wie 1968 oder 80, sondern um die Befindlichkeit unrentabler Studienzweigangehöriger. Die Mehrzahl der Kommentare bei BAZ schlagen in präzise diese Kerbe:
- Wer jetzt motzt, ist frei, die Uni zu wechseln.
- Gerade eben hat der Grosse Rat einer Erhöhung des Uni-Budgets von 540 auf 600 Millionen (!) zugestimmt und die verwöhnten “Studenten”, welche sich dank Stipendien und Steuergeldern ein bequemes Leben leisten, haben nichts anderes zu tun, als weitere Forderungen zu stellen. Unverschämter geht es nicht mehr ! Unnötige Fakultäten abschaffen und Numerus Clausus verschärfen, aber sofort !
- Studenten und ihre Unruhen… Es scheint bei manchem Student noch nicht angekommen zu sein, dass die Studiengebühren nur einen Bruchteil der Kosten decken, welche durch jeden Studenten ausgelöst werden. Und dass die Differenz durch die Steuern gedeckt werden müssen. Darum bin ich der Meinung, dass die Gebühren nicht abgeschafft, sondern um einiges erhöht werden müssen.
Ausnahme:
- Es war schon immer so, wenn die Studenten rebellieren ist was faul im Staat! Ich kenne die Verhälnisse nicht im Detail, sehe aber auch die Ökonomisierung und bin eben auch aus intelektuellen Gründen gegen diesen Unfug. Wohin dieser führt haben wir die letzten 2 Jahre gesehen. Wollen wir den freien Geist, aber auch unser System erhalten sollten wir die Studenten und ihre Anliegen ernstnehmen.
Es wird auch richtig bemerkt, dass es bereits zuvor Demos von Studenten gab in Griechenland, Wien, Salzburg, München, Dresden, Leipzig; Frankreich (unter Sarkozy hat der Geist nicht viel zu melden); Italien (bereits 2008, unter Berlusconi verläuft die Sache noch zugespitzter); Spanien - und sogar Japan. In Griechenland und Frankreich standen vor allem die Erfahrungen und Erwartungen der Studenten als generation p im Vordergrund, (Oesterreich) ergänzt um die Erkenntnis, dass ein gutes Studium nicht mal reicht für einen anständigen Job, sondern dass man dazu noch im richtigen politischen Filz sein muss - oder sogar im richtigen Schulfilz (Enarques). Aehnliche Strategien werden nun auch in der Schweiz vorgeschlagen: Auswahl der Studenten durch den Professor z.B. (ETH), womit die Sicherheit wächst, eine konforme Intelligenzia heranzubilden - ohne Verluste durch Querschläger.
Dies ein Druck von Oben. Dazu kommt der Druck von unten. Für jeden Scheissjob wird heute ein Diplom verlangt, das wiederum als Minimum die Matura voraussetzt. Aus ehemals praktischen Tätigkeiten die einer Vielzahl von Bürgern offen standen, werden exklusive Futtertöpfe, zu denen nur das richtige Papier Zutritt gewährt. Qualifikation, Anpassung, Flexibilität, lebenslanges Lernen, mehr Ausbildung, mehr Sprachkenntnisse, mehr Wirtschaftskenntnisse, mehr, mehr mehr. Und wenn man dann den ganzen Kokolores hinter sich hat: Keine Ansprüche stellen! JEDE ARBEIT ANNEHMEN!! ALLES IST ZUMUTBAR!!! s. sozioökonomischer Status und Berufsprestige

Nicht dass ich KindergärtnerInnen oder KrankenpflegerInnen ihre Verantwortung und/oder die Qualität ihrer Arbeit absprechen wollte - aber wir müssen uns bewusst sein, dass mit jeder Steigerung der Ansprüche, eine neue Zugangsschwelle geschaffen wird. Umgekehrt aber obeneigentlich nix zuwächst, sondern die Inhaber von Macht, Positionen, Geld ebenfalls bestrebt sind, diese auszudehnen.
Dann kommt noch ein zweiter Druck von oben hinzu. Obwohl eigentlich alle, unisono, völlig im Konsens, nach mehr Bildung, breiterer Bildung, tieferer Bildung, lebenslangem Lernen schreien, überlegt sich offenbar niemand:
a) Wer soll das bezahlen?
b) Wer soll -kann - will die Zeit dafür aufbringen?
c) Und vor allem: Wo sind die Jobs in denen all dieses Wissen eingesetzt werden kann?
Bereits heute sind die meisten Jobs für Akademiker derart “gut organisiert”, dass diesen kaum was übrig bleibt, dass sie noch selbst denken, erforschen, planen und entwickeln können. Auch sie sind Rädchen - und das ist gerade für sie extrem unerfreulich. Studenten sind ja meist nicht grad die dümmsten. Sie sehen also ihre Zukunft, bereits als Studenten, vor sich: Hochqualifiert - um unterwürfig Dotteliarbeit erledigen zu dürfen. Die Jobs, für die alle Hochschulstudenten systematisch geschult werden, also Forschung und Wissenschaft, sind rar. Nicht jeder kann an der Uni bleiben und forschen. Nur wenige können Professoren werden, was zu folgender Situation führt:

Gleich einer Birne des Geistes in einem braunen Kuhfladen reiner Produktionsgesinnung sitzen die Jobs, für die sich Studenten anstrengen sollten. Hoch der Berg, den sie erklimmen müssten, gering die Wahl, die ihnen oben bleibt - es sei denn, sie sähen ihre Aufgabe darin, die Fladenebene unter ihnen zu beherrschen. Natürlich geht es auch begabten Berufsleuten oft so, dass sie eine Tätigkeit ausüben müssen, die weit unter ihren Fähigkeiten liegt. Aber -sie haben ein breites Feld an Einsatzmöglichkeiten - während dem der Akademiker, der immer nach disziplinärem Denken qualifiziert wird, nur noch wenige Freiheitsgrade geniesst - will er nicht riskieren, zum Aussenseiter zu werden.
Mit ein wichtiger Grund für die Verachtung von “Theoretikern” und Studenten wenig rentabler Fächer dürfte die starke Entwicklung der Fachhochschulen sein: Produktives Wissen, effizient vermittelt, direkt einsetzbar - ohne die geringste Behinderung durch ganzheitliches Denken und ähnlichen Schrott:

Der Ursachen sind also einige, nicht bloss Studiengebühren und Massenbetrieb, Verschulung und generelle Vernachlässigung des Denkens, schon gar nicht zu reden von Denken in Zusammenhängen. Qualfikationen sollen effizient, rasch und billig vermittelt werden, die profitablen Einsatz erlauben. Favorit dieser Entwicklung: Die Fachhochschulen, deren Absolventen von Anbeginn recht respektable Löhne erzielen. Richtiges wissen am richtigen, profitablen Ort. s. Bildungsrendite unter <Ausbildung>.
So weit, so gut. Drum hab ich den Beitrag als <Aufstand der zukünftigen Theoretiker> betitelt. Theorie, Denken generell, hat keinen guten Status in der Schweiz, in der modernen Erwerbswelt überhaupt, denn es hat immer den Ruch von Müssiggängertum, sinnlosem, da “unbrauchbarem”, eben nicht direkt verwertbarem Wissen. Diese Anschauung ist weit verbreitet. Es lässt sich innerhalb dieser Denkweise konfortabel eine Mehrheit bilden. Demokratisch sind die Anliegen also chancenlos - wie die(zum Teil ja echt belämmerten) Leserbriefe zeigen:
Wie wäre es wenn diese Leute es einmal mit Arbeit versuchen würden bei der sie dreckig und müde werden.
Die problematische Situation der Denker und echten Theoretiker wird dadurch erschwert, dass eigentlich alle Universitäten “Wissenschaftler” ausbilden, diese, als echte Wissenschaftler und Forscher, eben nicht alle an den Universitäten eine Anstellung finden können, geschweige denn gar eine Professur - von der Praxis aber gerne belächelt werden - als Theoretiker. Umgekehrt wundert man sich dann, wenn die Absolventen der Fachhochschulen, als wissenschaftlich trainierte Praktiker, in ihrer Forschung oft den Anspruch der <Wissenschaftlichkeit> nicht so ganz zu erfüllen vermögen.
Das Problem lässt sich weder durch billigere Studientarife und mehr Professoren - noch durch härtere Selektion, sei es durch Kosten oder Leistung, lösen. Die Theoretiker haben sich die letzten 20 oder mehr Jahre einfach verarschen lassen und es hingenommen, dass jeder Praktiker besser zu brauchen sei. Die meisten unserer anstehenden und immer wieder auch praktisch zuschlagenden Probleme sind aber eben gerade dadurch verursacht, dass wir die Komplexität, in der wir herumwursteln, a) nicht verstehen, b) nicht mal verstehen wollen, c) nicht zielorientiert, eindeutig lenken können. ec. Technikfolgenabschätzung war ein frühes Resultat dieser Erkenntnis. Allerdings geht es längst nicht nur um “Technik”, die seltsame Folgen erzeugt, sondern ebenso um Politik, Wirtschaft, vor allem die finanzwirtschaftliche Blasentreiberei, Umweltnutzung, mediale Blasentreiberei, etcetc. Und die Probleme lösen wir nun mal nicht durch ein bisschen mehr Unterricht an den Unterstufen in “Wirtschaftswissen”, oder noch mehr Fremdsprachen, oder Mathematik whatsoever. Ab und zu müssen wir es uns, auch heute leisten, hinzusitzen, die Dinge zu betrachten, und leider nicht wie Gott nach seinen 6 Tagen Arbeit zu sagen: Ich sehe, es ist gut! sondern oft eher: Au weia, was haben wir hier wieder für einen Sch… organisiert. Wie kriegen wir das bloss in den Griff? Und da brauchte es jede Menge an Wissenschaftlern die eben gerade nicht darauf dressiert sind, ihre eine spezifische Aufgabe im Produktionssystem zu lösen, sondern dieses selbst mal kritisch zu werten - und zu korrigieren. Präzise dies war das Anliegen von Beck, der seine 2. Moderne drum auch <reflexive Moderne> genannt hat. Diese Aufgabe wird aber wohl kaum gelöst durch die Art von Studenten, die mit massivem Geldeinsatz ihr Studium bestreiten mussten, und dann Schulden abarbeiten, un/oder sowieso auf maximale Produktivität getrimmt sind. Hier braucht es, präzise als Gegengewicht zu der von BAZ-Lesern so gelobten privatwirtschaftlichen Unterstützung der Hochschule, einen gerade umgekehrten Forschungsansatz, der, wissenschaftlich, genau diejenigen Theorien zu belegen versucht, die von der Wirtschaft mit allen Mitteln (d.h. vor allem mit Geldentzug) hintertrieben werden, also z.B. dass gentechnologische Nahrungsmittel für Natur und Körper Nebenwirkungen haben; dass Atomkraftwerke mehr Aufwand machen als sie Energie erzeugen erzeugen; dass das total liberalisierte Bankenunwesen Staat und Gesellschaft destabilisiert; dass unser Wirtschaftssystem am Ende seiner Wachstumsmöglichkeiten angelangt ist, insbesondere was die Förderung von Wohlstand betrifft etcetc.
Diese Forschung wird aber wohl kaum geleistet von Studenten, die so viel Geld in ihr Studium investiert haben, dass sie dann noch jahrelang Schulden abarbeiten müssen. Diese Forschung wird auch nicht von jenen Studenten und Forschern geleistet, die möglichst viel Geld verdienen wollen - sondern von denen, die Forschung betreiben, weil sie Dinge und Verhältnisse wirklich verstehen wollen, weil sie einen Drang zu Wahrheit und Erkenntnis haben, der nicht von Geld zugekleistert ist.
Diese Forschung wird auch nicht geleistet von der Privatwirtschaft, die, gerade in der Schweiz, Forschung massiv dominiert. “Oeffentliche Forschung“, Forschung die zu Wissen führt, dass wirklich der Gesellschaft gehört, ihr zugute kommt, sich um ihre Belange kümmert, geht dabei unter. Etwas prägnanter formuliert: Die forschungspolitische Lage spitzt sich zu: Universitäres Wissen prostituiert sich.
Am Vordringlichsten wäre es, unser Wirtschaftssystem als Ganzes mal unter die Lupe zu nehmen, denn es dominiert inzwischen über bald das gesellschaftliche System, inklusive Wissen und Kultur - und lässt auch der Natur nur noch sehr wenig Ruhe und Spielraum.
Aber wo arbeiten Akademiker? Insbesondere Geisteswissenschaftler? Als gerissene, am maximalen Profit Orientierte, müssten sie alle zu den Banken, Versicherungen und andern Grossverwaltungen streben:

Innerhalb dieser Organisation müssen sie dann natürlich danach streben, möglichst hoch im Kader ein- oder aufzusteigen:

Dazu kommt allerdings, dass die Verteilung des Mehrwertes zwischen Kader und den andern Mitarbeitern noch lange nicht das ganze Problem ist, sondern eigentlich eher sein kleinster Teil. Vergessen wird hier, vergessen gemacht eher, dass das Kapital selbst den grössten Anteil an sich zieht, sei es als Anspruch des Eigenkapitals auf Rendite (womit dieses mit 8% heute vergleichsweise bescheiden ist im Vergleich zu den von Ebner verlangten 18% shareholder rights) - oder des Fremdkapitals auf Verzinsung oder auf Dividenden.
Als Wissenschaftler und Forscher ist man (und frau) aber halt schon leicht frustriert, wenn man sich dann bloss noch mit “Wirtschaftsförderung” und Kapitalvermehrung in der einen oder anderen Form beschäftigen soll. Gerade die - redegewandten, sozial umgänglichen, psychologisch versierten - Geisteswissenschaftler haben hier oft weitaus bessere Chancen als die oft etwas “sec” daherkommenden Ingenieure und Naturwissenschaftler, weil sie mehr um die Bedeutung der Beziehungen wissen. Aber mit Wissenschaft, also dem, worauf das Studium an Hochschulen trainiert, hat all dies eigentlich nur wenig zu tun. Früher konnte man sich da noch Illusionen machen: Auswandern, Entwicklungshilfe leisten oder so was - oder einfach “was anderes” machen. Aber eben, es war oft bloss eine Illusion. Heute haben die Studenten diese nicht mehr - und da wird’s dann schon etwas eng im Kopf: So was wie Nestlé, Novartis, Google oder Migros als Lebenszweck? Ja mei …
Bilanz 9/09: Die beliebtesten Arbeitgeber:
| Wirtschaftswissenschaftler |
Ingenieure |
Informatiker |
Naturwissenschaftler |
Geisteswissenschaflter |
- Nestlé
- Google
- CS
- McKinsey
- Pricewaterhouse-Coopers
- L’Oreal
- Swiss
- Ernst & Young
- Swatch-Group
- Procter&Gamble
- Boston Consulting
- Novartis
- Bundesverwaltung
- IKRK
- KPMG
- Coca-Cola
- Schw. Nationalbank
- Bank Julius Bär
- SRG SSR Idée Suisse
|
- ABB
- Alstom
- Siemens
- Nestlé
- Logitech
- Google
- Pilatus Aircraft
- IBM
- Ruag
- Hilti
- OC-Oerlikon
- Novartis
- SBB
- Implenia
- Roche
- Leica Geosystems
- Schindler
- Bombardier
- McKinsey
- Merck-Serono
|
- Google
- IBM
- Logitech
- Sun Microsystems
- Microsoft
- Swisscom
- Cisco-Systems
- UBS
- HP
- ABB
- SBB
- CS
- Dell
- Oracle
- Ericsson
- SAP
- Swiss
- Accenture
- Siemens
- Nestlé
|
- Novartis
- Roche
- Nestlé
- Bundesverwaltung
- Syngenta
- Google
- IKRK
- IBM
- Merck-Serono
- UBS
- Bayer
- SBB
- Johnson&Johnson
- Givaudan
- CS
- McKinsey
- Migros
- Boston Consulting
- Ciba Specialitäten
- Swiss Re
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Gerade Sprachstudenten, Soziologen und Historiker wissen auch, das “Oekonomisch” nicht die einzige Sprache ist, nicht die einzige sein darf. Sie wirken etwas verloren, sie sind etwas verloren, gerade weil ihre Branchen nicht diejenigen sind, auf die heute gehört wird. Waren die 68er ein Aufbegehren gegen die Macht von Presse, Geld und Politik - für Partizipation, Freiheit und Spass; waren die 80er ein Aufbegehren gegen die Staatsmacht und die Kulturdefinition der Reichen - und für mehr Spass; so sind die gegenwärtigen Demonstrationen (die immerhin seit ca. 2 Jahren laufen, weltweit) eher eine Demonstration von Ohnmacht. Ohnmacht ist aber ein äusserst explosiver Stoff …
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Die Reaktionen der rechten Allianz: Sofortige Erhöhung der Studiengebühren, zeigen, dass das Problem nicht verstanden wurde, oder, dass es wohl verstanden wurde, aber die dahinter stehende Meinung und Ueberzeugung niedergemacht werden soll. Ein Studium soll eine Investition sein in eine produktive Zukunft. Ein Student soll den Aufwand für das Studium, den eigenen und den des Staates, in Barem wieder herausholen. Der Zweck des Studiums ist verwertbares Wissen. Eine Meinung der sich offenbar sogar der Tagesanzeiger anschliesst. Aber präzise diese Meinung kann und darf nicht geteilt werden von denen, die Studieren der Erweiterung des Wissens wegen, der Forschung und Erkenntnis wegen, denn präzise durch diese Haltung wird alles, insbesondere alle Werte, vernichtet, was keinen Geldwert hat.
Es wundert also wenig, dass ausgerechnet die Studenten der Oekonomie und Juristerei sich negativ zu den Vorgängen äussern, denn die Hauptaufgabe der zwei Branchen sind ja die Erhöhung der Profitabilität und die Garantie des Eigentums - egal wie erworben, solange legal … einigermassen. (s. Mehr oder weniger ethische Prinzipien der
Verteilungsgerechtigkeit).