Unterlagen zur Entwicklung der Bildungsbörse

Wir leben in einer Demokratie, wir können politisch mitbestimmen. Wir sind wirtschaftlich frei ... so lange wir Geld haben. Dummerweise beschränkt genau dieser Punkt auch das Wissen, das wiederum erst Zugang schafft zu guten Stellen, also Geld. Zudem kriegt, wer in einer höheren Position ist, auch die Weiterbildung noch geschenkt. Die Bildungsbörse soll Wissensaustausch fördern – und Wissen auch denjenigen zugänglich machen, die kein Geld für teure Kurse haben.

Im hier angestrebten Modell geht es primär darum, vom Markt überflüssig gesprochenen, sprich älteren Wissensträgern eine Möglichkeit zu geben, ihr Wissen doch noch sinnvoll einzusetzen und weiter zu geben. Natürlich geht es hier nicht um Spitzenwissen aus der Forschung, sondern relativ "banales Zeugs" wie die Bediehnung von Computern und Programmen, die Beherrschung der Deutschen (+ Schweizerdeutschen) Sprache und ähnliches, was aber an Ungewohnte doch einige Anforderungen stellt.

Die Bildungsbörse ist ein Produkt, das die Idee des allgemeinen, freien Wissenszugriffs mit realisieren möchte. Gerade das Internet hat hier einiges geschaffen, das die bereits fast zwangshafte Eigentumsmentalität unserer Gesellschaft überwinden helfen soll. So insbesondere die

Die Bildungsbörse gehört eher zum Bereich "Open Educational Ressources" (OER). Geschaffen von der UNESCO, sollte vor allem Entwicklungsländern der freie Zugang zu Bildungsressourcen gewährt werden.

Die zur Verfügung gestellten Materialien sollten nicht nur gebraucht, sondern auch verändert werden, unterstehen also keinem Urheberrecht. Metadaten sollen den Suchenden helfen, sich zurechtzufinden.

Werthaltung (hier Auszug aus den Motiven europäischer Bildungsinstutionen, erhoben Jan. 2007 durch die OECD):

Die öffentlichen Institutionen sehen ihre Verpflichtung zu diesem Ansatz insbesondere darin begründet, als sie auch durch die Oeffentlichkeit finanziert wurden und werden.

Aehnliche Initiativen gibt es inzwischen auch für öffentlich zugängliches Lernmaterial für berufliche Weiterbildung. (s. z.B.Lernzentrum Hannover).

Der unbeschränkte Zugang zu wissenschaftlichen Informationen schafft optimale Strukturen des Wissensaustauschs in der Informationsgesellschaft und Wissen wächst umso schneller, je mehr es ausgetauscht wird. Wissen kann auch zu einem Kulturwandel führen.

Erste eigene Ansätze in dem Bereich finden sich im Kursprogramm ... zu dem nicht die Urheber, aber die Raumzurverfügungsteller, ansonsten grosse Freunde von Ubuntu und Joomla, nun allerdings ein Urheberrecht beanspruchen wollen.

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