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ARBEIT

  1. Löhne - eine Systemübersicht [flash-demo]
  2. Die Leistung bestimmt den Lohn! ... Die Frage ist nur: Welche Leistung?
  3. Frauen wirtschaften anders als Männer
  4. Der Lohn des Kapitals
  5. Working Poor: Im Schweisse Deines Angesichts sollst Du - Dein Brot beim Arbeitsamt holen.
  6. Warum verdienen die einen zu viel, die andern zu wenig? Gibt es den gerechten Lohn?
 

 

4.1 Lohn der Arbeit - Lohn des Kapitals
 

Die Leistung bestimmt den Lohn!

                                Die Frage ist bloss - welche "Leistung"?

 

Coolidge's Immutable Observation:

When more and more people are thrown out of work, unemployment results.

Qualifikationen die sich einsetzen lassen lohnen sich also immer mehr als eine Lohnerhöhung "aussitzen". .s allerdings Bildungsrendite

Dienstjahre: In den letzten Jahre ist das System auf den Kopf gestellt worden, woran vor allem die immer kürzere Halbwertszeit des Wissens schuld ist. Abgänger sind auf dem neuesten Stand, sie konnten gerade Jahre investieren um (zumindest in einer guten Schule) den letzten Stand der Dinge zu lernen. Da viele Betriebe "im Zeichen der Globalisierung" bei der Ausbildung der eigenen Mitarbeiter sparen, holen sie sich das notwendige Wissen auf dem Markt - und müssen dafür in gewissen Fällen (Informatik, spez. SAP) dann halt "Marktpreise" bezahlen, welche die Knappheit ausdrücken.

 




Branchen

 

 

 

Tätigkeiten

Die roten Balken zeigen Branchen mit vergleichsweise tiefen Löhnen, meist darauf zurückzuführen sind, dass der Anteil an Frauen hoch ist: Detailhandel, Sekretariat, Personalwesen.

Auch hier wird klar, dass das, was uns als "Leistung" verkauft wird, viel mehr mit List zu tun hat:

Unsere Topverdiener, also Verwaltungsräte und CEOs (Betriebsleiter), erhalten ja nicht so viel Geld, weil sie so viel wissen. geschweige denn, weil sie so viel leisten würden (leisten im normalbürgerlichen Verständnis von Arbeitsleistung). Topsaläre werden bezahlt, weil diese Leute  bewiesen haben, dass sie List profitabel für den Betrieb einsetzen können.

Eine der wichtigsten Hinter-Listen des kapitalistischen Systems ist die Pareto-Verteilung, durch  die 80% "ausgemünzt" werden, weil sie am wirklich lukrativen Geld- und Finanzmarkt gar nicht mitspielen können.